Das passende Zitat zur rechten Zeit – Thema: Höflich und ruhig bleiben

  • Höflich bis zur letzten Sprosse. Gehängt wird doch. Bismarck
  • Sei höflich zu Deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr. (Wenn wir hier »reizend« einsetzen, haben wir sogar noch eine schöne Doppeldeutung. 🙂
  • Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. Jean Anouilh
  • Niemand kann Dir ohne Deine Zustimmung ein Gefühl der Unterlegenheit vermitteln. Eleonor Roosevelt

Je höflicher wir selbst bleiben, umso mehr ärgert sich der andere. Die Person, die die Beherrschung verliert, hat in den Augen der Zuschauer verloren.

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Formulierungshilfen für das Büro Teil 2

Es geht lustig weiter 🙂

Anstatt: Mir doch Wurscht, du Depp!
Sagen Sie besser: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

Statt: Na, hast du mit dem Chef geschlafen?
Besser: Hat man endlich deine Kompetenz erkannt?

Anstatt: Verdammte Sch…, diese Vollidioten haben mir nichts gesagt.
Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.

Statt: Was habe ich mit dem Dreck zu tun???
Sagt man: Ich war von Anfang an nicht in dieses Projekt involviert!

Anstatt: Wir sind im Ar…!
Besser: Der Produktivitätsindex unseres Unternehmens zeigt einen sensiblen Rückgang. 

Keine Angst! Nächste Woche geht’s wieder seriös weiter 🙂

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Formulierungshilfen für das Büro Teil 1

Bitte mit einem Augenzwinkern betrachten. 🙂

Anstatt: Das ist der absolute Scheiß!!! 
Sagen Sie besser: Eine interessante Herausforderung!

Statt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann!
Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe leider nicht ermöglichen.

Anstatt: Dieser Idiot baut einen Mist nach dem anderen!
Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

Statt: Dieser Trottel versteht überhaupt nichts!
Besser: Er ist mit dem Problem noch nicht vertraut.

Anstatt: Du kennst dich überhaupt nicht aus, du Depp!
Sagt man: Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen?

Statt: Ich habe von Anfang an gewusst, dass das alles Sch… ist.
Verzeihung, ich hätte sie warnen können, wenn man mich involviert hätte.

Anstatt: Ist mir Scheissegal!
Besser: Ich sehe das ganz emotionslos.

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Kreativitätsübung Juli

2 Wochen Sommerpause. Weiter geht‘s dann am 13. August mit Zitaten aus alle Welt.

Und nun zur Übung:

Stellen Sie sich vor, Sie sind in der Geschäftsleitung eines großen Konzerns. Sie wollen einen Teil der Produktion ins Ausland verlagern. Suchen Sie 7 Argumente, die für Ihre Vorhaben sprechen.

z. B. preiswert, konkurrenzfähig, international, …

Und nun nehmen Sie den Blickwinkel des Betriebsrates ein. Was spricht dafür, die Produktion im Inland zu belassen und da sogar weiter auszubauen? Finden Sie auch hier 7 Argumente.

z. B. Arbeitsplätze erhalten, Kaufkraft stärken, Standort stärken,

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Was wäre, wenn Menschen wie Blumen wachsen würden? Wie sähe die Welt dann aus? Finden Sie 20 Antworten.

z. B. bunt, immobil, kein Sex, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Adjektive zur Beschreibung einer Tanne.

z. B. grün, blau, weihnachtlich, …

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Denksport des Monats

In einer dunklen Höhle leben ein paar Dutzend Zwerge. Etwa die Hälfte von ihnen hat rote Mützen, die anderen haben grüne Mützen. Niemand kennt die Gesamtanzahl der Zwerge oder die Anzahl roter und grüner Mützen. Auch die Farbe seiner eigenen Mütze ist jedem einzelnen unbekannt, und die Farben der anderen Mützen sind im Dunkeln nicht zu erkennen.

Eines Tages sollen die Zwerge, sich einzeln aus der Höhle begeben und sich so aufstellen, dass rechts die Zwerge mit roten und links die mit den grünen Mützen versammelt sind. Dabei dürfen die Zwerge nicht miteinander sprechen, sich keine anderen Zeichen geben und sich auch nicht gegenseitig in die beiden Gruppen einsortieren. Hilfsmittel wie Spiegel, Rotmützenträger scheuchende Stiere o. ä. gibt es nicht. Weiterhin bewegen sich die Zwerge so langsam, dass sie gegenseitig die Farben der Mützen beim Verlassen der Höhle nicht sehen können. Wie schaffen sie nach Verlassen der Höhle Ordnung?

 

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Juli

Situation: Sie wollen es sich gerade in der Badewanne gemütlich machen, da hören Sie plötzlich aus der Nebenwohnung laute Musik. Es ist zwar nicht die Zeit der Mittagsruhe, doch es stört Sie erheblich. Sie gehen zu Ihrer Nachbarin und bitten diese, die Musik leiser zu stellen. Darauf sagt die:

Kümmern Sie sich um Ihren eigenen Kram!

 

Erst Ihre Antwort

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. „Bitte lenken Sie nicht ab, Frau Müller und machen Sie nun Ihre Musik leiser.“
    Sie überhören den Angriff souverän und wiederholen Ihre Bitte. Damit verleihen Sie dieser Nachdruck.
  2. „Das würde ich ja gerne, doch leider stört mich die Musik dabei sehr.“ (Pause)
    Sie zeigen sich offen und weiter gesprächsbereit. Wer die Pause länger aushält, hat die bessere Wirkung. Halten Sie dabei den Blickkontakt aufrecht.
  3. „Soll unsere gute Nachbarschaft dadurch wirklich leiden?“
    Die Frage ist nur dann angemessen, wenn es sich tatsächlich um eine Ausnahme handelt. Wenn Sie schon „Intim-Feinde“ sind, dann wählen Sie eine der anderen Reaktionen. Ist die Nachbarschaft sonst gut, kann die Frage die Situation entschärfen, da sie auf die Metaebene verzweigt.
  4. „Was Sie mit Ihrer Musik machen ist ruhestörender Lärm. Unterlassen Sie das oder ich werde rechtliche Schritte einleiten.“
    Der klassische Gegenangriff. Wenn Sie soweit sind, diese Reaktion als angemessen zu betrachten, dann besteht bereits ein grundsätzliches Problem. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie wieder eine friedliche Koexistenz hinbekommen.
  5. „Wenn die Lautstärke nicht verhandelbar ist, können wir dann wenigstens die Musikrichtung gemeinsam festlegen?“
  6. „O.k. am besten fangen wir noch mal von vorne an. Wir gehen beide noch mal in unsere Wohnungen. Dann komme ich noch mal und klingle.“
  7. „Warum denn gleich so unfreundlich? Sind Sie heute mit dem linken Fuß aufgestanden?“
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Vornehme Reaktion auf Beleidigungen

Die einzige vornehme Art, auf eine Beleidigung zu reagieren ist, sie zu überhören.

Kannst Du sie nicht überhören, übertrumpfe sie;

kannst Du sie nicht übertrumpfen, lache darüber;

kannst Du nicht darüber lachen, hast Du sie vermutlich verdient!

 

Das habe ich irgendwo gelesen, finde aber leider die Quelle nicht mehr. Unter denen, die mir dabei weiterhelfen können und mir per e-mail den Urheber senden, verlose ich eines meiner Bücher zum Thema Schlagfertigkeit.

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Anekdoten, Geschichten

»Wenn ich könnte und dürfte, wie ich gelegentlich wollte – (Pause) dann hätten wir alle was zu lachen.« Gerhard Schröder nach Wutausbruch von Rudi Völler

 

Eine Dame sagte auf der Premierenfeier zu Sasche Guiltry: »Großer Meister, Sie haben sich wieder einmal selbst übertroffen.« Antwort: »Ach schöne Frau, wen sollte ich denn sonst wohl übertreffen?«

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Kreativitätsübung Juni

Beschreiben sie einen klaren Wintermorgen. Finden Sie 25 Begriffe.

z. B. Schnee, kalt, klar, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe, nicht unbedingt in der genannten Reihenfolge, vorkommen.

Rennpferd                      Sülze

Glatze                            fachsimpeln

Prinzessin                      durstig

rosarot

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Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »herstellen«.

z. B. basteln, anfertigen, produzieren, …

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Denksport des Monats

Ein sehr reicher Mann lag im Sterben. Er hatte zwei Söhne, die ihm beide gleich lieb waren. In seiner Familie war es üblich, dem Ältesten die Ländereien zu hinterlassen und alle anderen Kinder waren dann auf dessen Großzügigkeit angewiesen. Der Vater wollte jedoch gerecht sein und durch einen fairen Wettkampf entscheiden lassen, welcher der Söhne die Ländereien erben sollte. Er rief die Söhne zu sich und sagte: »Ich habe nicht mehr lange zu leben. Nun ist es an Euch, wer von Euch mein Erbe antreten wird. Ein Wettreiten soll darüber entscheiden. Sattelt Eure schnellsten Pferde. Derjenige soll mein Nachfolger werden, dessen Pferd als zweites über die Ziellinie geht.«

Die beiden sind ratlos und gehen ins Dorf, um dort den Weisen zu befragen. Der hört sich die Geschichte an und gibt ihnen einen Hinweis für die Lösung. Was rät er den beiden Söhnen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Juni

Situation: Sie sind im August auf einem Gartenfest eingeladen. Das Wetter ist wunderschön und Sie haben Freude daran, sich einmal wieder so richtig schön anzuziehen. Sie wählen ein gewagtes Oberteil, in dem Ihre gute Figur zur Geltung kommt. Sie amüsieren sich ausgezeichnet, doch gerade als Sie sich noch einmal Bowle nachschenken wollen kommen Sie an drei Damen vorbei, die in Ihre Richtung sehen und miteinander tuscheln. Sie vernehmen den Satz:

 „Na die hat’s nötig.“

Kreieren Sie erst Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. „Das habe ich gehört!“
    –        Sagen Sie das bedeutungsvoll, schauen Sie die Damen dabei direkt an und gehen Sie dann weiter. Damit lassen Sie die drei souverän im Regen stehen. Und Sie lassen sich auf das Spiel nicht ein, sondern bestimmen die Regeln selbst.
  2.  „Es wird ja immer nur der angegriffen, der den Ball hat. Also – danke für das Kompliment.“
  3.  „Schön, dass ich zu Ihrer Unterhaltung beitragen konnte.“
    –        Sie nehmen es humorvoll und zeigen durch diese Bemerkung, dass Sie über den Dingen stehen. Und – Sie lassen sich die Laune nicht verderben.
  4. „Was meinen Sie denn mit „nötig“?“.
  5. „Ich finde es auch schön, Sie hier zu sehen!“
    –        Die ironische Variante. Sie nehmen das Gegenteil und setzen die Übertreibung drauf. Eine gelungene Antwort, wenn Sie sich auf das Spiel einlassen wollen.
  6. „Sie haben es richtig erkannt. Es hat mir heute Freude gemacht, mich für diesen Anlass außergewöhnlich anzuziehen.“
  7. „Wenn ich Sie so ansehe, würde Ihnen ein bisschen Pep auch nicht schaden.“
    –        Sie gehen hier zum Gegenangriff über. Damit zeigen Sie jedoch auch, dass Sie sich angegriffen fühlen. Wenn Sie sich die Laune verderben lassen wollen, dann ist das die richtige Reaktion dafür.
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Anekdoten, Geschichten

Ronald Reagan wurde auf den Nachteil angesprochen, der älteste Bewerber um das Präsidentschaftsamt zu sein. Darauf sagte er: »Ich will aus der Jugend und Unerfahrenheit meines Gegners keinen politischen Vorteil ziehen.«

 

Der Wiener Zivilrechtler Professor Johann Schima war ein Mann von ausgeprägtem Pflichtbewusstsein, der es aber stets eilig hatte. So kam es, dass er eines Tages eine Assistentin mit den Worten begrüßte: »Guten Morgen! Leider habe ich keine Zeit Sie zu fragen, wie es Ihnen geht!«

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