Wenn sich jemand ärgern muss…

… dann doch lieber der andere.

Ärger entsteht, wenn etwas anderes geschieht als wir erwartet haben. Wenn ich zum Beispiel nur kurz zum Bäcker reinspringe und dann an meinem Auto einen Strafzettel finde. Oder ich warte an der Kasse und ein anderer drängelt sich vor. Noch schlimmer ist das natürlich, wenn ich auch nur zwei Teile im Wagen habe.

Je weniger wir erwarten, umso seltener werden wir enttäuscht und im Gegenzug sogar öfters angenehm überrascht. Hinzu kommt, dass wir das Verhalten anderer automatisch interpretieren und viel zu häufig auf uns selbst beziehen.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass schlechte Laune sogar ansteckend ist wie ein Infekt?

Wer mich ärgerlich macht, hat mich in seinen Klauen – beherrscht mich. Warum soll ich jemandem so viel Einfluss auf mein Gefühl zugestehen?

Ärger ist eine gewünschte Reaktion – die Sie keinem anderen gönnen sollten!