Was wir von Queen Elisabeth von England lernen können

Egal, welche fürchterlichen Dinge in und um das englische Königshaus herum passieren, über die Queen steht am nächsten Tag in der Zeitung:

Queen is not amused!

In Ihrer langen Zeit als Regentin hat sie sich noch nie öffentlich echauffiert. Ihr maximaler Ausdruck nach außen ist: Not amused.

Wie anders hat da vor kurzem einer meiner Nachbarn gewirkt, der aus nichtigem Anlass einen Postboten angebrüllt hat, was ihm einfiele, bei ihm zu klingeln, wo doch das Paket gar nicht für ihn sei. Er erinnerte in diesem Moment eher an das HB Männchen aus früherer Werbung als an einen souveränen Gesprächspartner. Solch ein »Ausraster« geht immer auf Kosten des eigenen Ansehens.

Sie können bei Ihrem Gegenüber viel mehr punkten, wenn Sie möglichst wenig Regung zeigen und so »cool« wie möglich wirken. Dabei ist es hilfreich, den anderen freundlich durchdringend anzusehen.

Deshalb nehmen Sie sich ein Beispiel an der Queen und wenn wieder einmal etwas vorfällt, was nicht in Ihrem Interesse liegt, dann üben Sie, königlich zu reagieren.

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Zitate von Frauen für Frauen

Diese Zitate sind von Frauen für Frauen. Nicht alle sind geeignet, eine kritische Situation zu entspannen, doch sie sind alle dazu geeignet, (Frauen) zu amüsieren. Sie erinnern sich: Oft ist die zweite Antwort die bessere, doch die erste hilft Frauen dabei, Abstand zu schaffen und zu halten. Und dazu sind diese Zitate wunderbar.

Sobald ein Mann anfängt, sich lächerlich zu benehmen, weißt Du: Er meint es ernst. – Franziska Reventlow

Wenn ein Mann verliebt ist, zeigt er sich so, wie er später nie wieder ist. – Sarah Ferguson

Ein Mann mit großem Bankkonto kann gar nicht hässlich sein. – Shirley MacLaine

Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt. – Lisa Marklund

Es ist Unsinn, dass Männer dauernd an Sex denken. Nur wenn sie denken, denken sie an Sex. – Marilyn Monroe

Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür, dass Frauen Humor haben. – Donna Leon

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Anekdoten

Hans von Bülow eilte in Bayreuth über die Straße. Ein Verehrer nähert sich mit den Worten: »Ich wette, Herr von Bülow, Sie kennen mich nicht mehr.« Der sagte: »Gewonnen!« und enteilte.

Theodor Mommsen sagte nach einem Blick auf die Festschrift zu seinem 60sten Geburtstag: »Ich werde Monate brauchen, den Unsinn zu widerlegen.«

Der amerikanische Hypnotherapeut Milton H. Erickson ging gegen 16 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Erickson schaute auf seine Uhr und sagte: »Es ist genau zehn Uhr« – und ging einfach weiter. Nach etwa 100 Metern schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

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Return to sender

Ein junger Fotograf macht zum 100. Geburtstag von Ernst Jünger ein Foto von ihm. Dann fragt er ihn schelmisch, ob er denn auch zum 110ten Geburtstag kommen dürfe, um wieder ein aktuelles Foto zu machen. Jünger sah den jungen Mann eine Weile genau an und sagte dann: „Ja, ich hoffe, Sie sind dann noch rüstig genug.“

Begründungen muss man mit Überzeugung vortragen, sonst wirken sie wie Entschuldigungen. Prof. Dr. Kurt Weidemann

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Eine friedvolle Weihnachtszeit …

… mit vielen Fertigkeiten und keinen schlagenden Argumenten.

Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Der Schlag-Fertigkeits Blog verabschiedet sich in die Weihnachtspause.

Ab dem 10. Januar geht es wieder im gewohnten Rhythmus weiter.

Schauen Sie sich doch in der Zwischenzeit mal wieder die älteren Beiträge an. Die sind nach wie vor aktuell und … leider vergessen wir ja vieles so schnell wieder. Gut dass es hier festgehalten wurde.

Haben sie besondere Wünsche an meinen Blog? Unter den „Wunsch-Einsendungen“ verlose ich drei meiner Bücher.

Einsendeschluss: 13. Januar 2018

Alles Gute und auf ein erfolgreiches Jahr 2018

Ihre Petra Philipp

 

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Angriff des Monats Dezember

Situation: Sie sitzen im Konzert und lauschen gebannt dem schönen Streichquartett. Plötzlich klingelt hinter Ihnen ein Mobiltelefon und die »Dame« nimmt das Gespräch entgegen. Das Gespräch beginnt mit: „Ich bin gerade im Konzert. Wie geht es Euch?“ Darauf drehen Sie sich um und bitten, das Gespräch zu beenden. Die Dame reagiert darauf mit dem Satz:

 „Ich kann telefonieren, solange es mir passt.“

Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Das sind ja interessante Umgangsformen, die Sie hier pflegen. Bitte pflegen Sie die doch draußen weiter.
    Sie bleiben höflich, sprechen die Vorgehensweise an und verstärken Ihre Bitte. Sehr souverän.
  2. „Nein. Nicht im Konzert!“
  3. „Was halten Sie davon, wenn sie auch gleich noch mitsingen? Da freuen sich die Darsteller bestimmt sehr.“
  4. „Schalten Sie lieber Ihr Telefon aus, sonst rufe ich einen Saalordner.“
    Direkte Antwort auf die Unverschämtheit und Androhung von Sanktionen. Eine angemessen Reaktion auf solch eine Frechheit.
  5. „Sie haben dann sicher nichts dagegen, wenn ich das Telefon für Sie ausschalte.“
    Sie gehen hiermit überhaupt nicht auf den Angriff der Person ein, sondern stellen die Ursprungssituation wieder her.
  6. „Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Sie befinden Sich in einem Konzert und nicht auf dem Rummelplatz. Ich würde jetzt gerne weiter zuhören. Also unterlassen Sie das Telefonieren.“
    Sie pampen zurück und wiederholen Ihre Aufforderung. Das wirkt bestimmt und führt vermutlich zum Ziel, kann jedoch auch zum Streit ausarten.
  7. „Oh, ich wusste nicht, dass Sie Ärztin im Dienst sind. Ich rufe Ihnen gleich einen Saalordner, damit er Sie zu Ihrem Hubschrauber bringen kann.“
    Sie nehmen an, dass die andere Person einen triftigen Grund hat, das Konzert zu stören, sprechen Ihre Vermutung aus und bieten Ihre Hilfe an. Das ist sehr ironisch, doch nicht ohne Charme.
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Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Dialektik

Wissenschaft ist, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu suchen.

Philosophie ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen.

Dialektik ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen und plötzlich zu rufen: Ich hab sie!

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Verbal Tuning

Gestern sah ich unseren Hausmeister mit dem Auto vorbeifahren und auf der Fahrzeugseite prangte groß die Aufschrift: Facility Management. Was waren das noch für Zeiten, als Hausmeister noch Hausmeister hießen. Doch solche Euphemismen können auch sehr lustig sein. Gehen Sie doch mal gezielt auf die Suche nach diesen Neukreationen herkömmlicher Berufsbezeichnungen. Ab und zu in ein Gespräch eingestreut können Sie zur Unterhaltung beitragen. Doch Achtung: Bitte nicht übertreiben.

 

Statt Steuererhöhung sagen Politiker gerne: Einkommensverbesserungen auf Seiten des Staates. Und aus einer Reklamation wird so eine kostenlose Unternehmensberatung.

Noch ein paar Beispiele aus dem Leben:

  • Event Gastronomie Betreuer  für Türsteher
  • Raumpflegerin für Putzhilfe
  • Space Manager für  Regalauffüller
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