Schlagfertigkeit in Witzen

Berliner Garderobenfrau wird gefragt: »Sind Sie sicher, dass das mein Mantel ist?«
»Das nicht. Aber es ist der, den Sie mir gegeben haben.«

Kennen Sie den Unterschied zwischen Mut, Übermut und Schlagfertigkeit?

Mut ist, wenn ein Mann nur mit einer Badehose bekleidet in die Oper will.
Übermut ist, wenn er zur Garderobenfrau geht und fragt, ob er seine Hose abgeben kann.
Schlagfertig ist die Garderobenfrau, die antwortet: »Wollen Sie Ihren Knirps nicht auch hierlassen?«

Mit Charme fängt man Mäuse. Schöne Formulierungen 1

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. Mark Twain

Oder wie Martin Walser es formulierte: Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft’s.

Je schöner unsere Formulierungen sind, umso besser wirken unsere Worte. Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Erstschlag ist die Höflichkeit. Lächeln Sie und seien Sie freundlich. Und denken Sie ab sofort nie mehr, jemand sei durchgeknallt. Nennen Sie es lieber einen »bio-psychischen Kurzschluss«.

Sammeln Sie doch statt Briefmarken schöne Formulierungen.

Einige meiner Lieblingsbeispiele:

  • Bitte keine Anschuldigungen. Ich bin ja durchaus willens, für die Unannehmlichkeiten aufzukommen.
  • Sie hatten mir doch versprochen, dass es so funktioniert.
    Ich hatte mich offensichtlich geirrt.
  • Strafrecht ist sehr robust und verändert die Lebenssituation des Menschen erheblich. Prof. Kirchhof
  • Er hat ein Talent, sich in Schwierigkeiten zu bringen.
  • Ich hab’s versucht heißt übersetzt: Ich habe entschieden, dass das Nichterreichen meines Ziels ebenfalls ein akzeptabler Weg ist, mit meinem Leben fortzufahren.
  • Wer sich in der Gesellschaft professioneller Bedenkenträger aufhält, braucht sich nicht wundern, wenn seine Stimmung in den Keller geht.

Eine Stewardess erzählt …

Ein Mann deutet auf die Stewardess und sagt laut zu seiner Tochter: „Wenn du immer schön in der Schule aufpasst und fleißig bist, musst du so einen Job später nicht machen!” Die serviert ihm und der Kleinen ihr Essen, beugt sich dann zu der Tochter und sagt: „Und wenn dein Papa in der Schule immer schön aufgepasst hätte und fleißig gewesen wäre, würdest du heute in der First Class sitzen!” gefunden in Readers Digest

Manche Vorlagen sind einfach zu gut, um sie vorbeilaufen zu lassen. 🙂

Doch denken Sie bitte immer daran, man trifft sich in der Regel wenigstens zweimal im Leben. Deshalb überlegen Sie bitte genau, bei wem Sie solch eine Retourkutsche anwenden.

 

 

 

Anekdoten – auch früher gab es schlagfertige Reaktionen

Der Reichtagsabgeordnete Rudolf Virchow, von Hause aus Pathologe, warf Reichskanzler Otto von Bismarck vor, er vermisse bei ihm auch das leiseste Verständnis von nationaler Politik. Bismarck konterte mit chirurgischer Präzision: »Ich muss dem Herrn Abgeordneten dieses Kompliment zurückgeben – unter Weglassung des Eigenschaftswortes ’national‘.«

Friedrich August III von Sachsen lässt sich von einem Dorfbarbier rasieren. Der schneidet ihn mehrfach. Er sagt: »Das kommt vom Saufen.« »Wohl Majestät, Alkohol macht die Haut spröde.«

Von Alfred Adler wird berichtet, dass er einmal zu einer Dame, die sich mit Skrupeln plagte, dass sich ein Offizier ihretwegen erschossen hatte, sagte: »Und jetzt denken Sie, das sei Ihre Schuld? Das könnte Ihnen so passen.«

Schlagfertige (-kräftige :-)) Witze zwischen Mann und Frau

Er: »Du wirst doch nicht einen Volltrottel heiraten, nur weil er Geld hat?»
Sie: »Kommt darauf an – wie viel hast Du denn?«

Ein Ehepaar so um die 50 fährt über Land – natürlich mit dem Mann am Steuer, weil die ja eh besser fahren. Als ein Frosch über die Straße hüpft, kann der Fahrer gerade noch mit einer Vollbremsung kurz vor ihm den Wagen zum Stehen bringen. Er steigt aus, um nachzusehen und der Frosch spricht zu ihm: Ich bin ein ganz besonderer Frosch und weil Du mich gerettet hast, kann ich Dir einen Wunsch erfüllen! Oh, sagt der 50-jährige daraufhin: Dann möchte ich eine 20 Jahre jüngere Frau haben! Und simsalabim … war er 70 Jahre alt.

Sie: »Wie findest Du das Essen?«
Er: »Wieso musst Du schon wieder Streit anfangen?«

»Gnädige Frau, wollen Sie nicht auch etwas für unser neues Trinkerheim beisteuern?«
»Gern. Sie können meinen Mann haben.«

Arzt: »Ihr Mann gefällt mir gar nicht.«
»Mir auch nicht, aber die Kinder hängen so an ihm.«

Sorry, doch mir sind diesmal nur schlagfertige Witze auf Kosten der armen Männer aufgefallen. Ich freue mich über Eure Zusendungen von Witzen, bei denen die Herren gewinnen.

Kreativitätsübung Februar

Finden Sie 13 Adjektive für die Beschreibung eines Elefanten.

z. B. mächtig, groß, grau, …

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Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »z« beginnen.

z. B. zwingen, zuhören, zusammenkommen, …

Und jetzt noch 2 weitere Minuten Substantive, die ein »z« an einer anderen Stelle als am Anfang haben.

z. B. Mütze, Herrgottsschnitzer, Pfütze, …

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Denksport des Monats

Sie haben 9 gleich aussehende und gleich große Kugeln und eine Balkenwaage. Eine der Kugeln ist leichter als die anderen 8. Finden Sie mit 2 Wiegevorgängen die leichtere Kugel.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Jokerübung

Schauen sie sich, wenn Sie heute unterwegs sind, die Autokennzeichen an, die Ihnen begegnen. Bilden Sie Wörter mit den Anfangsbuchstaben der Kennzeichen.

Z.B. RT-BP =  Richtig tolles blaues Packpapier / Roter Traktor bringt Pakete

Der Angriff des Monats Februar

Situation: Sie haben Probleme mit Ihrem neuen PC und gehen zurück in das Geschäft, in dem sie diesen gekauft haben. Sie fragen nach der seltsamen Fehlermeldung, die Ihr Gerät produziert und bekommen vom Fachverkäufer zur Antwort:

 „Sie verstehen das sowieso nicht!“

 Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Wenn Sie Ihre Einstellung damit meinen, dann gebe ich Ihnen Recht.“
    Sie beziehen die Aussage auf den Sprecher und machen deutlich, was Sie von der Antwort halten.
  2. „Tut mir leid, an dem Tag hab ich in der Schule gefehlt. Vielleicht sind Sie ja so großzügig und opfern mir Ihre kostbare Zeit.“
    Die Reaktion ist sehr ironisch. Vorsicht. Nicht jeder versteht Ironie.
  3. „Haben Sie auch Schwierigkeiten mit diesen Fehlermeldungen? Mir scheint es so, denn sonst könnten Sie es mir ja leicht verständlich erklären.“
    Sie kehren den Angriff inhaltlich um.
  4. „Sie bekommen eine zweite Chance für Ihre Antwort.“
    Humorvoll. Dabei ist es wichtig, dass Sie sehr selbstbewusst auftreten.
  5. „Stimmt. Ich bräuchte jemanden, der es »gescheit« erklären kann.“
    Gegenangriff. Der kann entschärft werden mit einem Zusatz wie: „Sind Sie die Person, die mir dabei weiterhelfen wird?
  6. „Was genau verstehe ich nicht? Was kann ich tun, um es besser zu verstehen?“
    Nutzen Sie den Antwortreflex des anderen. Dadurch gerät der in Zugzwang.
  7. „Ich kann mich nicht mit ihnen messen, Sie sind der Fachmann. Doch bitte gestehen sie mir auch Sachverstand zu.“
    Sachliche Darstellung.
  8. „Wie kommen Sie auf solch eine unqualifizierte Äußerung?“
    Im Zweifelsfall ist die Frage immer eine gute Wahl!

Wenn sich jemand ärgern muss…

… dann doch lieber der andere.

Ärger entsteht, wenn etwas anderes geschieht als wir erwartet haben. Wenn ich zum Beispiel nur kurz zum Bäcker reinspringe und dann an meinem Auto einen Strafzettel finde. Oder ich warte an der Kasse und ein anderer drängelt sich vor. Noch schlimmer ist das natürlich, wenn ich auch nur zwei Teile im Wagen habe.

Je weniger wir erwarten, umso seltener werden wir enttäuscht und im Gegenzug sogar öfters angenehm überrascht. Hinzu kommt, dass wir das Verhalten anderer automatisch interpretieren und viel zu häufig auf uns selbst beziehen.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass schlechte Laune sogar ansteckend ist wie ein Infekt?

Wer mich ärgerlich macht, hat mich in seinen Klauen – beherrscht mich. Warum soll ich jemandem so viel Einfluss auf mein Gefühl zugestehen?

Ärger ist eine gewünschte Reaktion – die Sie keinem anderen gönnen sollten!

Freche Sprüche – gesammelte Werke

Ein flotter Spruch zur rechten Zeit hat schon oft geholfen, aus unguten Situationen zu entkommen. Unter dieser Kategorie werde ich in unregelmäßigen Abständen einige meiner Lieblingssprüche verraten.

  • Arroganz ist Niveau von unten gesehen.
  • Depp ist inzwischen ein internationaler Beruf.
  • Es ist Ihr Recht als … (z.B. Chef, Psychiater, Buchhalter, … ) alles falsch zu verstehen.
  • Wo es an Argumenten fehlt, bleibt immer noch der Wille zur Macht, das heißt die rohe Gewalt. Manfred Rommel
  • Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.
  • Warum sachlich, wenn‘s auch persönlich geht? André Heller
  • Eine Null kann bestehende Probleme verzehnfachen.

Kreativ schlagfertig – Training macht den Unterschied

Auch Kreativität kann man lernen!
Sie ist bis zu einem gewissen Grad Übung und »Gewusst wie«.

Beginnen Sie mit drei Dingen:

  • Trainieren Sie die Gehirnbereiche, die für die Kreativität zuständig sind.
  • Sensibilisieren Sie sich für die Mehrdeutigkeit unserer Sprache.
  •  Formulieren Sie »schön« und erweitern Sie Ihren aktiven Wortschatz.

Kreativität trainieren Sie zum Beispiel, indem Sie Assoziationen bilden.
Suchen Sie jetzt sofort 10 Eigenschaftswörter, die mit »a« anfangen.
Ist Ihnen aufgefallen, dass »anfangen« auch schon zu der Kategorie gehört?

In losen Abständen werden Sie im blog nun auch kleine Kreativübungen finden, die Ihnen dabei helfen, zu trainieren und Ihre Assoziationsgeschwindigkeit zu erhöhen.