Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Dialektik

Wissenschaft ist, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu suchen.

Philosophie ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen.

Dialektik ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen und plötzlich zu rufen: Ich hab sie!

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So kontrollieren Sie in akuten Situationen Ihre Gefühlsäußerungen

Schaffen Sie inneren Abstand, indem Sie nicht sofort und automatisch reagieren, sondern innerlich zählen. Bringen Sie sich in eine andere Verfassung, indem Sie Ihre Körperhaltung ändern, tief ein- und ausatmen, sich bewegen. Gemeinsam mit der körperlichen Entspannung löst sich auch die seelische Belastung.

Nehmen Sie sich Bedenkzeit. Sagen Sie: „Ich denke darüber nach und gebe Ihnen später / morgen Bescheid.“

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Verbal Tuning

Gestern sah ich unseren Hausmeister mit dem Auto vorbeifahren und auf der Fahrzeugseite prangte groß die Aufschrift: Facility Management. Was waren das noch für Zeiten, als Hausmeister noch Hausmeister hießen. Doch solche Euphemismen können auch sehr lustig sein. Gehen Sie doch mal gezielt auf die Suche nach diesen Neukreationen herkömmlicher Berufsbezeichnungen. Ab und zu in ein Gespräch eingestreut können Sie zur Unterhaltung beitragen. Doch Achtung: Bitte nicht übertreiben.

 

Statt Steuererhöhung sagen Politiker gerne: Einkommensverbesserungen auf Seiten des Staates. Und aus einer Reklamation wird so eine kostenlose Unternehmensberatung.

Noch ein paar Beispiele aus dem Leben:

  • Event Gastronomie Betreuer  für Türsteher
  • Raumpflegerin für Putzhilfe
  • Space Manager für  Regalauffüller
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Kreativitätsübung Oktober

Was bedeutet die Abkürzung »DVNKU«? Finden Sie wenigstens 5 Deutungsmöglichkeiten

Z. B. Deutscher Verein notorischer Kunst Unterhändler.

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Sie sind auf einer einsamen Insel gelandet mit nichts als 200 leeren Glasflaschen à 0,5 Liter Füllmenge. Was können Sie damit alles machen, um Ihre Situation zu verbessern?

Notieren Sie 7 Minuten lang alle Lösungen.

z. B. Brennglas für Feuer, als Baumaterial verwenden, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Synonyme für »Vorteil«.

z. B. Oberwasser, Nutzen, Profit, Bonus, …

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Denksport des Monats

Drei Forscher werden von einem Indianerstamm gefangen genommen. Der Häuptling ist ein Freund von Rätseln. Er verspricht ihnen die Freiheit, wenn Sie das Rätsel lösen könne, dass er ihnen stellt. Es gibt insgesamt drei weiße und zwei schwarze Federn! Die Gefangenen bekommen jeweils eine Feder auf den Kopf, die restlichen zwei sind nicht sichtbar. Sie sitzen hintereinander aufgereiht. Der Hinterste sieht die zwei vor sich, der Mittlere einen und der Vordere nur die Prärie. Sie können sich nicht umdrehen. Einer der drei soll sagen, welche Farbe die Feder auf seinem Kopf hat. Nach einer längeren Zeit sagt der Vorderste: »Wenn die Anderen beiden mitgedacht und entsprechend reagiert haben, dann ist meine Feder auf dem Kopf eine?« Ja, welche ist es denn und wie kann er das wissen?

Tipp: Wichtig ist der Hinweis, dass der vorderste eine Weile abwartet, den anderen beiden also Zeit lässt, logische Schlüsse zu ziehen. Beginnen Sie also beim Hintersten mit der Überlegung: Was sieht er?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Oktober

Situation: Sie befinden sich bei der öffentlichen Anhörung für einen neuen Tunnelbau. Dieser Bau wird Ihre Ruhe und Wohnqualität sehr beeinträchtigen. Sie wehren sich vehement und habe viele gute Argumente. Plötzlich werden Sie durch einen Zwischenruf aus dem Publikum unterbrochen:

Jetzt einmal ganz offen! Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?

Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1.  Wollen Sie meine Unterschrift?
  2. Ja, jetzt mal ganz offen: Doch!
  3. Jetzt einmal ganz offen: Warum fragen Sie?
    Sie verwenden bei 2 und 3 denselben Einstieg wie der Zwischenrufer. Das nimmt den Anderen in die Pflicht und verschafft Ihnen Zeit zum Nachdenken.
  4. Sie haben scheinbar ein paar kritische Anmerkungen. Da wir uns heute getroffen haben, um genau über diese Punkte zu sprechen, bitte ich Sie mir Ihre Gedanken etwas genauer zu erklären, um so ggf. noch Änderungen vornehmen zu können.
  5. Mensch, wie haben Sie das denn jetzt gemerkt?
  6. Ist der Papst katholisch?
    5 und 6 sind witzig, doch hier kommt es darauf an, ob Sie es sich mit diesem Zwischenrufer wirklich verderben wollen oder ob Sie eine Chance sehen, ihn in Ihr Boot zu holen. Dann wäre es besser, diese Antworten für die eigene Erheiterung zu nutzen und eine andere Antwort auszusprechen.
  7. Es ist meine volle Überzeugung und ich stehe dazu. Was genau halten Sie daran für unpraktikabel / nicht durchführbar / unverständlich?
    Die rein sachliche Antwort mit anschließender Erklärung lässt Sie wieder sehr souverän wirken. Durch die Frage unterstreichen Sie die Ernsthaftigkeit Ihres Anliegens.
  8. Was klingt an meiner Aussage nicht plausibel? Was ist nicht klar?
  9. Warum nicht? Haben Sie es nicht verstanden oder warum fragen Sie jetzt nach?
  10. Natürlich, und ich erkläre nochmals anders, warum ich so denke.
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Freche Sprüche, böse Zitate

  • Das einzig Intelligente an ihm ist sein Weisheitszahn.
    Mark Twain
  • Der Nachteil der Intelligenz besteht darin,
    dass man pausenlos dazulernen muss.
    Shaw
  • Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.
    Wilhelm Busch
  • Alles ist möglich, selbst dämliche Fragen wie Ihre.
    Joschka Fischer

Die folgenden habe ich mal irgendwo gehört, eines in der U-Bahn, ein anderes in der Fernsehserie Bones.

  • Um richtig dumm daherreden zu können, muss einer schon akademisch gebildet sein.
  • Du kannst Recht haben und trotzdem ein Idiot sein.
  • Das Schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.
  • Nett sein wird überbewertet.
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Anekdoten und Geschichten

  • Hans von Bülow eilte in Bayreuth über die Straße. Ein Verehrer nähert sich mit den Worten: »Ich wette, Herr von Bülow, Sie kennen mich nicht mehr.« Der sagte: »Gewonnen!« und enteilte.
  • Inspektor Craddock sagte zu Miss Marple: »Ich glaube, bloß ein Weibergehirn und bestimmt auch nur Ihres konnte auf so was kommen.«
    Antwort von Miss Marple: »Es mag Sie ja irritieren, Inspektor, dass weibliche Gehirne manchmal den männlichen überlegen sind, doch Sie müssen sich nun leider damit abfinden.«
  • Der Chef sucht einen Schlüssel und hat ihn selber in der Tasche. Darauf sagt seine Sekretärin: »Jetzt mal ehrlich, wer von uns zwei ist denn nun blond?«
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Und wieder ein paar Zitate als clevere Reaktion

  • Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. Aristoteles
  • Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci
  • Ein Jubiläum ist ein sehr wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. Sir Peter Ustinov
  • Besser einander beschimpfen als einander beschießen. Winston Churchill
  • Sich zurückziehen, um besser Anlauf nehmen zu können. Frz. Sprichwort
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Der Angriff des Monats August

Situation: Sie sitzen mit einer Freundin auf einer Parkbank und unterhalten sich angeregt. Dabei haben Sie viel Spaß und lachen herzhaft. Auf der Parkbank daneben sitzt ein Herr und liest Zeitung. Auf einmal schaut er auf und sagt ganz unvermittelt:

Ihr Lachen verursacht mir eine Gänsehaut.

Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Dann schaudern Sie doch in sich hinein und bleiben in Ihrer trüben Stimmung.
    Sie verwenden eine Assoziation zum Thema „Gänsehaut“ und setzen eins drauf. So machen Sie sich zwar keine Freunde, doch der Angriff war auch nicht freundlich, deshalb ist das angemessen.
  2. Sie lassen sich aber leicht verunsichern!
  3. Ich hab ja eine Theorie, weswegen das bei Ihnen so ist, behalte sie aber für mich.
  4. Wie schön, ich hatte schon befürchtet, Sie damit schockiert zu haben!
  5. Wenigstens zeigen Sie Gefühle.
  6. Haben Sie sich schon mal überlegt, zur Gerichtsmedizin zu wechseln? Die sind genauso lustig.
  7. Ja, ist es so ansteckend?
    Damit eröffnen Sie eine weitere Runde. Denn solch eine Frage reizt dazu, noch mal nachzulegen. Wenn Sie in der Stimmung sind, Ihre Schlagfertigkeit zu trainieren, dann tun Sie das gerne. Wenn nicht, nehmen Sie lieber eine der anderen Varianten.
  8. Vielleicht sollte ich es mir patentieren lassen?
  9. Wenn ich Sie so sehe, wäre mir auch eher zum Weinen zumute.
  10. Wie wär’s bei Ihnen mal mit: »Hören statt stören!«
    9 und 10 sind witzig, jedoch auch heftig. Machen Sie diese Reaktion davon abhängig, wie der Ton Ihres Gegenüber war. Bei einem aggressiven Tonfall ist die Reaktion angemessen. War er eher leidend, dann wählen sie ein anderes Muster.
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Das passende Zitat zur rechten Zeit – Thema: Höflich und ruhig bleiben

  • Höflich bis zur letzten Sprosse. Gehängt wird doch. Bismarck
  • Sei höflich zu Deinen Feinden. Nichts ärgert sie mehr. (Wenn wir hier »reizend« einsetzen, haben wir sogar noch eine schöne Doppeldeutung. 🙂
  • Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht. Jean Anouilh
  • Niemand kann Dir ohne Deine Zustimmung ein Gefühl der Unterlegenheit vermitteln. Eleonor Roosevelt

Je höflicher wir selbst bleiben, umso mehr ärgert sich der andere. Die Person, die die Beherrschung verliert, hat in den Augen der Zuschauer verloren.

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