Kreativitätsübung Juni

Beschreiben sie einen klaren Wintermorgen. Finden Sie 25 Begriffe.

z. B. Schnee, kalt, klar, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe, nicht unbedingt in der genannten Reihenfolge, vorkommen.

Rennpferd                      Sülze

Glatze                            fachsimpeln

Prinzessin                      durstig

rosarot

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Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »herstellen«.

z. B. basteln, anfertigen, produzieren, …

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Denksport des Monats

Ein sehr reicher Mann lag im Sterben. Er hatte zwei Söhne, die ihm beide gleich lieb waren. In seiner Familie war es üblich, dem Ältesten die Ländereien zu hinterlassen und alle anderen Kinder waren dann auf dessen Großzügigkeit angewiesen. Der Vater wollte jedoch gerecht sein und durch einen fairen Wettkampf entscheiden lassen, welcher der Söhne die Ländereien erben sollte. Er rief die Söhne zu sich und sagte: »Ich habe nicht mehr lange zu leben. Nun ist es an Euch, wer von Euch mein Erbe antreten wird. Ein Wettreiten soll darüber entscheiden. Sattelt Eure schnellsten Pferde. Derjenige soll mein Nachfolger werden, dessen Pferd als zweites über die Ziellinie geht.«

Die beiden sind ratlos und gehen ins Dorf, um dort den Weisen zu befragen. Der hört sich die Geschichte an und gibt ihnen einen Hinweis für die Lösung. Was rät er den beiden Söhnen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Anekdoten, Geschichten

Ronald Reagan wurde auf den Nachteil angesprochen, der älteste Bewerber um das Präsidentschaftsamt zu sein. Darauf sagte er: »Ich will aus der Jugend und Unerfahrenheit meines Gegners keinen politischen Vorteil ziehen.«

 

Der Wiener Zivilrechtler Professor Johann Schima war ein Mann von ausgeprägtem Pflichtbewusstsein, der es aber stets eilig hatte. So kam es, dass er eines Tages eine Assistentin mit den Worten begrüßte: »Guten Morgen! Leider habe ich keine Zeit Sie zu fragen, wie es Ihnen geht!«

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Kindermund

Das Kind hustet und die Mama fragt: »Hast Du Dich verschluckt?« Darauf der Kleine: »Nein, ich bin noch da.«

Wie schön direkt sind unsere Kinder noch. Fragen Sie sich doch manchmal: »Was würde ein Kind hier verstehen oder darauf antworten?« Mit dieser Denkweise können Sie schöne Reaktionen basteln. Viel Spaß damit.

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Anekdoten auch zum Schmunzeln

»Ich kann leider kein Einreiseverbot für Zugvögel verhängen.« Sagte Otto Schily auf die Frage, ob im Zusammenhang mit der Vogelgrippe spezielle Grenzkontrollen zu erwarten seien.

 

Theodor Mommsen sagte, nachdem er einen Blick auf die Festschrift zu seinem 60sten Geburtstag geworfen hatte: »Ich werde Monate brauchen, den Unsinn zu widerlegen.«

 

Erickson ging gegen 16.00 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Der schaute auf seine Uhr, sagt: »Es ist genau 10 Uhr.« und ging einfach weiter. Nach etwa 100 Meter schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

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Murren Sie nicht!

Schild in einem amerikanischen Verkehrsgericht:

Murren Sie nicht!

Denken Sie an die vielen Strafmandate,
die Sie verdient, aber nicht bekommen haben.

 

Auch so kann man seinen Ärger relativieren 🙂

 

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Stimmen aus dem Parlament

Heiner Geißler wurde in den 80er Jahren bei einer Podiumsdiskussion die Frage gestellt: »Herr Geißler, wie würden Sie eigentlich argumentieren, wenn bei der nächsten Bundestagswahl Rot-Grün die Mehrheit hätte?«
Darauf antwortete Geißler: »Verehrter Herr Fragesteller, Ihre Frage liegt etwa auf dem folgenden Niveau: Wenn Eichhörnchen Pferde wären, könnten wir die Bäume hinaufreiten. Nun sind Eichhörnchen nachweislich keine Pferde…«

Abgeordneter zum anderen: »Sie machen ja in keiner Sitzung den Mund auf.« Antwort: »Sie irren sich, immer wenn ich Sie reden höre, muss ich gähnen.«

Die Münchner Illustrierte Quick fragte 1963 Franz Josef Strauß, ob in Zukunft Erhard ein besserer Bundeskanzler sein könnte als Adenauer. Er antwortete: »Wenn mich jemand fragt, ob Goethe oder Schiller der größere deutsche Dichter ist, sag ich immer „Ja!“«.

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Was wir von Herrn Adenauer zum Thema Schlagfertigkeit lernen können

So wird jede langweilige Besprechung zur inspirierenden Veranstaltung. Nehmen Sie sich ein Muster am Tag vor und überlegen Sie bei Äußerungen anderer, was Sie darauf antworten könnten. Da unser Gehirn nicht unterscheidet zwischen tatsächlich Gesagtem und nur Überlegtem, können sie auch durch Durchdenken Ihr Reaktionsrepertoire erweitern. Und… es macht gar nichts, wenn Ihnen nicht sofort etwas einfällt. Da niemand weiß, woran Sie gerade heimlich üben, probieren Sie es einfach mit der nächsten Aussage wieder 🙂

Beginnen Sie also jeden Morgen neu mit Ihren Übungen zur Schlagfertigkeit. Machen Sie es wie Herrn Adenauer, der mal gesagt hat:

  • Niemand kann mich daran hindern, jeden Tag etwas klüger zu werden.
  • Nehmen Sie die Menschen wie sie sind. Andere gibt‘s nicht.

Wenn Ihnen mal was schiefgeht, dann nehmen Sie den Spruch:

  • Morgen gibt es eine neue Zeitung!
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Tatsächlich passiert

Letzte Woche sagte ein Postbeamter zu mir: »Ach Sie schon wieder mit Ihrer Büchersendung!« Da konnte ich das Jahr doch gleich mit einer kleinen Übungseinheit in Sachen Schlagfertigkeit beginnen. Ich hab ihn mit dem »Du-kommst-hier-nicht-rein-Blick« angesehen und dabei überlegt, welche Reaktion ich jetzt auswähle. Zur Auswahl hatte ich:

  • Ich freu mich auch Sie zu sehen.
  • Gut erkannt.
  • Schön, dass Sie wieder für mich arbeiten.
  • Ist das bei der Post Einstellungsbedingung, Sendungen sofort einordnen zu können?
  • Was wollen Sie mir damit sagen?
  • Warum denn heute so freundlich?

Und gesagt habe ich: »Warten Sie nur bis morgen. Da bringe ich zwei!«

Was wäre Ihnen in der Situation eingefallen? Machen Sie es wie ich. Nutzen sie Alltagssituationen für Ihre tägliche Übung.

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Je schöner Sie formulieren, umso besser treffen Ihre Aussagen

Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft’s.
Martin Walser

Es sagte ein Passant auf die Frage eines Reporters zum Thema Politiker und Diätenerhöhung: »Die Unbefangenheit wird dadurch doch etwas in Frage gestellt.«

Üben Sie täglich, Ihre Aussagen schön zu verpacken. Achten Sie auf Wörter, die Sie selbst (und auch andere) in Ihrer Emotion bestätigen oder Ihr Gefühl neutralisieren.

Testen Sie jetzt, wie Sie selbst die Wirkung  folgender Wörter empfinden.

  • Ich bin wütend.
  • Ich bin irritiert.

Bemerken Sie den Unterschied? Entscheiden Sie selbst, inwieweit Sie sich Ihre Emotionen selbst erzeugen wollen.

Legen Sie sich ein Repertoire schöner Formulierungen zu.

Vor kurzem fragte mich eine Teilnehmerin im Seminar: »Muss man denn immer höflich und freundlich bleiben?«

Meine Antwort war: »Muss nicht, aber es wirkt viel besser. Und je schöner unsere Antwort formuliert ist, desto wirkungsvoller ist sie.«

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen: Schöne Formulierungen!

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Dichter unter sich

Mark Twain machte auf einem Empfang einer Dame ein Kompliment über ihr gutes Aussehen.
Darauf sagte die: »Leider kann ich Ihr Kompliment nicht zurückgeben!«
Darauf meinte er: »Machen Sie’s doch wie ich, lügen Sie einfach.«

Tucholsky sagte zu einem Dichter: »Ich habe Ihr Buch gelesen.«
»Mein Letztes?«
»Hoffentlich.«

Die Frau von Jack London sagte zu ihm: »Ich habe nichts anzuziehen.«
Darauf antwortete er ihr: »Hülle dich in Schweigen.«

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