Witze

»Verheiratet?«
»Nein, aber ich tue trotzdem alles, was man mir sagt.«

»So nehmen Sie doch Vernunft an!«
»Tut mir leid, ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen.«

»Wo waren sie denn in Ihrer Woche Urlaub?« – »Drei Tage im Stau und vier in Bayern.«

»Mein Opa ist mit einem einzigen Hemd in die USA ausgewandert. Jetzt hat er fünf Millionen.« – »Was macht er denn mit so vielen Hemden?«

Helga zu Hägar dem Schrecklichen: »Weißt du eigentlich, dass du im Schlaf schnarchst?« »Wann soll ich denn sonst schnarchen?«

Chef zum Mitarbeiter: »Sind Sie verrückt oder ich?« »Aber Chef, Sie werden doch keinen verrückten Mitarbeiter beschäftigen.«

Während eines Besuches in einer geschlossenen Anstalt fragt ein Besucher den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob jemand eingeliefert werden muss oder nicht.
Der Direktor sagt: »Nun, wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne auszuleeren.«
Der Besucher: »Ah, ich verstehe, und ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, damit es schneller geht, ja?«
Direktor: »Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen … Wünschen Sie ein Zimmer mit oder ohne Balkon?«

Witze, Witze, Witze

Ein Arzt lässt sich seine Garageneinfahrt neu pflastern. Als die Arbeiter fertig sind, streuen sie Sand auf die neu verlegten Steine, um die Fugen auszufüllen. Als der Arzt das sieht, geht er zu den Arbeitern und sagt: »Jetzt wird der Pfusch also mit Sand überdeckt, damit ihn keiner sieht.« Darauf antwortet ein Arbeiter: »Ja, das haben unsere Berufe gemeinsam!«

»Ich biete Ihnen diesen Fernseher zum halben Katalogpreis!«
»Interessant, was kostet der Katalog?«

Ein Offizier und ein Pfarrer warten auf die gleiche Postkutsche. Der Offizier: »Hätte ich das Pech, einen unbegabten Sohn zu haben, würde ich ihn Pfarrer werden lassen.« Darauf antwortet der Pfarrer: »Dann hat Ihr Herr Vater da wohl anders gedacht.«

Ein Neureicher brüllt den anderen an: »Sie sind ja ein Parvenü!«
Der andere antwortet – locker gelassen: »Und Sie ein ungebildeter Rotzlöffel! – Außerdem: der Affe, den Sie meinen, heißt Parmesan!«

Witze und Anekdoten

Eine Garderobenfrau in Berlin wird gefragt: »Sind Sie sicher, dass das mein Mantel ist?« »Das nicht. Aber es ist der, den Sie mir gegeben haben.«

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Ein Mann kommt zur Wahrsagerin und setzt sich vor die Kristallkugel.
»Wie ich sehe, sind Sie Vater von zwei Kindern«, sagt sie.
»Der Meinung sind Sie«, erwidert er, »ich bin Vater von drei Kindern.«
Die Wahrsagerin lächelt: »Der Meinung sind Sie …«

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Managerseminar: 30 Teilnehmer aus aller Welt treffen sich zu einem Wissenstest. »Der Modus ist einfach«, erklärt der Seminarleiter, »ich nenne ein Zitat, Sie sagen mir, wer es wo und wann gesagt hat: Vom Eise befreit sind Strom und Bäche …«

Eisiges Schweigen, bis sich ein Japaner meldet: »Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Osterspaziergang,1806.«

Alle murmeln anerkennend, der Seminarleiter nennt das nächste Zitat: »Der Mond ist aufgegangen, die goldenen Sternlein prangen …«

Wie aus der Pistole geschossen kommt die Antwort vom Japaner: »Matthias Claudius, Abendlied,1782.«

Die anderen Teilnehmer sehen betreten zu Boden, als der Seminarleiter wieder loslegt: »Festgemauert in der Erden …«

»Schiller«, strahlt der Japaner, »das Gedicht von der Glocke,1799.«

In der ersten Reihe murmelt einer der Manager: »Scheiß Japaner!«

Der Japaner: »Max Grundig, CEBIT 1982!«

Kreativitätsübung Juli

Genau hinschauen
Streichen Sie aus der folgenden Reihe zehn Buchstaben,

so dass ein Pflanzenname übrig bleibt:

E Z I E N H P N F B L U A C N H Z S E T N A N B A E M N E

Jokerübung
Wie viele Monate haben 28 Tage?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Damit verabschiede ich mich in die Sommerpause.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommermonat und weiter geht es dann am 3. September.

Bis dahin Alles Gute und … keinen Sonnenbrand

Petra Schächtele-Philipp

Der Angriff des Monats Juli

Situation: Sie machen mit Ihrer Familie einen Ausflug in den Zoo. Im Insektarium stellen Sie fest, dass Spinnen immer noch nicht zu Ihren Lieblingstieren gehören. Plötzlich sehen Sie im Augenwinkel eine Bewegung und spüren auf dem Arm etwas. Sie machen einen Satz zur Seite und schütteln wie wild dieses Tier von Ihrem Arm. Dabei schauen Sie sehr entsetzt in die Runde, was zu einem allgemeinen Heiterkeitsausbruch Ihrer Familie führt.

Sie werden von Ihrem Gegenüber ausgelacht

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

 

  1. Stellt Euch vor, es wäre ein Tiger gewesen. Dann würde Euch das Lachen auch vergehen.
    • Ein schlagfertiger Vergleich der zeigt, dass Sie nicht auf den Mund gefallen sind. Sogar in solch einer Schrecksekunde fällt Ihnen eine schlagfertige Antwort ein – Kompliment!
  2. Lachen ist nicht der schlechteste Anfang einer Freundschaft und bei weitem das beste Ende. (Oscar Wilde)
  3. Auf was für nem’ Trip seid Ihr denn?
    • Das ist eine Standardantwort die Ihnen in vielen Situationen gute Dienste leisten kann. Passt hier wunderbar und gibt den Ball elegant zurück.
  4. Ich kann bestimmt mitlachen. Oder: Wow, habt Ihr Humor!
  5. Schön, dass ich zu Eurer Unterhaltung beigetragen habe.
    • Zustimmen und noch übertreiben. Wenn Sie jetzt noch mitlachen, dann bleibt die Wirkung souverän.
  6. Es ist doch immer wieder schön, mit wie wenig man Euch zum Lachen bringen kann.
  7. Du hast da was am Zahn…
  8. Lacht Ihr mich etwa aus? Oder an?
  9. Ich habe ja mit einigem gerechnet, aber wo ist der Witz versteckt?
  10. Wenn Ihr Euch beruhigt habt, können wir ja weitergehen.
    • Rein sachliche Aufforderung. Vorsicht beim Tonfall, damit es nicht beleidigt klingt. Das würde die Wirkung schmälern.

 

Warum die perfekte Antwort die Schlagfertigkeit verhindert

Gerade die Suche nach der perfekten Antwort blockiert uns schnell. Seien Sie am Anfang mit einer Antwort zufrieden. Die Brillanz kommt dann mit der Zeit. Als Nothelfer bieten sich Standardsätze an. Einige Standards funktionieren in 95 % aller Fälle. Durch Standards gewinnen Sie Zeit und haben immer eine Antwort parat. Mit einigen dieser Rettungssätze bewaffnet können Sie jedem Disput ab sofort gelassen entgegen sehen.

Machen Sie sich eine Liste Ihrer Lieblingsantworten, damit Sie – ab sofort – nie mehr sprachlos sind!

Als Standards bieten sich zum Beispiel an:

  • Das ist Ihre Sicht. Ich sehe das folgendermaßen…
  • Ich denke darüber nach und gebe Ihnen morgen Bescheid.
  • Wie darf ich Ihre Aussage verstehen?

Kreativitätsübung Mai

Logelei

1 2 3 4 5 6 8 9 10 13 14 15 …
Mit welcher Zahl muss die Reihe fortgesetzt werden, damit sie dem Gesetz der Regelmäßigkeit folgt?

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Denksport des Monats
Auf einem quadratischen Grundstück sollen 4 Bäume so gepflanzt werden, dass die Bäume untereinander den gleichen Abstand haben. Wie werden diese Bäume angepflanzt?
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Warum muss ich überhaupt etwas antworten?

Das ist eine gute Frage. Überhören kann eine sehr gute Strategie sein. Denn der Angreifer merkt nur an Ihrer Reaktion, ob er mit seiner Bemerkung ins Schwarze getroffen hat oder nicht. Allerdings will auch das »Überhören« gelernt sein.

Dabei ist wichtig:

  • Schauen Sie dem anderen aufmerksam in die Augen.
  • Setzen Sie einen bestimmten Blick auf.
  • Wenn Sie wollen – das ist dann die Kür – lassen Sie dabei Ihre Augen funkeln.

Halten Sie den Kopf gerade und den Blickkontakt etwa drei Sekunden, dann brechen Sie diesen bewusst ab. Wird Blickkontakt zu lange gehalten, so ermuntert das den anderen dazu, noch etwas nachzulegen. Reagieren Sie nun entweder distanziert angemessen oder sprechen Sie über etwas anderes.

Auf keinen Fall den Blickkontakt meiden!

Den Blick abzuwenden ist eine Unsicherheitsgeste, die Sie als Opfer darstellt oder sogar wie ein Schuldgeständnis wirkt. Wenn es Ihnen schwer fällt, in solchen Situationen anderen in die Augen zu sehen, dann üben Sie dieses beredete Schweigen einfach mit einer Person Ihres Vertrauens: Drücken Sie ohne Worte aus, dass Sie gar nicht die Absicht haben, auf solch einen Blödsinn zu antworten.

Der amerikanische Schriftsteller Josh Billings sagte einmal: „Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente.“

Oder, wie Abraham Lincoln es ausgedrückt haben soll: „Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch jeden Zweifel zu beseitigen.“

Üben Sie, generell diese Pause vor Ihre Antwort zu setzen.

  • Damit gewinnt jede Antwort an Bedeutung.
  • Sie erhöhen Ihren kommunikativen Status.
  • Sie gewinnen Zeit zum Überlegen.

Was wir von Queen Elisabeth von England lernen können

Egal, welche fürchterlichen Dinge in und um das englische Königshaus herum passieren, über die Queen steht am nächsten Tag in der Zeitung:

Queen is not amused!

In Ihrer langen Zeit als Regentin hat sie sich noch nie öffentlich echauffiert. Ihr maximaler Ausdruck nach außen ist: Not amused.

Wie anders hat da vor kurzem einer meiner Nachbarn gewirkt, der aus nichtigem Anlass einen Postboten angebrüllt hat, was ihm einfiele, bei ihm zu klingeln, wo doch das Paket gar nicht für ihn sei. Er erinnerte in diesem Moment eher an das HB Männchen aus früherer Werbung als an einen souveränen Gesprächspartner. Solch ein »Ausraster« geht immer auf Kosten des eigenen Ansehens.

Sie können bei Ihrem Gegenüber viel mehr punkten, wenn Sie möglichst wenig Regung zeigen und so »cool« wie möglich wirken. Dabei ist es hilfreich, den anderen freundlich durchdringend anzusehen.

Deshalb nehmen Sie sich ein Beispiel an der Queen und wenn wieder einmal etwas vorfällt, was nicht in Ihrem Interesse liegt, dann üben Sie, königlich zu reagieren.