Der Angriff des Monats September

Situation: Familienrat. Sie überlegen gemeinsam mit Ihrer Familie, wo es im nächsten Urlaub hingehen soll. Ihr Sohn Niki möchte unbedingt ans Meer zum surfen, Ihr Mann möchte in die Berge und begründet es damit, dass er am Strand immer so schnell Sonnenbrand kriegt. Darauf sagt Niki:

„Hast Du keine echten Argumente?

Erst Ihre Antwort:

Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Das sind genau die Argumente, die ich brauche, um Dich auszuhebeln.
    Sehr direkte Antwort. Wenn das der normale Umgangston in der Familie ist, dann kann das eine sehr gute Antwort sein, um den Sohn an seine Umgangsformen zu erinnern.
  2. Wir machen besser später weiter, wenn Du wieder konstruktiver bist.
  3. Die Qualität meiner Argumente ist der Frage-/Problemstellung angemessen.
  4. Du nicht?
  5. Was genau spricht gegen die bisher vorgebrachten Argumente?
    Sachliche Antwort, die die Diskussion offen hält. Eine gute Variante, um doch noch zum eigenen Ziel zu kommen.
  6. Andere schon, nur passen die nicht.
  7. Bin ich ein Argument-Büro?
  8. Doch, aber mit denen warte ich, bis Du die ersten verstanden hast.
  9. Damit Du die genauso ignorierst, wie meine ersten?
  10. Nö, brauch ich die? Aber Du doch bestimmt, oder?
  11. Brauchst du noch welche?
  12. Doch, aber die habe ich in der anderen Tasche.
    Diese beiden Antworten: witzig, witzig. Nur ob das wirklich zum Ziel führt? Auf jeden Fall muss danach wieder ein Angebot zur Güte kommen, sonst kommen Sie zu weit weg vom eigentlichen Thema.