Schöne Formulierungen

Ich hoffe Sie haben das Jahr 2017 gut angefangen und sind nun motiviert, Ihr Schlagfertigkeitstraining in Angriff zu nehmen.

Was halten Sie davon, ab sofort nicht mehr von „Angriff“ zu sprechen?

Mein Vorschlag einer schöneren Formulierung ist: „Kommunikatives Angebot mit negativem Inhalt.“

In diesem Sinne viel Erfolg beim Üben.

  • Der Unterschied zwischen denen, die uns gernhaben dürfen -, und jenen, die uns gernhaben können, gleicht dem zwischen Tag und Nacht.
  • Der Vorschlag stieß auf große Zurückhaltung bis zu starkem Widerstand.
  • Nach eingehender Gewissenprüfung halte ich diesen Vorwurf für nicht gerechtfertigt.
  • Uns gelang das zunächst unmöglich scheinende, offensichtlich durch die Hegelsche List der Vernunft.
  • Eine Vereinigung zum Ziele des Umsturzes nennt man Kegelverein.
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Kreativitätsübung Dezember

Mit der Kreativitätsübung Dezember verabschiede ich mich für dieses Jahr, wünsche Ihnen besinnliche Festtage, einen fröhlichen Jahresbeginn und viel persönlichen Erfolg für 2017.

Weitergehts mit dem blog am 11. Januar 2017.

Die besten Wünsche von Petra Philipp

Welche Synonyme für »Geld« fallen Ihnen ein? Sie haben 5 Minuten Zeit.

z. B. Knete, Kohle, Zaster, …

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Formulieren Sie für folgende Angriffe je eine Antwort, bei der Sie den Bezug verändern oder die Aussage auf den Sprechenden beziehen. Nehmen Sie sich pro Antwort soviel Zeit, wie Sie benötigen.

  • Haben Sie überhaupt Freunde?
  • Mit Ihnen auf einer einsamen Insel. Ich würde mich aufhängen.
  • Im Anzug sehen Sie fast aus wie ein Mann.
  • Von einem Spatzenhirn kann man ja nicht mehr erwarten.
  • Haben Sie noch Sex oder spielen Sie schon Golf?

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Denksport des Monats

Ein Spion möchte sich in eine Stadt schleichen. Dazu muss er aber den Wachen am Stadttor die richtige Parole nennen. Er legt sich also, nahe des Stadttores, auf die Lauer und beobachtet die Vorgehensweise der Anderen.
Ein Händler verlangt Einlass. Der Wächter sagt: »28, was ist deine Antwort?«. Der Händler antwortet mit »14« und wird eingelassen. Dann kommt ein junges Mädchen, der Wächter sagt: »8«, das Mädchen antwortet »4« und wird eingelassen.
Ein Hirte antwortet auf die Ansage »16« mit »8« und wird eingelassen.
Der Spion hat verstanden, wie es geht und läuft los. Der Wächter sagt: »10, was ist deine Antwort?«.
»Ich sage 5!« antwortet der Spion und will weiterlaufen, aber bevor er auch nur einen Schritt machen kann, zieht der Wächter sein Schwert und tötet den Spion, denn die Antwort ist falsch. Was wäre die richtige Zahl gewesen?

Tipp: Wie bei der Übung 34 geht es hier nicht um ein mathematisches Rätsel. Überprüfen Sie doch einmal, ob Sie auch mit den Buchstaben etwas anfangen können.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats Dezember

Situation: Sie haben heute Abend Gäste und erledigen noch die letzten Einkäufe. An der Fleischtheke ist eine Menge los und Sie stellen sich hinten an und warten geduldig. Als Sie an der Reihe sind, bitten Sie den Metzger höflich, Ihnen den Rinderbraten auch gleich zu spicken. Da sagt der Verkäufer mit einem demonstrativen Blick auf die Uhr zu Ihnen:

 „Dafür ist keine Zeit mehr!“

 Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1.  Sie haben »zu verlieren« vergessen.
    Souveräne Antwort, indem Sie den Satz in Ihrem Sinne weiterführen.
  2. Wenn man möchte dann doch.
  3. Wenn wir nicht so lange reden würden, hätten wir die Zeit. <auf die Uhr schauen>
    Sie bleiben hartnäckig, wirken jedoch schon leicht säuerlich, was der Situation durchaus entspricht. Wenn Sie nun Ihre Bitte wiederholen, bleibt dem Herrn kaum eine Wahl, als die zu erfüllen.
  4. Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.
    Das ist ein schönes Wortspiel, wenn die Betonung stimmt. Ihr Gegenüber wird die unterschwellige Drohung dann sofort verstehen.
  5. Richtig, das Sprichwort heißt ja auch »no time – no money«, nicht wahr?
  6. Es gibt Pizza-Bringdienste für das Abendessen.
  7. Wenn Sie gleich damit angefangen hätten, wären wir schon weiter. Oder: Wenn jetzt nicht, wann dann?
  8. Langfristig spart es mir Zeit.
  9. … sagte der Abteilungsleiter und machte den größten Fehler seines Lebens
  10. Nur unbegabte Menschen haben keine Zeit. Karl Popper
  11. Es ist nie zuwenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Seneca

Im Büro gäbe es noch folgende Antwortmöglichkeiten:

  • Wir haben immer Zeit es noch einmal zu machen, aber nie es gleich beim ersten Mal richtig zu machen.
  • Langfristig spart es uns Zeit.
  • Zeit ist nur das Leben der Uhr. Oder: Dann nehmen wir uns Zeit.
  • Wie viel Zeit werden wir denn dafür brauchen?
    Wenn die Zeit keine Rolle spielen würde, spräche dann noch etwas dagegen?
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Je schöner Sie formulieren, umso besser treffen Ihre Aussagen

Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft’s.
Martin Walser

Es sagte ein Passant auf die Frage eines Reporters zum Thema Politiker und Diätenerhöhung: »Die Unbefangenheit wird dadurch doch etwas in Frage gestellt.«

Üben Sie täglich, Ihre Aussagen schön zu verpacken. Achten Sie auf Wörter, die Sie selbst (und auch andere) in Ihrer Emotion bestätigen oder Ihr Gefühl neutralisieren.

Testen Sie jetzt, wie Sie selbst die Wirkung  folgender Wörter empfinden.

  • Ich bin wütend.
  • Ich bin irritiert.

Bemerken Sie den Unterschied? Entscheiden Sie selbst, inwieweit Sie sich Ihre Emotionen selbst erzeugen wollen.

Legen Sie sich ein Repertoire schöner Formulierungen zu.

Vor kurzem fragte mich eine Teilnehmerin im Seminar: »Muss man denn immer höflich und freundlich bleiben?«

Meine Antwort war: »Muss nicht, aber es wirkt viel besser. Und je schöner unsere Antwort formuliert ist, desto wirkungsvoller ist sie.«

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: Schöne Formulierungen!

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Der Angriff des Monats November

Situation: Sie besuchen einen Volkshochschulkurs zum Thema: Politik. Während der Ausführungen der Dozentin erfragen Sie einen Fachbegriff und bekommen darauf von Ihrer Sitznachbarin zur Antwort:

 „Das weiß doch jeder!“

 Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

 

Mögliche Reaktionen:

  1. Ich bin aber nicht jeder.
  2. Ich noch nicht, sorry.
  3. Ich nicht. Bin ich entehrt?
    1 – 3. Sie stehen zu sich und antworten direkt. Ob als Zusatz »sorry« oder »Bin ich entehrt?« kommt, hängt von Ihrer Laune und der Person ab auf die Sie antworten. Letzteres wirkt witziger, passt jedoch nicht in jedes Umfeld.
  4. Die Erfahrung zeigt, dass man es nicht oft genug wiederholen kann.
    Sie antworten rein sachlich. Niemand zwingt Sie, auf Bosheiten einzugehen. Solch eine Antwort lässt Sie sehr souverän wirken.
  5. Es ist schön, dass Sie das wissen. Dann können wir uns die Unterweisung sparen und gleich in die Diskussion gehen. Was halten Sie von…
    Sie geben den Ball geschickt zurück. Sie loben Ihr Gegenüber und verzweigen sofort in Richtung Diskussion. Die Reaktion wirkt sehr souverän und überlegen.
  6. Ach was. Und Ihr Name ist sicher – lassen sie mich raten – Albert Einstein.
    Ironie wirkt gut, wenn die andere Person sie auch versteht und Sinn dafür hat. Hier kommt es sehr auf den Tonfall an, ob danach wieder ein sachlicher Diskurs möglich ist oder nicht. Es kommt darauf an, wie viel Ihnen an der Beziehung liegt.
  7. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, Ihre Menschenkenntnis zu verbessern?
    Gegenangriffe erzeugen immer eine Missstimmung, auch wenn der andere angefangen hat.
  8. Man lernt nie aus.
  9. Egal was passiert – es gibt immer einen, der es besser weiß.
  10. Schon mancher ist als Löwe gesprungen und als Bettvorleger gelandet.
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Kreativitätsübung November

Finden Sie 7 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »3« zu tun haben.

z. B. Drei Musketiere, Dreizack, Dreieck, …

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 Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »arbeiten«.

z. B. schuften, produzieren, schaffen, …

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Denksport des Monats

Ein Schäfer will mit einem kleinen Ruderboot einen Fluss überqueren. Dabei hat er ein Schaf, einen Wolf und einen Kohlkopf. Alle drei sollen heil über den Fluss gebracht werden, doch er kann leider immer nur einen davon im Boot mitnehmen, also nur das Schaf, nur den Wolf oder nur den Kohlkopf. Lässt er den Wolf mit dem Schaf alleine, so frisst dieser das Schaf. Das gleiche gilt für das Schaf und den Kohlkopf. Wie schafft es der Schäfer, alle heil ans andere Ufer zu bekommen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Dichter unter sich

Mark Twain machte auf einem Empfang einer Dame ein Kompliment über ihr gutes Aussehen.
Darauf sagte die: »Leider kann ich Ihr Kompliment nicht zurückgeben!«
Darauf meinte er: »Machen Sie’s doch wie ich, lügen Sie einfach.«

Tucholsky sagte zu einem Dichter: »Ich habe Ihr Buch gelesen.«
»Mein Letztes?«
»Hoffentlich.«

Die Frau von Jack London sagte zu ihm: »Ich habe nichts anzuziehen.«
Darauf antwortete er ihr: »Hülle dich in Schweigen.«

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Von blöde Kuh bis blöder Köter…

Kennen Sie das? Sie gehen im Park spazieren, Ihr Hund schnüffelt vergnügt am Boden und Sie schauen ihm dabei zu. Oder Sie laufen eilig durch die Stadt und jemand muss Ihnen ausweichen. Diese oder ähnliche Situationen begegnen uns öfters und sind normalerweise auch nicht bemerkenswert. Doch es gibt Zeitgenossen, die dann an einem vorbeilaufen und eine blöde Bemerkung in den (oft nicht vorhandenen) Bart murmeln. Mir ist das bisher nur in der Stadt (im Gegensatz zum Dorf) passiert und seltsamerweise auch nur von Männern. Frauen machen auch mal Bemerkungen, aber die sagen es einem direkt.

Beachtlich ist dabei übrigens auch, dass es sich hierbei in den seltensten Fällen um eine direkte Ansprache handelt nach dem Motto: „Geh aus dem Weg, Du blöde Kuh!“ Nein es wird vielmehr so formuliert:

„Kann nicht aus dem Weg gehen, die blöde Kuh.“

Wie reagieren wir am besten auf so was? Wie immer gibt es viele Varianten. Oberstes Gebot ist jedoch: Nicht Ärgern und möglichst selbst nicht mit Schimpfworten reagieren! Viel cooler ist:

  • Überhören (nach dem Motto, wer weiß wen der gemeint hat)
  • „Haben Sie mit mir gesprochen?“
  • „Haben Sie etwas gesagt?“
  • „Waren sie wegen Ihrer Selbstgespräche schon mal beim Arzt? Das klingt pathologisch.“
  • „Haben Sie eine Bitte an mich gerichtet?“
  • „Das habe ich gehört! Legen Sie Wert auf eine Anzeige
    oder entschuldigen Sie sich lieber?“

Zusatz: Es gibt auch Mitmenschen, die einem Zettel an die Windschutzscheibe hängen mit der Bemerkung: „Schwaben können augenscheinlich nicht einparken“

Das ist mir vor 2 Tagen in Staufen passiert. Meine Interpretation hierzu: Da hat sich jemand geärgert und wollte, dass ich mich auch ärgere. Doch … wenn ich den Menschen gar nicht kenne und er mir keine Gelegenheit der Auseinandersetzung gibt … wieso sollte ich mich dann ärgern?

Solche Hinweise behandeln Sie am besten, indem Sie diese ignorieren und … den Zettel wegwerfen. (Oder Sie machen es wie ich und nehmen so etwas als Anlass für einen blog-Beitrag :-). )

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»Die Frage stellt sich so nicht. Vielmehr stellt sich folgende Frage…«

Mit dieser Standard-Antwort retten sich auch Politiker gerne. Es kann nun auf eine vorbereitete Frage geantwortet werden. Ob die erste Frage auch noch beantwortet wird, das liegt dann an Ihnen…

Doch seien Sie vorsichtig mit der bayrischen Variante dieses Standards. Die lautet: »Die Frage können Sie so nicht stellen!«

Die ruft Widerspruch hervor.

Und wir wollen doch ablenken statt den anderen unnötig zu reizen, oder?

Machen Sie sich eine Liste Ihrer Lieblingsantworten, damit Sie – ab sofort – nie mehr sprachlos sind!

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Kreativitätsübung Oktober

Suchen Sie sich für die nächste Übung eine Partnerin oder einen Partner. Vielleicht möchte Ihr Gegenüber ja gleich mit üben, dann wechseln Sie nach jedem Satz oder nach einer Sequenz ab. Es geht um schnelles Improvisieren. Sie können eine Erweiterung oder eine gegenteilige Aussage anschließen. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit.

Ihr Gegenüber stellt eine einfache Frage, die Sie mit »Ja und…« oder mit »Ja nur…« beantworten, wobei Sie sofort einen Satz anfügen.

Hast Du heute schon die Zeitung gelesen?
Ja und Radio gehört habe ich auch.

Sonst schaust Du doch nur Fernsehen?
Ja nur heute hatte ich das Autoradio dabei.

Bei der Übung geht es darum, ohne lange Überlegung schnell Antworten zu kreieren, auch wenn Ihnen diese zunächst nicht besonders originell erscheinen. Es ist eine neue Art zu denken, die für Ihre neu gewonnene Schlagfertigkeit nützlich sein kann. Die Antwort muss nicht logisch mit der Frage zusammenhängen. Bsp.:

Warst Du heute schon spazieren?
Ja und in meinem Roman habe ich auch schon gelesen.

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Finden Sie 5 Minuten lang Verben, die mit »b« beginnen und innen ein »h« haben.

z. B. behandeln, behaupten, …

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Denksport des Monats

Werner ist größer als Sascha, Jens größer als Klaus.
Sascha ist kleiner als Peter, jedoch größer als Jens.
Peter ist kleiner als Werner.

Wer steht größenmäßig in der Mitte?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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