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Ein junger Fotograf macht zum 100. Geburtstag von Ernst Jünger ein Foto von ihm. Dann fragt er ihn schelmisch, ob er denn auch zum 110ten Geburtstag kommen dürfe, um wieder ein aktuelles Foto zu machen. Jünger sah den jungen Mann eine Weile genau an und sagte dann: „Ja, ich hoffe, Sie sind dann noch rüstig genug.“

Begründungen muss man mit Überzeugung vortragen, sonst wirken sie wie Entschuldigungen. Prof. Dr. Kurt Weidemann

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Eine friedvolle Weihnachtszeit …

… mit vielen Fertigkeiten und keinen schlagenden Argumenten.

Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Der Schlag-Fertigkeits Blog verabschiedet sich in die Weihnachtspause.

Ab dem 10. Januar geht es wieder im gewohnten Rhythmus weiter.

Schauen Sie sich doch in der Zwischenzeit mal wieder die älteren Beiträge an. Die sind nach wie vor aktuell und … leider vergessen wir ja vieles so schnell wieder. Gut dass es hier festgehalten wurde.

Haben sie besondere Wünsche an meinen Blog? Unter den „Wunsch-Einsendungen“ verlose ich drei meiner Bücher.

Einsendeschluss: 13. Januar 2018

Alles Gute und auf ein erfolgreiches Jahr 2018

Ihre Petra Philipp

 

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Angriff des Monats Dezember

Situation: Sie sitzen im Konzert und lauschen gebannt dem schönen Streichquartett. Plötzlich klingelt hinter Ihnen ein Mobiltelefon und die »Dame« nimmt das Gespräch entgegen. Das Gespräch beginnt mit: „Ich bin gerade im Konzert. Wie geht es Euch?“ Darauf drehen Sie sich um und bitten, das Gespräch zu beenden. Die Dame reagiert darauf mit dem Satz:

 „Ich kann telefonieren, solange es mir passt.“

Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Das sind ja interessante Umgangsformen, die Sie hier pflegen. Bitte pflegen Sie die doch draußen weiter.
    Sie bleiben höflich, sprechen die Vorgehensweise an und verstärken Ihre Bitte. Sehr souverän.
  2. „Nein. Nicht im Konzert!“
  3. „Was halten Sie davon, wenn sie auch gleich noch mitsingen? Da freuen sich die Darsteller bestimmt sehr.“
  4. „Schalten Sie lieber Ihr Telefon aus, sonst rufe ich einen Saalordner.“
    Direkte Antwort auf die Unverschämtheit und Androhung von Sanktionen. Eine angemessen Reaktion auf solch eine Frechheit.
  5. „Sie haben dann sicher nichts dagegen, wenn ich das Telefon für Sie ausschalte.“
    Sie gehen hiermit überhaupt nicht auf den Angriff der Person ein, sondern stellen die Ursprungssituation wieder her.
  6. „Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Sie befinden Sich in einem Konzert und nicht auf dem Rummelplatz. Ich würde jetzt gerne weiter zuhören. Also unterlassen Sie das Telefonieren.“
    Sie pampen zurück und wiederholen Ihre Aufforderung. Das wirkt bestimmt und führt vermutlich zum Ziel, kann jedoch auch zum Streit ausarten.
  7. „Oh, ich wusste nicht, dass Sie Ärztin im Dienst sind. Ich rufe Ihnen gleich einen Saalordner, damit er Sie zu Ihrem Hubschrauber bringen kann.“
    Sie nehmen an, dass die andere Person einen triftigen Grund hat, das Konzert zu stören, sprechen Ihre Vermutung aus und bieten Ihre Hilfe an. Das ist sehr ironisch, doch nicht ohne Charme.
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Kreativtraining Dezember

Schlagfertigkeit bedeutet, kreativ mit Sprache umgehen zu können. Mit dem Trainingsprogramm lernen Sie:

Ihren aktiven Wortschatz zu erweitern und Ihre Sprache dadurch abwechslungsreicher zu gestalten.

  • Die Zugriffsgeschwindigkeit auf Ihren Wortschatz zu erhöhen.
  • Durch die Kreativübungen Spaß daran zu finden, Worte spontan und auf ungewöhnliche Art zu verknüpfen.
  • Mit Denksportaufgaben diejenigen Bereiche im Gehirn zu trainieren, die Sie für die Schlagfertigkeit brauchen.

Manche der Denksportaufgaben haben einen höheren Schwierigkeitsgrad. Es kommt nicht darauf an, alle Lösungen selbst zu kreieren. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich mit den Problemstellungen beschäftigen und – wenn sie selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Auf los geht’s los!

Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »a« beginnen.

z. B. Anfangen, aufhören, aufstehen, ankommen, …

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Finden Sie 13 Synonyme für »tun«.

z. B. handeln, schaffen, ausführen, …

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Denksport des Monats

Zwei Väter und zwei Söhne gehen zusammen angeln. Sie bringen drei Fische Nachhause und doch hat jeder einen gefangen. Wie geht das?

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Souverän kontern

In diesem Ton kommen wir nicht ins Geschäft.
aus dem Film: Papa ante Portas

Sie merken es mir nicht an, aber innerlich zittere ich vor Angst.
White Collar

Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken.
Sie verhindern, dass wir uns auf die faule Haut legen.
Oscar Wilde

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Kreativitätsübung November

Finden Sie 5 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »6« zu tun haben:

  1. B. Sechs Richtige im Lotto, Sex sells, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe vorkommen:

Karaoke                         Kamillentee

kriegerisch                      Marienkäfer

Baumflüsterer                 Krokodil

Mord                              Inder

reserviert

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Verbinden Sie zwei Begriffe miteinander und erfinden Sie neue Anwendungsmöglichkeiten dafür. Nehmen Sie sich pro Begriffspaar 3 Minuten Zeit.

Tischtuch                  Steinschleuder (Mit Steinen Tischdecke befestigen, …)

Bäcker                      Autogramm     (Das persönliche Brot, mit Signatur, …)

Magnet                     Automobil         (Magnetschwebeautos, …)

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Denksport des Monats:

Sie kommen an eine Weggabelung und wissen nicht, ob der linke oder der rechte Weg zum Ziel führt. Glücklicherweise ist gleich in der Nähe ein Haus, deren Bewohner Sie fragen können. In dem Haus wohnen drei Brüder, von denen der Eine immer die Wahrheit sagt, der Andere immer lügt und der Dritte mal lügt und sich manchmal für die Wahrheit entscheidet. Sie dürfen zwei beliebige Fragen stellen, um herauszufinden, welches der richtige Weg für Sie ist, auch zwei Mal den gleichen Bruder befragen. Aber nicht eine Frage an alle drei gleichzeitig stellen. Welche Fragen bringen Sie an Ihr Ziel?

Tipp: Das ist eine ganz verzwickte Aufgabe unter verschärften Bedingungen. Schicken Sie mir gerne Ihre Lösungsvorschläge.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats November

Situation: Sie sind begeistertes Mitglied im Schwimmverein. Zum Dorffest wird geplant, einen Stand mit Kaffee und Kuchen zu organisieren. Sie erinnern sich mit Grauen an die letzte Kuchenschlacht und sind dafür, diesmal den anderen Vereinen den Vortritt zu lassen und stattdessen mal zu grillen. Der Vorstand ist damit nicht einverstanden und bügelt Sie nieder mit den Worten:

Wenn Sie sich nicht nach den anderen richten, bleiben Sie allein!

Zuerst Ihre eigene Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
    Das ist eine schöne Assoziation zum Schwimmclub. Die Bemerkung wird Ihr Gegenüber zum Nachdenken bringen.
  2. Nur Lemminge gehen da hin, wo alle hingehen.
  3. Wenn das in der Vergangenheit alle gesagt hätten, würden wir noch in unseren Höhlen sitzen und grunzen.
  4. Neue bahnbrechende Ideen hatten es schon immer etwas schwerer, akzeptiert zu werden!
  5. Der Starke ist am mächtigsten allein.
  6. Lieber bleibe ich allein, als dass ich etwas ohne Spaß mache.
  7. Darf man keinen eigenen Standpunkt mehr haben?
  8. Ich sehe schon: Kein Argument kann Ihnen Ihre Meinung nehmen
  9. Und wieso haben Sie dann so wenig Freunde?
    Ein Gegenangriff liegt natürlich nahe, doch so werden Sie selbst sich keine Freunde machen und auch wenig Unterstützung für Ihre eigenen Vorschläge bekommen. Den vorher immer genau überlegen.
  10. Wie sagte Albert Einstein einmal so schön, um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man in erster Linie eines sein und zwar ein Schaf.
    Ein Zitat kommt meistens gut an. Außerdem haben Sie dadurch Unterstützung von einer Autorität. Schöne Zitate, die Sie so verwenden können, finden Sie im Kapitel 6.
  11. Ja, und wenn ich es tue, kommen wir alle zusammen keinen Schritt weiter.
  12. Das glauben Sie? Dann muss ich wohl damit leben.
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Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Dialektik

Wissenschaft ist, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu suchen.

Philosophie ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen.

Dialektik ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen und plötzlich zu rufen: Ich hab sie!

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So kontrollieren Sie in akuten Situationen Ihre Gefühlsäußerungen

Schaffen Sie inneren Abstand, indem Sie nicht sofort und automatisch reagieren, sondern innerlich zählen. Bringen Sie sich in eine andere Verfassung, indem Sie Ihre Körperhaltung ändern, tief ein- und ausatmen, sich bewegen. Gemeinsam mit der körperlichen Entspannung löst sich auch die seelische Belastung.

Nehmen Sie sich Bedenkzeit. Sagen Sie: „Ich denke darüber nach und gebe Ihnen später / morgen Bescheid.“

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