Der Angriff des Monats Mai

Situation: Sie weichen in einem Geschäft einem Gabelstapler aus, gehen dabei ein paar Schritte rückwärts und treten aus Versehen einem Herrn auf den Fuß. Noch bevor Sie sich entschuldigen können sagt der:

 „Sie Trampel!“

Finden Sie zuerst Ihre eigene Antwort:

Mögliche Reaktionen:

  1. „Danke für das Kompliment, <Pause> das ich gar nicht verdient habe!“
    Sie bleiben selbstbewusst und höflich. Mit dem zweiten Halbsatz weisen Sie den Angriff elegant zurück.
  2. „Sind Sie immer so nett zu Ihren Mitmenschen?“
    Fragen veranlassen den anderen stets dazu, über eine Antwort zumindest nachzudenken. Sie sind ironisch und wenn Sie dazu noch lächeln, wird die Wirkung noch deutlicher.
  3. „Oh, sind Sie heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?“
    Oder „Wer hat Sie denn heute schon geärgert?“
    Sie gehen in die Offensive und sprechen die Art der Reaktion an. Das ist auch ein Gegenangriff.
  4. „Ich hinterlasse wenigstens Spuren. Und die nicht nur im Sand.“
    Humorvolle Definition und Assoziation zum Thema Trampel. Wenn Sie genügend Abstand für sich selbst haben, ist das eine schöne Reaktion.
  5. „Dann seien Sie froh, dass ich nur einen Fuß erwischt habe.“
    Zustimmen und noch eins draufsetzen. Dadurch zeigen Sie sich überlegen und haben die Situation im Griff.
  6. „Meinen Sie Wüstenschiff, Trampeltier oder Dromedar?“
    Sie fragen genau nach. Damit nehmen Sie den anderen bis zu einem gewissen Grad auch ernst. Außerdem gewinnen Sie dadurch Abstand.
  7. „Und Sie sind ein Gentleman. Und <Pause> vielleicht irren wir uns beide!“
    Durch diese souveräne Antwort zeigen Sie sich überlegen und bleiben freundlich. Der zweite Satz zeigt sehr deutlich, wie daneben die Äußerung der anderen Person war. Mein absoluter Antwortfavorit.

Der Angriff des Monats April

Situation: Sie stehen vor der Stadtbücherei und warten darauf, dass geöffnet wird. Ein Mann stellt sich ganz dicht neben Sie. Sie bitten ihn, etwas mehr Abstand zu halten. Darauf schnauzt er Sie an:

 „Haben Sie eigentlich Freunde?“

 Ihre eigene Antwort:

 Mögliche Reaktionen:

  1. „Wieso? Wollen Sie einen von meinen abhaben?“
    Schlagfertige Retourkutsche.
  2. „Nein, aber ich habe Kollegen. Die reichen mir vollkommen aus, wenn es darum geht, blöde Fragen gestellt zu bekommen.“
    Sie assoziieren und kommen von Freunden auf Kollegen. Mit den »blöden Fragen« geben Sie den Druck indirekt zurück.
  3.  „Wieso, brauchen Sie welche?
    Schöne Anwendung des Grundmusters, die Aussage auf den anderen zu beziehen.
  4. Wie hat Plutarch mal so schön gesagt: „Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat.“
    Ein philosophisches Zitat kann sehr wirkungsvoll sein, wie in dem Beispiel.
  5. „Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein. Wie sehen Sie das?“
    Sie überhören den Ton und den Angriff und beginnen ein Gespräch zum Thema »Freund«. Eine raffinierte Variante der Ablenkung.
  6. „Doch, meinen Nachbarn. Also habe ich einen mehr als Sie.“
    Jetzt wird’s frech, doch – wer austeilt, muss auch einstecken können!
  7.  „Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen, nämlich, sie wieder loszuwerden.“
    Dabei benutzen Sie den »Eiszapfen-Blick« von oben nach unten. Eine schöne Variante, die auch den gewünschten Abstand nochmals zur Sprache bringt.
  8. „Das sage ich Ihnen gerne, wenn Sie mir im Gegenzug erklären können, was meine Freunde mit unserem Problem, dass Sie mir so nah auf die Pelle rücken, zu tun haben.“
    Sachliche Klarstellung.
  9. „Diese Frage sollten Sie sich lieber stellen!“
    Dazu ein bestimmter Tonfall und ein bestimmter Blick. So setzen Sie eine klare Grenze.

Wie Denkrillen unser Verhalten beeinflussen

Über Milton Erickson, den bekannten Hypnotherapeuten, wird folgende Anekdote erzählt: Erickson ging gegen 16.00 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Erickson schaut auf seine Uhr, sagt: »Es ist genau 10 Uhr 10!« und geht einfach weiter. Nach etwa 100 Meter schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

Einer meiner Freunde erzählte mir, wie er einmal bei einer Geburtstagsfeier eine drohende Schlägerei zwischen zwei Handballspielern stoppte. Beide waren schon etwas angetrunken und bauten sich drohend voreinander auf. Er tippte den einen am Arm und fragte ihn, ob er wüsste, wo der nächste Zigarettenautomat sei. Beide schauten ihn irritiert an. Dann fragte er den anderen: „Weißt Du einen?“ Er bekam zwar keine Antwort, doch beide setzten sich wieder auf ihre Plätze.

Das sind schöne Beispiele dafür, welche Streiche uns unser Gehirn spielen kann. Unser Gehirn arbeitet gerne energiesparend. Deshalb gibt es viele Vorgehen, die immer wieder gleich ablaufen und das erwarten wir dann auch so. Vor allem unter Stress laufen oft automatische Reaktionen ab.

Bei körperlicher Bedrohung wie bei verbaler Aggressivität gibt es vorgedachte Reaktionen. Reagieren Sie anders als erwartet, so holen Sie dadurch Ihr Gegenüber aus seinem Angriffsmuster.

Der Angriff des Monats Juni

Situation: Damenkränzchen im Cafe: Am Nachbartisch sitzt ein netter junger Mann, der Sie an Ihren Lieblingsschauspieler erinnert. Sie schauen – vielleicht etwas zu lange – in seine Richtung und eine Freundin macht eine Bemerkung wie: „Na, das wär wohl Dein Typ, meine liebe Anne.“ Und die nächste Freundin bemerkt erheitert:

„Erwischt! Du wirst ja rot wie eine Tomate!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Ich bin leider noch nicht so abgebrüht wie Du.
    • Retourkutsche, die hier durchaus angebracht scheint. Das kommt ganz darauf an, wie gut Sie befreundet sind und was Ihnen diese Freundschaft wert ist.
  2. Endlich mal jemand, der Farbe in die Runde bringt.
  3. Nur distinguierte Damen halten ihre Regungen »unter Putz«.
  4. Lieber rot als tot.
  5. Gott Sei Dank, meine Durchblutung funktioniert.
  6. Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben. Werner (Mitsch)
  7. Der Mensch ist das einzige Tier, das errötet oder erröten sollte. (Mark Twain)
    • Sie erzielen eine sehr gute Wirkung durch ein vorbereitetes Zitat. Damit sind Sie immer gewappnet und solch eine Bemerkung kann Sie dann gar nicht mehr aus der Ruhe bringen.
  8. An Himbeere arbeite ich noch.
    • Wunderschöne Assoziation. Durch diese zeigen Sie, dass Sie über den Dingen stehen.
  9. Im Wunschdenken warst Du schon mal besser.
  10. Danke, dass Du mich darauf aufmerksam machst. Stell Dir vor, ich werde rot und keiner sagt etwas dazu.
  11. Besser als grün wie eine Gurke.
  12. Ich bin halt gschamig.
  13. Na, grün wäre ja komisch, oder? Oder: Wäre Dir grün lieber?
  14. Tomate? Da muss ich gleich an Pizza denken. Vor zwei Jahren war ich übrigens im Urlaub in Italien, was mir da passiert ist. Am Strand. Aber den Strand fand ich in Bali schöner. Da war ich mit meinem Ex-Freund. Getrennt haben wir uns, weil…
  15. Wie eine spanische oder wie eine holländische Tomate?

Der Angriff des Monats März

Situation: Sie verabreden sich mit Ihrer Tochter im Cafe Sommer zum Eisessen. Das Wetter ist wunderschön, Sie genießen die Sonne und bestellen sich einen riesigen Eisbecher mit Sahne und ein Glas Prosecco. Das ist Ihrer Tochter etwas peinlich – Eltern sind in einem bestimmten Alter immer peinlich – und sie sagt:

„Ich glaub Du bist für diesen Eisbecher schon zu dick!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Vielleicht habe ich ein wenig zugenommen. Aber ich kann das ja auch wieder abnehmen. Andere sind pumeliger.
    • Klingt ein bisschen beleidigt. Trotzdem eine schlagkräftige Antwort.
  2. Sagt wer?
  3. Willst Du mein Geheimrezept haben?
  4. Das ist Dein Problem!
  5. Es ist nett, dass Du Dich um meine Gesundheit sorgst.
    • Sachliche Interpretation und sehr elegante Replike. Damit können sie auch Ihre Tochter beeindrucken.
  6. Stan, ich bin lieber der Oliver von uns beiden.
  7. Und Du bist zu klein.
    • Schlagfertiger Gegenangriff. Ob der bei Ihrer Tochter angebracht ist, können Sie nur selbst entscheiden.
  8. Das scheint mir wirklich ein gutes fachliches Argument zu sein. Ja, Du bist überzeugend.
    • Vorsicht bei Ironie. Das kann bei Teenagern als cool angesehen werden, aber auch ins Auge gehen.
  9. Früher war ich noch gertenschlank, heute bin ich nur etwas zu klein für meine Größe.
    • Lustige Antwort die zeigt, dass Sie sich kein bisschen darüber aufregen. Klingt sehr souverän.
  10. Wie man sich füttert, so wiegt man.
  11. Auch Dicke haben mal dünn angefangen.
  12. Das Leben ist zu kurz, um allzu viele Mahlzeiten auszulassen. Tom Hanks
  13. Jeder ist so dick, wie er sich fühlt.
  14. Ich bin nur gut isoliert.
  15. Dafür habe ich eine eigene Postleitzahl.
  16. Der Liebe Gott hat dicke und dünne Bäume wachsen lassen. Die dicken bringen mehr Holz. Günther Strack

Und wieder ein paar Zitate als clevere Reaktion

  • Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. Aristoteles
  • Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci
  • Ein Jubiläum ist ein sehr wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. Sir Peter Ustinov
  • Besser einander beschimpfen als einander beschießen. Winston Churchill
  • Sich zurückziehen, um besser Anlauf nehmen zu können. Frz. Sprichwort

Der Angriff des Monats Juli

Situation: Sie wollen es sich gerade in der Badewanne gemütlich machen, da hören Sie plötzlich aus der Nebenwohnung laute Musik. Es ist zwar nicht die Zeit der Mittagsruhe, doch es stört Sie erheblich. Sie gehen zu Ihrer Nachbarin und bitten diese, die Musik leiser zu stellen. Darauf sagt die:

Kümmern Sie sich um Ihren eigenen Kram!

 

Erst Ihre Antwort

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. „Bitte lenken Sie nicht ab, Frau Müller und machen Sie nun Ihre Musik leiser.“
    Sie überhören den Angriff souverän und wiederholen Ihre Bitte. Damit verleihen Sie dieser Nachdruck.
  2. „Das würde ich ja gerne, doch leider stört mich die Musik dabei sehr.“ (Pause)
    Sie zeigen sich offen und weiter gesprächsbereit. Wer die Pause länger aushält, hat die bessere Wirkung. Halten Sie dabei den Blickkontakt aufrecht.
  3. „Soll unsere gute Nachbarschaft dadurch wirklich leiden?“
    Die Frage ist nur dann angemessen, wenn es sich tatsächlich um eine Ausnahme handelt. Wenn Sie schon „Intim-Feinde“ sind, dann wählen Sie eine der anderen Reaktionen. Ist die Nachbarschaft sonst gut, kann die Frage die Situation entschärfen, da sie auf die Metaebene verzweigt.
  4. „Was Sie mit Ihrer Musik machen ist ruhestörender Lärm. Unterlassen Sie das oder ich werde rechtliche Schritte einleiten.“
    Der klassische Gegenangriff. Wenn Sie soweit sind, diese Reaktion als angemessen zu betrachten, dann besteht bereits ein grundsätzliches Problem. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie wieder eine friedliche Koexistenz hinbekommen.
  5. „Wenn die Lautstärke nicht verhandelbar ist, können wir dann wenigstens die Musikrichtung gemeinsam festlegen?“
  6. „O.k. am besten fangen wir noch mal von vorne an. Wir gehen beide noch mal in unsere Wohnungen. Dann komme ich noch mal und klingle.“
  7. „Warum denn gleich so unfreundlich? Sind Sie heute mit dem linken Fuß aufgestanden?“

Der Angriff des Monats Mai

Situation: Sie haben sich einen neuen teuren Pullover gekauft und stellen – leider erst – nach der ersten Wäsche fest, dass er einen doch recht auffälligen Webfehler hat. Sie gehen zurück ins Geschäft, um den Fehler zu reklamieren und bekommen von der Verkäuferin die pampige Antwort:

 „Das ist nicht mein Problem.“

  Erst Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Das wird es aber werden, wenn Sie sich der Sache nicht annehmen.
  2. Aber das kann ganz schnell Ihr Problem werden, wenn ich mich sofort zu Ihrem Vorgesetzten begebe.
    –        So eine schnelle Drohung liegt uns auf der Zunge, wenn uns im Kundenservice jemand so unprofessionell begegnet. Wenn Sie zu diesem Mittel greifen, müssen Sie allerdings auch bereit sein, die Drohung in die Tat umzusetzen.
  3. Ungelöste Probleme sind die Evergreens der Politiker. (David Frost)
  4. Problem ist so ein hässliches Wort. Jetzt nehmen wir einmal an, es wäre eine Herausforderung für Sie. Wie würden Sie dann dazu stehen?
    –        Sie bleiben konstruktiv und beziehen sich nur auf ein Wort. Dadurch bleiben Sie handlungsfähig und gehen nicht zum Gegenangriff über. Damit haben Sie eine gute Chance, Herrin der Lage zu bleiben.
  5. Ich sehe schon, Ihre Anwesenheit hat lediglich dekorative Bedeutung.
    –        Mit der Bemerkung heben Sie den Fehdehandschuh auf und gehen zum Angriff über. Ob das eine günstige Strategie ist, um zu einem Umtausch zu kommen ist fraglich. Doch es ist auf jeden Fall eine Genugtuung für Sie.
  6.  Der Weitblick mancher Leute besteht darin, die nächsten Probleme zu übersehen. (Wolfgang Eschker)

 

TIPP: Wägen Sie ab, wie viel Ihnen dieses Geschäft und der Vorgang wert ist. Wollen Sie für diese eine Situation eine adäquate Lösung oder wollen Sie eine allgemeine Genugtuung? Stehen Sie auf jeden Fall für sich ein und lassen Sie sich nicht abwerten. Noch zwei zielführende Fragen:

  • Ist das Ihre Vorstellung von Kundenservice?
  • Wollen oder können Sie mir keine klare Antwort geben?

Der Angriff des Monats April

Situation: Sie wissen aus sicherer Quelle, dass in unmittelbarer Nähe Ihres Grundstücks ein Tennisplatz gebaut werden soll. Nun gehen Sie ins Rathaus, um Einspruch einzulegen. Darauf bekommen Sie von dem Sachbearbeiter die pampige Auskunft:

„Das sind doch alles Gerüchte und Erfindungen!“

Zuerst Ihre eigene Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Woher kommt bei Ihnen die Annahme, dass ich hierfür keine Fakten vorliegen habe?
  2. Meine Anfragen basieren grundsätzlich auf einer guten Recherche. Ich kann Ihnen gerne die Unterlagen mit den Fakten zeigen, die dies belegen, wenn Sie meinen Ausführungen keinen Glauben schenken wollen.
    – Beide Antworten gehen nur  auf die Sache und nicht auf den Ton oder den versteckten Angriff ein. Damit bleiben sie souverän und lassen sich nicht dazu verleiten, auf die gleiche Ebene zu wechseln, wie Ihr Widersacher.
  3. Na, Sie müssen das ja wissen.
  4. Wirklich? Was macht Sie so sicher?
  5. …war die Meinung führender Wissenschaftler zu den Theorien eines Bibliotheksangestellten namens Albert Einstein.
  6. An jedem Gerücht ist ein bisschen was Wahres – und Erfindungen bringen die Menschheit weiter.
  7. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit.
    – Sprichwörter und Klischees sind wunderbare Antwortgeneratoren. Sie bedienen sich hier eines Sprichwortes und beweisen dadurch Ihr Assoziationsvermögen. Wenn Sie nun eine Frage anschließen, geht der andere auf die Sachebene – also dahin, wo Sie ihn haben wollen.
  8. Danke für den Begriff »Erfindungen«. Immerhin leben wir im Lande der Dichter und Denker. Erfindung bedeutet Fortschritt. Wie ist Ihre Meinung?
  9. Aber es nutzt nichts, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.
  10. Ihr Optimismus freut mich, ich kann ihn aber nicht bestätigen.
    – Sie fassen die Aussage als positiv und konstruktiv auf. Darauf kann der Andere ganz schwer in der „Angriffsrinne“ bleiben. Sie haben nun die Möglichkeit, durch gezielte Fragen oder Aussagen das Gespräch in positive Bahnen zu lenken.

Kluge Menschen ignorieren Beleidigungen

Wenn ein Dummkopf sich ärgert, lässt er es sich sofort anmerken.

Kluge Menschen ignorieren Beleidigungen, fassen sie positiv auf oder definieren sie kreativ um.

Wenn zum Beispiel jemand zu Ihnen – in diesem gewissen Ton – sagt:

„Na Du gefällst mir!“

Dann haben Sie nun einige neue Reaktionsmöglichkeiten wie:

  • Danke für das Kompliment.
  • Schön, dass ich Dir gefalle. Das tut einfach gut.
  • Da hättest Du mich gestern erst mal sehen sollen.