Kreativtraining Dezember

Schlagfertigkeit bedeutet, kreativ mit Sprache umgehen zu können. Mit dem Trainingsprogramm lernen Sie:

Ihren aktiven Wortschatz zu erweitern und Ihre Sprache dadurch abwechslungsreicher zu gestalten.

  • Die Zugriffsgeschwindigkeit auf Ihren Wortschatz zu erhöhen.
  • Durch die Kreativübungen Spaß daran zu finden, Worte spontan und auf ungewöhnliche Art zu verknüpfen.
  • Mit Denksportaufgaben diejenigen Bereiche im Gehirn zu trainieren, die Sie für die Schlagfertigkeit brauchen.

Manche der Denksportaufgaben haben einen höheren Schwierigkeitsgrad. Es kommt nicht darauf an, alle Lösungen selbst zu kreieren. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich mit den Problemstellungen beschäftigen und – wenn sie selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Auf los geht’s los!

Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »a« beginnen.

z. B. Anfangen, aufhören, aufstehen, ankommen, …

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Finden Sie 13 Synonyme für »tun«.

z. B. handeln, schaffen, ausführen, …

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Denksport des Monats

Zwei Väter und zwei Söhne gehen zusammen angeln. Sie bringen drei Fische Nachhause und doch hat jeder einen gefangen. Wie geht das?

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Souverän kontern

In diesem Ton kommen wir nicht ins Geschäft.
aus dem Film: Papa ante Portas

Sie merken es mir nicht an, aber innerlich zittere ich vor Angst.
White Collar

Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken.
Sie verhindern, dass wir uns auf die faule Haut legen.
Oscar Wilde

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Kreativitätsübung November

Finden Sie 5 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »6« zu tun haben:

  1. B. Sechs Richtige im Lotto, Sex sells, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe vorkommen:

Karaoke                         Kamillentee

kriegerisch                      Marienkäfer

Baumflüsterer                 Krokodil

Mord                              Inder

reserviert

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Verbinden Sie zwei Begriffe miteinander und erfinden Sie neue Anwendungsmöglichkeiten dafür. Nehmen Sie sich pro Begriffspaar 3 Minuten Zeit.

Tischtuch                  Steinschleuder (Mit Steinen Tischdecke befestigen, …)

Bäcker                      Autogramm     (Das persönliche Brot, mit Signatur, …)

Magnet                     Automobil         (Magnetschwebeautos, …)

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Denksport des Monats:

Sie kommen an eine Weggabelung und wissen nicht, ob der linke oder der rechte Weg zum Ziel führt. Glücklicherweise ist gleich in der Nähe ein Haus, deren Bewohner Sie fragen können. In dem Haus wohnen drei Brüder, von denen der Eine immer die Wahrheit sagt, der Andere immer lügt und der Dritte mal lügt und sich manchmal für die Wahrheit entscheidet. Sie dürfen zwei beliebige Fragen stellen, um herauszufinden, welches der richtige Weg für Sie ist, auch zwei Mal den gleichen Bruder befragen. Aber nicht eine Frage an alle drei gleichzeitig stellen. Welche Fragen bringen Sie an Ihr Ziel?

Tipp: Das ist eine ganz verzwickte Aufgabe unter verschärften Bedingungen. Schicken Sie mir gerne Ihre Lösungsvorschläge.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats November

Situation: Sie sind begeistertes Mitglied im Schwimmverein. Zum Dorffest wird geplant, einen Stand mit Kaffee und Kuchen zu organisieren. Sie erinnern sich mit Grauen an die letzte Kuchenschlacht und sind dafür, diesmal den anderen Vereinen den Vortritt zu lassen und stattdessen mal zu grillen. Der Vorstand ist damit nicht einverstanden und bügelt Sie nieder mit den Worten:

Wenn Sie sich nicht nach den anderen richten, bleiben Sie allein!

Zuerst Ihre eigene Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
    Das ist eine schöne Assoziation zum Schwimmclub. Die Bemerkung wird Ihr Gegenüber zum Nachdenken bringen.
  2. Nur Lemminge gehen da hin, wo alle hingehen.
  3. Wenn das in der Vergangenheit alle gesagt hätten, würden wir noch in unseren Höhlen sitzen und grunzen.
  4. Neue bahnbrechende Ideen hatten es schon immer etwas schwerer, akzeptiert zu werden!
  5. Der Starke ist am mächtigsten allein.
  6. Lieber bleibe ich allein, als dass ich etwas ohne Spaß mache.
  7. Darf man keinen eigenen Standpunkt mehr haben?
  8. Ich sehe schon: Kein Argument kann Ihnen Ihre Meinung nehmen
  9. Und wieso haben Sie dann so wenig Freunde?
    Ein Gegenangriff liegt natürlich nahe, doch so werden Sie selbst sich keine Freunde machen und auch wenig Unterstützung für Ihre eigenen Vorschläge bekommen. Den vorher immer genau überlegen.
  10. Wie sagte Albert Einstein einmal so schön, um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können muss man in erster Linie eines sein und zwar ein Schaf.
    Ein Zitat kommt meistens gut an. Außerdem haben Sie dadurch Unterstützung von einer Autorität. Schöne Zitate, die Sie so verwenden können, finden Sie im Kapitel 6.
  11. Ja, und wenn ich es tue, kommen wir alle zusammen keinen Schritt weiter.
  12. Das glauben Sie? Dann muss ich wohl damit leben.
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Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Dialektik

Wissenschaft ist, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu suchen.

Philosophie ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen.

Dialektik ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen und plötzlich zu rufen: Ich hab sie!

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So kontrollieren Sie in akuten Situationen Ihre Gefühlsäußerungen

Schaffen Sie inneren Abstand, indem Sie nicht sofort und automatisch reagieren, sondern innerlich zählen. Bringen Sie sich in eine andere Verfassung, indem Sie Ihre Körperhaltung ändern, tief ein- und ausatmen, sich bewegen. Gemeinsam mit der körperlichen Entspannung löst sich auch die seelische Belastung.

Nehmen Sie sich Bedenkzeit. Sagen Sie: „Ich denke darüber nach und gebe Ihnen später / morgen Bescheid.“

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Verbal Tuning

Gestern sah ich unseren Hausmeister mit dem Auto vorbeifahren und auf der Fahrzeugseite prangte groß die Aufschrift: Facility Management. Was waren das noch für Zeiten, als Hausmeister noch Hausmeister hießen. Doch solche Euphemismen können auch sehr lustig sein. Gehen Sie doch mal gezielt auf die Suche nach diesen Neukreationen herkömmlicher Berufsbezeichnungen. Ab und zu in ein Gespräch eingestreut können Sie zur Unterhaltung beitragen. Doch Achtung: Bitte nicht übertreiben.

 

Statt Steuererhöhung sagen Politiker gerne: Einkommensverbesserungen auf Seiten des Staates. Und aus einer Reklamation wird so eine kostenlose Unternehmensberatung.

Noch ein paar Beispiele aus dem Leben:

  • Event Gastronomie Betreuer  für Türsteher
  • Raumpflegerin für Putzhilfe
  • Space Manager für  Regalauffüller
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Kreativitätsübung Oktober

Was bedeutet die Abkürzung »DVNKU«? Finden Sie wenigstens 5 Deutungsmöglichkeiten

Z. B. Deutscher Verein notorischer Kunst Unterhändler.

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Sie sind auf einer einsamen Insel gelandet mit nichts als 200 leeren Glasflaschen à 0,5 Liter Füllmenge. Was können Sie damit alles machen, um Ihre Situation zu verbessern?

Notieren Sie 7 Minuten lang alle Lösungen.

z. B. Brennglas für Feuer, als Baumaterial verwenden, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Synonyme für »Vorteil«.

z. B. Oberwasser, Nutzen, Profit, Bonus, …

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Denksport des Monats

Drei Forscher werden von einem Indianerstamm gefangen genommen. Der Häuptling ist ein Freund von Rätseln. Er verspricht ihnen die Freiheit, wenn Sie das Rätsel lösen könne, dass er ihnen stellt. Es gibt insgesamt drei weiße und zwei schwarze Federn! Die Gefangenen bekommen jeweils eine Feder auf den Kopf, die restlichen zwei sind nicht sichtbar. Sie sitzen hintereinander aufgereiht. Der Hinterste sieht die zwei vor sich, der Mittlere einen und der Vordere nur die Prärie. Sie können sich nicht umdrehen. Einer der drei soll sagen, welche Farbe die Feder auf seinem Kopf hat. Nach einer längeren Zeit sagt der Vorderste: »Wenn die Anderen beiden mitgedacht und entsprechend reagiert haben, dann ist meine Feder auf dem Kopf eine?« Ja, welche ist es denn und wie kann er das wissen?

Tipp: Wichtig ist der Hinweis, dass der vorderste eine Weile abwartet, den anderen beiden also Zeit lässt, logische Schlüsse zu ziehen. Beginnen Sie also beim Hintersten mit der Überlegung: Was sieht er?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Oktober

Situation: Sie befinden sich bei der öffentlichen Anhörung für einen neuen Tunnelbau. Dieser Bau wird Ihre Ruhe und Wohnqualität sehr beeinträchtigen. Sie wehren sich vehement und habe viele gute Argumente. Plötzlich werden Sie durch einen Zwischenruf aus dem Publikum unterbrochen:

Jetzt einmal ganz offen! Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?

Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1.  Wollen Sie meine Unterschrift?
  2. Ja, jetzt mal ganz offen: Doch!
  3. Jetzt einmal ganz offen: Warum fragen Sie?
    Sie verwenden bei 2 und 3 denselben Einstieg wie der Zwischenrufer. Das nimmt den Anderen in die Pflicht und verschafft Ihnen Zeit zum Nachdenken.
  4. Sie haben scheinbar ein paar kritische Anmerkungen. Da wir uns heute getroffen haben, um genau über diese Punkte zu sprechen, bitte ich Sie mir Ihre Gedanken etwas genauer zu erklären, um so ggf. noch Änderungen vornehmen zu können.
  5. Mensch, wie haben Sie das denn jetzt gemerkt?
  6. Ist der Papst katholisch?
    5 und 6 sind witzig, doch hier kommt es darauf an, ob Sie es sich mit diesem Zwischenrufer wirklich verderben wollen oder ob Sie eine Chance sehen, ihn in Ihr Boot zu holen. Dann wäre es besser, diese Antworten für die eigene Erheiterung zu nutzen und eine andere Antwort auszusprechen.
  7. Es ist meine volle Überzeugung und ich stehe dazu. Was genau halten Sie daran für unpraktikabel / nicht durchführbar / unverständlich?
    Die rein sachliche Antwort mit anschließender Erklärung lässt Sie wieder sehr souverän wirken. Durch die Frage unterstreichen Sie die Ernsthaftigkeit Ihres Anliegens.
  8. Was klingt an meiner Aussage nicht plausibel? Was ist nicht klar?
  9. Warum nicht? Haben Sie es nicht verstanden oder warum fragen Sie jetzt nach?
  10. Natürlich, und ich erkläre nochmals anders, warum ich so denke.
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Beispiele für die andere Seite

Raffinierter Juwelendieb gesucht. – Was so alles öffentlich ausgeschrieben wird.

Wegen Unstimmigkeiten entlassen. Mit dem Chef? Nein mit der Kasse.

Wo waren sie denn in Ihrer Woche Urlaub? Drei Tage im Stau und vier in Bayern.

Frage beim Militär: »Was sind Sie von Beruf?«
»Bakteriologe«
»Reden sie nicht so geschwollen, das heißt Bäcker.«

Mein Opa ist mit einem einzigen Hemd nach USA ausgewandert. Jetzt hat er 5 Millionen. Was macht er denn mit so vielen Hemden?

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