Kreativitätsübung September

Erfinden Sie aus den Buchstaben des Wortes „Oktoberfest“ einen 11-Worte-Satz.

Danach bilden Sie nochmals Anagramme aus dem Wort.

z. B. Ober, Forst, …

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Welches der nummerierten Wörter ist eine logische Fortsetzung der folgenden Sequenz?

Elefant Franzose Gelegenheit Hund Igel

  1. Frau   2. Helmut 3. Auto 4. Meer 5. Jodler

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats September

Situation: Familienrat. Sie überlegen gemeinsam mit Ihrer Familie, wo es im nächsten Urlaub hingehen soll. Ihr Sohn Niki möchte unbedingt ans Meer zum surfen, Ihr Mann möchte in die Berge und begründet es damit, dass er am Strand immer so schnell Sonnenbrand kriegt. Darauf sagt Niki:

„Hast Du keine echten Argumente?

Erst Ihre Antwort:

Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Das sind genau die Argumente, die ich brauche, um Dich auszuhebeln.
    Sehr direkte Antwort. Wenn das der normale Umgangston in der Familie ist, dann kann das eine sehr gute Antwort sein, um den Sohn an seine Umgangsformen zu erinnern.
  2. Wir machen besser später weiter, wenn Du wieder konstruktiver bist.
  3. Die Qualität meiner Argumente ist der Frage-/Problemstellung angemessen.
  4. Du nicht?
  5. Was genau spricht gegen die bisher vorgebrachten Argumente?
    Sachliche Antwort, die die Diskussion offen hält. Eine gute Variante, um doch noch zum eigenen Ziel zu kommen.
  6. Andere schon, nur passen die nicht.
  7. Bin ich ein Argument-Büro?
  8. Doch, aber mit denen warte ich, bis Du die ersten verstanden hast.
  9. Damit Du die genauso ignorierst, wie meine ersten?
  10. Nö, brauch ich die? Aber Du doch bestimmt, oder?
  11. Brauchst du noch welche?
  12. Doch, aber die habe ich in der anderen Tasche.
    Diese beiden Antworten: witzig, witzig. Nur ob das wirklich zum Ziel führt? Auf jeden Fall muss danach wieder ein Angebot zur Güte kommen, sonst kommen Sie zu weit weg vom eigentlichen Thema.

Witze, Witze, Witze

Ein Arzt lässt sich seine Garageneinfahrt neu pflastern. Als die Arbeiter fertig sind, streuen sie Sand auf die neu verlegten Steine, um die Fugen auszufüllen. Als der Arzt das sieht, geht er zu den Arbeitern und sagt: »Jetzt wird der Pfusch also mit Sand überdeckt, damit ihn keiner sieht.« Darauf antwortet ein Arbeiter: »Ja, das haben unsere Berufe gemeinsam!«

»Ich biete Ihnen diesen Fernseher zum halben Katalogpreis!«
»Interessant, was kostet der Katalog?«

Ein Offizier und ein Pfarrer warten auf die gleiche Postkutsche. Der Offizier: »Hätte ich das Pech, einen unbegabten Sohn zu haben, würde ich ihn Pfarrer werden lassen.« Darauf antwortet der Pfarrer: »Dann hat Ihr Herr Vater da wohl anders gedacht.«

Ein Neureicher brüllt den anderen an: »Sie sind ja ein Parvenü!«
Der andere antwortet – locker gelassen: »Und Sie ein ungebildeter Rotzlöffel! – Außerdem: der Affe, den Sie meinen, heißt Parmesan!«

Kreativitätsübung August

Finden Sie 7 Minuten lang Anwendungsmöglichkeiten für einen Kochlöffel.

z. B. kochen, basteln, verbrennen, …

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für die Ladies: Finden Sie 3 Minuten lang Aussagen, die Sie einem / Ihrem Mann nie sagen sollten. (Benutzen Sie ruhig alle Klischees, die Sie kennen.)

z. B. Frag doch jemanden nach dem Weg.

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für die Herren: Finden Sie 3 Minuten lang Aussagen, die Sie einer / Ihrer Frau nie sagen sollten. (Bedienen Sie ruhig alle Klischees, die Ihnen einfallen.)

z. B. Hast Du zugenommen?

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Denksport des Monats

Ein Scheich hat eine Kamelherde von 17 Kamelen und drei Söhne. Auf dem Totenbett bestimmt er, dass der älteste die Hälfte der Kamele bekommen soll, der mittlere ein Drittel und der jüngste ein Neuntel. Die Söhne müssen versprechen, kein Tier zu töten und sich bei der Erbteilung nur friedvoller Mittel zu bedienen. Nun ist guter Rat teuer. Wie wird die Erbschaft geteilt? Ein Derwisch, der auf seinem Kamel dahergeritten kommt, hilft ihnen. Aber wie?

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Noch mehr Witze und Anekdoten

Arzt: »Ihr Mann gefällt mir gar nicht.«
»Mir auch nicht, aber die Kinder hängen so an ihm.«

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Der Bürgermeister eines Kurorts wird gefragt, ob das Klima hier wirklich so gesund sei. Darauf sagt er: »Und ob. Um den Friedhof einweihen zu können, mussten wir unseren ältesten Dorfbewohner vergiften.«

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»Ist auf unsere Reklamation etwas eingegangen?« »Ja, die Firma.«

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Wörtlich nehmen. Professor bei der Prüfung des Medizinstudenten: »Der Patient hinkt wegen seines verkürzten Wadenbeins. Was würden Sie tun?«

Antwort: »Auch hinken.«

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»Darf ich das Kleid im Schaufenster probieren?«
»Warum nicht? Das lockt Kunden an.«

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»Gnädige Frau, wollen Sie nicht auch etwas für unser neues Trinkerheim beisteuern?« »Gern. Sie können meinen Mann haben.«

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Ein Mann kommt spät abends nach Hause und seine Frau sagt: »Ich bin sprachlos!« Darauf er: »Bleib so, Liebling.«

Kreativitätsübung Juli

Genau hinschauen
Streichen Sie aus der folgenden Reihe zehn Buchstaben,

so dass ein Pflanzenname übrig bleibt:

E Z I E N H P N F B L U A C N H Z S E T N A N B A E M N E

Jokerübung
Wie viele Monate haben 28 Tage?

 

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Damit verabschiede ich mich in die Sommerpause.
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommermonat und weiter geht es dann am 3. September.

Bis dahin Alles Gute und … keinen Sonnenbrand

Petra Schächtele-Philipp

Der Angriff des Monats Juli

Situation: Sie machen mit Ihrer Familie einen Ausflug in den Zoo. Im Insektarium stellen Sie fest, dass Spinnen immer noch nicht zu Ihren Lieblingstieren gehören. Plötzlich sehen Sie im Augenwinkel eine Bewegung und spüren auf dem Arm etwas. Sie machen einen Satz zur Seite und schütteln wie wild dieses Tier von Ihrem Arm. Dabei schauen Sie sehr entsetzt in die Runde, was zu einem allgemeinen Heiterkeitsausbruch Ihrer Familie führt.

Sie werden von Ihrem Gegenüber ausgelacht

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

 

  1. Stellt Euch vor, es wäre ein Tiger gewesen. Dann würde Euch das Lachen auch vergehen.
    • Ein schlagfertiger Vergleich der zeigt, dass Sie nicht auf den Mund gefallen sind. Sogar in solch einer Schrecksekunde fällt Ihnen eine schlagfertige Antwort ein – Kompliment!
  2. Lachen ist nicht der schlechteste Anfang einer Freundschaft und bei weitem das beste Ende. (Oscar Wilde)
  3. Auf was für nem’ Trip seid Ihr denn?
    • Das ist eine Standardantwort die Ihnen in vielen Situationen gute Dienste leisten kann. Passt hier wunderbar und gibt den Ball elegant zurück.
  4. Ich kann bestimmt mitlachen. Oder: Wow, habt Ihr Humor!
  5. Schön, dass ich zu Eurer Unterhaltung beigetragen habe.
    • Zustimmen und noch übertreiben. Wenn Sie jetzt noch mitlachen, dann bleibt die Wirkung souverän.
  6. Es ist doch immer wieder schön, mit wie wenig man Euch zum Lachen bringen kann.
  7. Du hast da was am Zahn…
  8. Lacht Ihr mich etwa aus? Oder an?
  9. Ich habe ja mit einigem gerechnet, aber wo ist der Witz versteckt?
  10. Wenn Ihr Euch beruhigt habt, können wir ja weitergehen.
    • Rein sachliche Aufforderung. Vorsicht beim Tonfall, damit es nicht beleidigt klingt. Das würde die Wirkung schmälern.

 

Kreativitätsübung Juni

Bastelübung:

Nehmen Sie eine normale Kaffeetasse und ein quadratisches Stück Papier von 25 cm Seitenlänge. Schneiden Sie ein kreisförmiges Loch von ca. 3 cm Durchmesser in das Papier. Können Sie die Kaffeetasse durch das Loch schieben?

 

Nicht raten!!!
Was haben die folgenden Aussagen gemeinsam?

Erika feuert nur untreue Fakire.

Tarne nie deinen Rat.

 

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

Der Angriff des Monats Juni

Situation: Damenkränzchen im Cafe: Am Nachbartisch sitzt ein netter junger Mann, der Sie an Ihren Lieblingsschauspieler erinnert. Sie schauen – vielleicht etwas zu lange – in seine Richtung und eine Freundin macht eine Bemerkung wie: „Na, das wär wohl Dein Typ, meine liebe Anne.“ Und die nächste Freundin bemerkt erheitert:

„Erwischt! Du wirst ja rot wie eine Tomate!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Ich bin leider noch nicht so abgebrüht wie Du.
    • Retourkutsche, die hier durchaus angebracht scheint. Das kommt ganz darauf an, wie gut Sie befreundet sind und was Ihnen diese Freundschaft wert ist.
  2. Endlich mal jemand, der Farbe in die Runde bringt.
  3. Nur distinguierte Damen halten ihre Regungen »unter Putz«.
  4. Lieber rot als tot.
  5. Gott Sei Dank, meine Durchblutung funktioniert.
  6. Gedanken sind wie Haare. Die meisten sind wertlos, sobald sie den Kopf verlassen haben. Werner (Mitsch)
  7. Der Mensch ist das einzige Tier, das errötet oder erröten sollte. (Mark Twain)
    • Sie erzielen eine sehr gute Wirkung durch ein vorbereitetes Zitat. Damit sind Sie immer gewappnet und solch eine Bemerkung kann Sie dann gar nicht mehr aus der Ruhe bringen.
  8. An Himbeere arbeite ich noch.
    • Wunderschöne Assoziation. Durch diese zeigen Sie, dass Sie über den Dingen stehen.
  9. Im Wunschdenken warst Du schon mal besser.
  10. Danke, dass Du mich darauf aufmerksam machst. Stell Dir vor, ich werde rot und keiner sagt etwas dazu.
  11. Besser als grün wie eine Gurke.
  12. Ich bin halt gschamig.
  13. Na, grün wäre ja komisch, oder? Oder: Wäre Dir grün lieber?
  14. Tomate? Da muss ich gleich an Pizza denken. Vor zwei Jahren war ich übrigens im Urlaub in Italien, was mir da passiert ist. Am Strand. Aber den Strand fand ich in Bali schöner. Da war ich mit meinem Ex-Freund. Getrennt haben wir uns, weil…
  15. Wie eine spanische oder wie eine holländische Tomate?

Warum die perfekte Antwort die Schlagfertigkeit verhindert

Gerade die Suche nach der perfekten Antwort blockiert uns schnell. Seien Sie am Anfang mit einer Antwort zufrieden. Die Brillanz kommt dann mit der Zeit. Als Nothelfer bieten sich Standardsätze an. Einige Standards funktionieren in 95 % aller Fälle. Durch Standards gewinnen Sie Zeit und haben immer eine Antwort parat. Mit einigen dieser Rettungssätze bewaffnet können Sie jedem Disput ab sofort gelassen entgegen sehen.

Machen Sie sich eine Liste Ihrer Lieblingsantworten, damit Sie – ab sofort – nie mehr sprachlos sind!

Als Standards bieten sich zum Beispiel an:

  • Das ist Ihre Sicht. Ich sehe das folgendermaßen…
  • Ich denke darüber nach und gebe Ihnen morgen Bescheid.
  • Wie darf ich Ihre Aussage verstehen?