Das passende Zitat zur rechten Zeit – Thema: Höflich und ruhig bleiben

  • Höflich bis zur letzten Sprosse. Gehängt wird doch. Bismarck
  • Sei höflich zu Deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr. (Wenn wir hier »reizend« einsetzen, haben wir sogar noch eine schöne Doppeldeutung. 🙂
  • Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. Jean Anouilh
  • Niemand kann Dir ohne Deine Zustimmung ein Gefühl der Unterlegenheit vermitteln. Eleonor Roosevelt

Je höflicher wir selbst bleiben, umso mehr ärgert sich der andere. Die Person, die die Beherrschung verliert, hat in den Augen der Zuschauer verloren.

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Formulierungshilfen für das Büro Teil 1

Bitte mit einem Augenzwinkern betrachten. 🙂

Anstatt: Das ist der absolute Scheiß!!! 
Sagen Sie besser: Eine interessante Herausforderung!

Statt: Das mach ich sicher nicht, du Blödmann!
Es gibt technische Gründe, die mir die Erledigung dieser Aufgabe leider nicht ermöglichen.

Anstatt: Dieser Idiot baut einen Mist nach dem anderen!
Möglicherweise haben wir noch nicht die richtige Position für ihn gefunden.

Statt: Dieser Trottel versteht überhaupt nichts!
Besser: Er ist mit dem Problem noch nicht vertraut.

Anstatt: Du kennst dich überhaupt nicht aus, du Depp!
Sagt man: Gehört das zu Ihren Kernkompetenzen?

Statt: Ich habe von Anfang an gewusst, dass das alles Sch… ist.
Verzeihung, ich hätte sie warnen können, wenn man mich involviert hätte.

Anstatt: Ist mir Scheissegal!
Besser: Ich sehe das ganz emotionslos.

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Vornehme Reaktion auf Beleidigungen

Die einzige vornehme Art, auf eine Beleidigung zu reagieren ist, sie zu überhören.

Kannst Du sie nicht überhören, übertrumpfe sie;

kannst Du sie nicht übertrumpfen, lache darüber;

kannst Du nicht darüber lachen, hast Du sie vermutlich verdient!

 

Das habe ich irgendwo gelesen, finde aber leider die Quelle nicht mehr. Unter denen, die mir dabei weiterhelfen können und mir per e-mail den Urheber senden, verlose ich eines meiner Bücher zum Thema Schlagfertigkeit.

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Anekdoten, Geschichten

»Wenn ich könnte und dürfte, wie ich gelegentlich wollte – (Pause) dann hätten wir alle was zu lachen.« Gerhard Schröder nach Wutausbruch von Rudi Völler

 

Eine Dame sagte auf der Premierenfeier zu Sasche Guiltry: »Großer Meister, Sie haben sich wieder einmal selbst übertroffen.« Antwort: »Ach schöne Frau, wen sollte ich denn sonst wohl übertreffen?«

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Anekdoten, Geschichten

Ronald Reagan wurde auf den Nachteil angesprochen, der älteste Bewerber um das Präsidentschaftsamt zu sein. Darauf sagte er: »Ich will aus der Jugend und Unerfahrenheit meines Gegners keinen politischen Vorteil ziehen.«

 

Der Wiener Zivilrechtler Professor Johann Schima war ein Mann von ausgeprägtem Pflichtbewusstsein, der es aber stets eilig hatte. So kam es, dass er eines Tages eine Assistentin mit den Worten begrüßte: »Guten Morgen! Leider habe ich keine Zeit Sie zu fragen, wie es Ihnen geht!«

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Witz

Was geschieht, wenn zwei Männer und eine Frau auf einer einsamen Insel stranden?

 

Spanier: Mann tötet den anderen Mann.

Italiener: Frau tötet einen Mann.

Engländer: Nichts, weil niemand da ist, der die beiden Herren bekannt macht.

Amerikaner: Nichts, die Herren reden über Geschäfte.

Franzosen: Keine Probleme.

 

–> Wenn’s nur tatsächlich so einfach wäre. Was durch den Witz jedoch deutlich wird: Auch die Schlagfertigkeit ist kulturell unterschiedlich. Also bitte immer genau überlegen: Zu wem sag ich was und sag ich es wirklich?

 

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Anekdoten auch zum Schmunzeln

»Ich kann leider kein Einreiseverbot für Zugvögel verhängen.« Sagte Otto Schily auf die Frage, ob im Zusammenhang mit der Vogelgrippe spezielle Grenzkontrollen zu erwarten seien.

 

Theodor Mommsen sagte, nachdem er einen Blick auf die Festschrift zu seinem 60sten Geburtstag geworfen hatte: »Ich werde Monate brauchen, den Unsinn zu widerlegen.«

 

Erickson ging gegen 16.00 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Der schaute auf seine Uhr, sagt: »Es ist genau 10 Uhr.« und ging einfach weiter. Nach etwa 100 Meter schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

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Murren Sie nicht!

Schild in einem amerikanischen Verkehrsgericht:

Murren Sie nicht!

Denken Sie an die vielen Strafmandate,
die Sie verdient, aber nicht bekommen haben.

 

Auch so kann man seinen Ärger relativieren 🙂

 

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Kreativitätsübung März

Finden Sie 5 Minuten lang Adjektive, die mit »u« beginnen.

z. B. urig, unangenehm, ultimativ, …

Und nun noch 6 Minuten Verben mit »u«.

z. B. unternehmen, unterschreiben, …

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Erzählen Sie den Inhalt eines Filmes, den Sie gut kennen, ohne den Titel zu verwenden. Lassen Sie wieder einen Partner raten, um welchen Film es sich handelt.

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Finden Sie 11 Argumente, weswegen Ihr Partner den Rasen mähen sollte.

Bsp.: Er bekommt Bewegung und bleibt dadurch fit. Ist an der frischen Luft und bekommt Farbe.

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Denksport des Monats

Bitte sehen Sie sich diese Widmung genau an. Was fällt Ihnen auf?

Füg’ ich mich, lass’ ich Dich ungenannt? Dann

Überleg’ ich mir, wie ich Dich trotzdem

Rühmen kann – sieh, wo Du Dich versteckt hältst!

Es sein Dein, dies Büchlein, es verdankt Dir

Viel – gefällt es Dir, erkennst Du’s wieder?

Als ich’s schrieb, hast Du mich stets geleitet!

 

(Entnommen: Fuhrmann, Manfred: Die antike Rhetorik, Zürich 1990)

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Stimmen aus dem Parlament

Heiner Geißler wurde in den 80er Jahren bei einer Podiumsdiskussion die Frage gestellt: »Herr Geißler, wie würden Sie eigentlich argumentieren, wenn bei der nächsten Bundestagswahl Rot-Grün die Mehrheit hätte?«
Darauf antwortete Geißler: »Verehrter Herr Fragesteller, Ihre Frage liegt etwa auf dem folgenden Niveau: Wenn Eichhörnchen Pferde wären, könnten wir die Bäume hinaufreiten. Nun sind Eichhörnchen nachweislich keine Pferde…«

Abgeordneter zum anderen: »Sie machen ja in keiner Sitzung den Mund auf.« Antwort: »Sie irren sich, immer wenn ich Sie reden höre, muss ich gähnen.«

Die Münchner Illustrierte Quick fragte 1963 Franz Josef Strauß, ob in Zukunft Erhard ein besserer Bundeskanzler sein könnte als Adenauer. Er antwortete: »Wenn mich jemand fragt, ob Goethe oder Schiller der größere deutsche Dichter ist, sag ich immer „Ja!“«.

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