Kreativitätsübung Mai

Finden Sie 7 Minuten lang Anwendungsmöglichkeiten für einen Tennisball.

z. B. werfen, Autotür öffnen, auf die Anhängerkupplung stecken, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Verben, die etwas mit »Urlaub« zu tun haben.

z. B. ausruhen, reisen, besichtigen, …

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Finden Sie 6 Minuten lang Synonyme für »sprechen«.

z.B. reden, flüstern, säuseln, …

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Denksport des Monats

Diesmal haben Sie 12 äußerlich völlig gleiche Kugeln K1- K12. Eine der Kugeln ist entweder leichter oder schwerer als die anderen elf.

Bitte bestimmen Sie nun mit höchstens drei Wägungen mit Hilfe einer Balkenwaage  die abweichende Kugel.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Kreativitätsübung März

Überlegen Sie sich 25 Anwendungsmöglichkeiten für eine oder mehrere Büroklammern.

z. B. Kette basteln, Schlüsselanhänger, als Pin für die Pinwand, …

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Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »laufen«.

z. B. fließen, strömen, gehen, hetzen, …

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Denksport des Monats

Im Erdgeschoss Ihres neu gebauten Hauses befinden sich drei Lichtschalter, von denen einer mit einer Glühbirne im Keller verkabelt ist. Für die anderen beiden haben Sie noch keine Glühbirnen. Wie können sie feststellen, welcher der drei Schalter der richtige ist, ohne mehr als einmal in den Keller gehen zu müssen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats März

Situation: Sie warten beim Arzt – trotz Termin – nun schon fast eine Stunde. Sie begeben sich zur Anmeldung, an der schon wieder einige Personen stehen. Sie sprechen direkt die Arzthelferin an, dass Sie nun schon eine Stunde warten. Darauf sagt die zu Ihnen:

 „Ich glaub, Ihnen geht’s zu gut!“

 Finden Sie erst eine eigene Antwort!

 Mögliche Reaktionen:

  1.  „Noch nicht ganz, aber wenn es soweit ist, sag ich Ihnen gerne Bescheid. Wann kann ich nun Dr. Linke sehen?“
    Sie wirken selbstbewusst und lassen sich nicht abwimmeln. Dabei bleiben sie höflich.
  2. „Wie bitte? Ich habe Ihre Auskunft nicht verstanden.“
    Sie bleiben freundlich bestimmt. Dieser Standardsatz passt häufig und klingt immer gut.
  3. „Mir fehlt jetzt nur noch ein Gläschen Champagner und Ihre Auskunft.“
    Sie nehmen es mit Humor. Lächeln Sie dabei.
  4.  „Wenn Sie das sagen. Und was genau meinen sie nun damit?“
    Sie gehen hier direkt auf die Frage der Person ein und erwarten eine Erklärung.
  5. „Was bitte heißt »zu gut«? Kann es einem Menschen wirklich »zu« gut gehen, oder geht es eher Ihnen »zu schlecht«?“
    Haben Sie eine philosophische Ader? Dann passt diese Antwort wunderbar.
  6. „Wenn es mir gut ginge, dann wäre ich nicht beim Arzt. Welche Laus ist Ihnen denn über die Leben gelaufen?“
    Sie gehen hier zum Gegenangriff über. Wenn Sie wollen, können Sie das mit einem charmanten Lächeln abschwächen.
  7. „Ich verbitte es mir, so von Ihnen angesprochen zu werden! Freundlichkeit ist für Sie wohl ein Fremdwort.“
    Sie setzen eine klare Grenze.
  8.  „Danke der Nachfrage. Mir geht es hoffentlich bald wieder richtig  gut. Und jetzt zu Ihnen. Was genau wollten Sie mir damit sagen?“
    Charmant, charmant. So machen Sie sich auch in Ihrer Arztpraxis Freunde. Angriffe zu überhören ist eine wunderbare Möglichkeit, den anderen ins Leere laufen zu lassen.
  9. „Jetzt mal ehrlich – kann es einem je zu gut gehen?“
    Sie nehmen den sachlichen Inhalt der Aussage, ohne auf die Frechheit zu reagieren. Sehr elegant.

Kreativitätsübung Februar

Finden Sie 13 Adjektive für die Beschreibung eines Elefanten.

z. B. mächtig, groß, grau, …

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Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »z« beginnen.

z. B. zwingen, zuhören, zusammenkommen, …

Und jetzt noch 2 weitere Minuten Substantive, die ein »z« an einer anderen Stelle als am Anfang haben.

z. B. Mütze, Herrgottsschnitzer, Pfütze, …

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Denksport des Monats

Sie haben 9 gleich aussehende und gleich große Kugeln und eine Balkenwaage. Eine der Kugeln ist leichter als die anderen 8. Finden Sie mit 2 Wiegevorgängen die leichtere Kugel.

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Jokerübung

Schauen sie sich, wenn Sie heute unterwegs sind, die Autokennzeichen an, die Ihnen begegnen. Bilden Sie Wörter mit den Anfangsbuchstaben der Kennzeichen.

Z.B. RT-BP =  Richtig tolles blaues Packpapier / Roter Traktor bringt Pakete

Kreativ schlagfertig – Training macht den Unterschied

Auch Kreativität kann man lernen!
Sie ist bis zu einem gewissen Grad Übung und »Gewusst wie«.

Beginnen Sie mit drei Dingen:

  • Trainieren Sie die Gehirnbereiche, die für die Kreativität zuständig sind.
  • Sensibilisieren Sie sich für die Mehrdeutigkeit unserer Sprache.
  •  Formulieren Sie »schön« und erweitern Sie Ihren aktiven Wortschatz.

Kreativität trainieren Sie zum Beispiel, indem Sie Assoziationen bilden.
Suchen Sie jetzt sofort 10 Eigenschaftswörter, die mit »a« anfangen.
Ist Ihnen aufgefallen, dass »anfangen« auch schon zu der Kategorie gehört?

In losen Abständen werden Sie im blog nun auch kleine Kreativübungen finden, die Ihnen dabei helfen, zu trainieren und Ihre Assoziationsgeschwindigkeit zu erhöhen.

 

Kreativitätsübung Dezember

Finden Sie 7 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »10« zu tun haben.

z. B. Zehn kleine Negerlein, Dezimalsystem, Zehn Gebote, …
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Finden Sie 5 Minuten lang Argumente dafür, dass es unbedingt Telefonhörer für Linkshänder geben muss.

Und nun finden Sie 5 Minuten lang Argumente, die dagegensprechen.

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Beschreiben Sie in 7 Minuten eine Schlange mit 22 Eigenschaften.

z. B. ohne Fuß, weich, muskulös, …

 

Denksport des Tages

In einer großen Firma hält ein Nachtwächter jede Nacht Wache. Eines Nachts schläft er ein und träumt davon, dass am nächsten Tag sein Chef mit einem Flugzeug abstürzen wird. Am nächsten Morgen geht er zum Chef und erzählt ihm ganz aufgeregt von seinem Traum. Er überzeugt ihn, seinen für diesen Tag gebuchten Flug zu verschieben. Tatsächlich stürzt das Flugzeug 10 Minuten nach dem Start ab. Überglücklich belohnt der Chef seinen Angestellten mit einer großen Geldsumme. Anschließend feuert er ihn. Warum?

 

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Kreativitätsübung November

Schaffen Sie aus Altbekanntem etwas Neues, indem Sie beliebige Begriffe kombinieren und diese neue Wortschöpfung dann erklären. Finden Sie 3 neue Kombinationen.

z. B. Schirmklingel: Schirm, der klingelt, wenn man ihn irgendwo stehen lässt; Fahrradklingel mit kleinem Schirm, damit sie nicht rostet; Schirm mit Bewegungsmelder, der klingelt, wenn etwas im Weg steht; …

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Suchen Sie berühmte Frauen von A bis Z.

z. B. Prinzessin Ann, Barbra Streisand, …

Und wenn Sie es ganz gut machen wollen, dann finden Sie nun auch noch berühmte Männer von A – Z.

z. B. Aristoteles, Bach, …

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Finden Sie 7 Minuten lang Synonyme / Metaphern für »begriffsstutzig«.

z. B. langsam im Denken, steht auf der Leitung, …

 

Denksport des Tages

In Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses soll einer der Häftlinge baden. Hierfür gibt es eine spezielle Zelle. Der Wärter bringt den Gefangenen dorthin und sie machen aus, dass der Häftling nach 2 Stunden wieder abgeholt wird.

Die Zelle ist 3 m breit, 2 m lang und 3 m hoch. Sie hat eine Türe, die 0,90 m breit und 2 m hoch ist. Die Zelle kann absolut wasser- und luftdicht verschlossen werden und hat kein Fenster. In der Mitte der Decke befindet sich eine Öffnung, 0,20 m x 0,20 m groß. Rechts daneben in 0,10 m Abstand hängt eine Lampe an einem 0,10 m langen Kabel. In der Zelle steht eine handelsübliche Badewanne, die 200 l Wasser fasst. Beim Aufdrehen bricht dem Häftling der Griff des Wasserhahns ab und er kann das Wasser nicht mehr abstellen! Gibt es eine Möglichkeit ihn vor dem Ertrinken zu retten?

 

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Der Angriff des Monats November

Situation: Ihre Freundin ist zum Kaffee da und erzählt schon seit fast 2 Stunden, wie gemein ihre Chefin sich ihr gegenüber verhält. Langsam reißt Ihnen der Geduldsfaden und Sie versuchen, dem Gespräch eine andere Richtung zu geben, indem Sie Ihre neueste Wohnungsdekoration zeigen. Darauf sagt Ihre Freundin kühl

Das interessiert (mich) nicht!

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

 

  1. Warum hör ich Dir dann die ganze Zeit zu?
  2. Bin ich dann morgen wieder dran mit erzählen?
    Wenn dabei Ihre Körpersprache angemessen angepasst ist, dann kann das eine wunderbare Antwort sein, die unaufdringlich transportiert, wie es Ihnen mit der Aussage Ihrer Freundin geht. Sie sind damit bereit für einen konstruktiven Dialog.
  3. Stimmt, hatte ich vergessen.
  4. Wie kann ich denn Dein Interesse wecken?
  5. Was interessiert Dich denn außer Deiner Chefin im Moment sonst so?
    • Durch die sachliche Frage bieten Sie einen konstruktiven Ansatz an, ohne auf die heftige Antwort der Freundin einzugehen. Wenn Sie sich dabei gut fühlen ist das eine gute Antwortmöglichkeit.
  6. Dann solltest Du überlegen, ob Du den richtigen Job hast.
  7. Schlag ein Thema vor, das uns beide interessiert.
    • Leicht schnippisch, doch nach solch einer Aussage durchaus angemessen.
  8. Kein Problem, ich erzähle es nicht weiter.
  9. Manche Menschen haben Bretter vor dem Kopf, die ihnen die Welt bedeuten.
  10. Ehe man den Kopf schüttelt sollte man sich vergewissern, dass man einen hat. Hans Kasper
    • Die letzten beiden Antwortvarianten stören die Beziehungsebene auf jeden Fall, sind aber witzig. Jetzt kommt es darauf an, wie wichtig Ihnen diese Freundin und Freundschaft ist.

Kreativitätsübung Oktober

Finden Sie 7 Minuten lang Adjektive für die Beschreibung einer Straßenbahn.

  1. B. laut, geräumig, unbequem, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe vorkommen.

Kinder                                 Geranie

Winter                                 Kanalisationsdeckel

Rhetorikkurs                      Aufstand

Ausweis                             Marihuana

richtig                                  essen

Kornfeld                              Agamemnon
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Finden Sie 27 Begriffe, die Sie mit Ihrem Beruf verbinden.

  1. B. Geld verdienen, Verantwortung, Spaß, …

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Denksport des Tages

Eine wunderschöne Prinzessin hat sich in einen armen Ritter verliebt und die beiden wollen heiraten. Der König ist davon nicht begeistert. Er gibt vor, dem Ritter eine Chance geben zu wollen. Falls er aus seinem goldenen Beutel von den beiden Kieselsteinen, die er dort hineinstecken will, den weißen zieht, bekommt er die Hand der schönen Esmeralda. Andernfalls muss er sterben. Der König bückt sich und nimmt zwei Steine auf. Die Prinzessin bemerkt rechtzeitig, dass es zwei schwarze Kieselsteine sind. Das flüstert sie auch ihrem Geliebten zu. Wie schaffen es die beiden, doch heiraten zu können?

 

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Der Angriff des Monats Oktober

Situation: Lena möchte gemeinsam mit ihrem Freund das erste mal in den Urlaub fahren. Ihre Eltern sind entsetzt und sagen unisono:

Das geht nicht, dafür bist Du noch zu jung!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

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Gelungene Abwehrtechniken:

  1. »Geht nicht« „gibbet“ nicht.
  2. Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. Lothar Burbank
  3. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.Diese drei Antworten werden nicht gerade dazu beitragen, dass Sie von Ihren Eltern ein O. K. bekommen. Wenn Sie etwas Bestimmtes erreichen wollen ist es ungünstig, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen.
  4. Ach was.
  5. Sagt wer?
  6. Wenn wir wollen, geht es. Vielleicht nicht so, dann aber bestimmt anders.
  7. Die Weltgeschichte zeigt Gott Sei Dank, dass sich nicht jeder von diesem Satz entmutigen lässt.
  8.  Warum?
    Die »warum-Frage« löst beim anderen den Antwortreflex und zusätzlich eine Rechtfertigung aus. Dadurch setzen Sie Ihre Eltern direkt in Zugzwang. Allerdings wäre »weswegen« oder »was genau spricht dagegen« die bessere Wahl, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
  9. Wir haben es doch noch gar nicht probiert – also nicht lange reden sondern tun.
  10. Stellt Euch vor, ich bekomme es hin. Dann staunen wir alle.
  11. Mit der Entscheidung seid Ihr nicht gerade die Eltern des Monats.… und Sie nicht gerade die Tochter, die Erlaubnis bekommt, mit dem Freund in den Urlaub zu fahren. Die Antwort klingt schnippisch und ist nicht zielführend. Schlagfertigkeit ist gut, doch nicht immer sinnvoll.