Kreativitätsübung April

Begeben Sie sich auf Wörtersuche.

  • Finden Sie fünf Wörter mit der Endung »ung«.
  • Finden Sie drei Wörter mit einem Doppel »s«.
  • Finden Sie sieben Wörter, die mit »C« oder »c« anfangen.
  • Finden Sie vier Wörter mit vier Silben.

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Bilden Sie Anagramme. Ein Anagramm ist ein Wort oder eine Wortfolge, die durch Umstellen der Buchstaben ein anderes Wort oder einen anderen Satz ergibt. Setzen Sie in dieser Übung aus den einzelnen Buchstaben des vorgegebenen Satzes so viele sinnvolle Worte wie möglich zusammen. Benutzen Sie dabei möglichst viele Buchstaben.

Nehmen Sie als Basis den Satz: Eden ist machbar.

z. B. Amtsdiener Bach, Meide Nachbar, schneidet Arm ab, …

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 Finden Sie 7 Minuten lang Verben, die mit »k« anfangen.

z. B. kriechen, kugeln, krähen, …

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Denksport des Monats:

Im Erdgeschoss Ihres neu gebauten Hauses befinden sich diesmal vier Lichtschalter, von denen jeder mit einer Glühbirne im Keller verkabelt ist. Leider wissen sie nicht, welcher Schalter für welche Glühbirne da ist. Wie können sie das feststellen, ohne mehr als einmal in den Keller gehen zu müssen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats April

Situation: Sie stehen vor der Stadtbücherei und warten darauf, dass geöffnet wird. Ein Mann stellt sich ganz dicht neben Sie. Sie bitten ihn, etwas mehr Abstand zu halten. Darauf schnauzt er Sie an:

 „Haben Sie eigentlich Freunde?“

 Ihre eigene Antwort:

 Mögliche Reaktionen:

  1. „Wieso? Wollen Sie einen von meinen abhaben?“
    Schlagfertige Retourkutsche.
  2. „Nein, aber ich habe Kollegen. Die reichen mir vollkommen aus, wenn es darum geht, blöde Fragen gestellt zu bekommen.“
    Sie assoziieren und kommen von Freunden auf Kollegen. Mit den »blöden Fragen« geben Sie den Druck indirekt zurück.
  3.  „Wieso, brauchen Sie welche?
    Schöne Anwendung des Grundmusters, die Aussage auf den anderen zu beziehen.
  4. Wie hat Plutarch mal so schön gesagt: „Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde nötig hat.“
    Ein philosophisches Zitat kann sehr wirkungsvoll sein, wie in dem Beispiel.
  5. „Jedermann will einen Freund haben, aber niemand gibt sich die Mühe, auch einer zu sein. Wie sehen Sie das?“
    Sie überhören den Ton und den Angriff und beginnen ein Gespräch zum Thema »Freund«. Eine raffinierte Variante der Ablenkung.
  6. „Doch, meinen Nachbarn. Also habe ich einen mehr als Sie.“
    Jetzt wird’s frech, doch – wer austeilt, muss auch einstecken können!
  7.  „Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen, nämlich, sie wieder loszuwerden.“
    Dabei benutzen Sie den »Eiszapfen-Blick« von oben nach unten. Eine schöne Variante, die auch den gewünschten Abstand nochmals zur Sprache bringt.
  8. „Das sage ich Ihnen gerne, wenn Sie mir im Gegenzug erklären können, was meine Freunde mit unserem Problem, dass Sie mir so nah auf die Pelle rücken, zu tun haben.“
    Sachliche Klarstellung.
  9. „Diese Frage sollten Sie sich lieber stellen!“
    Dazu ein bestimmter Tonfall und ein bestimmter Blick. So setzen Sie eine klare Grenze.

Schlagfertige (-kräftige :-)) Witze zwischen Mann und Frau

Er: »Du wirst doch nicht einen Volltrottel heiraten, nur weil er Geld hat?»
Sie: »Kommt darauf an – wie viel hast Du denn?«

Ein Ehepaar so um die 50 fährt über Land – natürlich mit dem Mann am Steuer, weil die ja eh besser fahren. Als ein Frosch über die Straße hüpft, kann der Fahrer gerade noch mit einer Vollbremsung kurz vor ihm den Wagen zum Stehen bringen. Er steigt aus, um nachzusehen und der Frosch spricht zu ihm: Ich bin ein ganz besonderer Frosch und weil Du mich gerettet hast, kann ich Dir einen Wunsch erfüllen! Oh, sagt der 50-jährige daraufhin: Dann möchte ich eine 20 Jahre jüngere Frau haben! Und simsalabim … war er 70 Jahre alt.

Sie: »Wie findest Du das Essen?«
Er: »Wieso musst Du schon wieder Streit anfangen?«

»Gnädige Frau, wollen Sie nicht auch etwas für unser neues Trinkerheim beisteuern?«
»Gern. Sie können meinen Mann haben.«

Arzt: »Ihr Mann gefällt mir gar nicht.«
»Mir auch nicht, aber die Kinder hängen so an ihm.«

Sorry, doch mir sind diesmal nur schlagfertige Witze auf Kosten der armen Männer aufgefallen. Ich freue mich über Eure Zusendungen von Witzen, bei denen die Herren gewinnen.

Der Angriff des Monats März

Situation: Sie warten beim Arzt – trotz Termin – nun schon fast eine Stunde. Sie begeben sich zur Anmeldung, an der schon wieder einige Personen stehen. Sie sprechen direkt die Arzthelferin an, dass Sie nun schon eine Stunde warten. Darauf sagt die zu Ihnen:

 „Ich glaub, Ihnen geht’s zu gut!“

 Finden Sie erst eine eigene Antwort!

 Mögliche Reaktionen:

  1.  „Noch nicht ganz, aber wenn es soweit ist, sag ich Ihnen gerne Bescheid. Wann kann ich nun Dr. Linke sehen?“
    Sie wirken selbstbewusst und lassen sich nicht abwimmeln. Dabei bleiben sie höflich.
  2. „Wie bitte? Ich habe Ihre Auskunft nicht verstanden.“
    Sie bleiben freundlich bestimmt. Dieser Standardsatz passt häufig und klingt immer gut.
  3. „Mir fehlt jetzt nur noch ein Gläschen Champagner und Ihre Auskunft.“
    Sie nehmen es mit Humor. Lächeln Sie dabei.
  4.  „Wenn Sie das sagen. Und was genau meinen sie nun damit?“
    Sie gehen hier direkt auf die Frage der Person ein und erwarten eine Erklärung.
  5. „Was bitte heißt »zu gut«? Kann es einem Menschen wirklich »zu« gut gehen, oder geht es eher Ihnen »zu schlecht«?“
    Haben Sie eine philosophische Ader? Dann passt diese Antwort wunderbar.
  6. „Wenn es mir gut ginge, dann wäre ich nicht beim Arzt. Welche Laus ist Ihnen denn über die Leben gelaufen?“
    Sie gehen hier zum Gegenangriff über. Wenn Sie wollen, können Sie das mit einem charmanten Lächeln abschwächen.
  7. „Ich verbitte es mir, so von Ihnen angesprochen zu werden! Freundlichkeit ist für Sie wohl ein Fremdwort.“
    Sie setzen eine klare Grenze.
  8.  „Danke der Nachfrage. Mir geht es hoffentlich bald wieder richtig  gut. Und jetzt zu Ihnen. Was genau wollten Sie mir damit sagen?“
    Charmant, charmant. So machen Sie sich auch in Ihrer Arztpraxis Freunde. Angriffe zu überhören ist eine wunderbare Möglichkeit, den anderen ins Leere laufen zu lassen.
  9. „Jetzt mal ehrlich – kann es einem je zu gut gehen?“
    Sie nehmen den sachlichen Inhalt der Aussage, ohne auf die Frechheit zu reagieren. Sehr elegant.

Kreativitätsübung Februar

Finden Sie 13 Adjektive für die Beschreibung eines Elefanten.

z. B. mächtig, groß, grau, …

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Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »z« beginnen.

z. B. zwingen, zuhören, zusammenkommen, …

Und jetzt noch 2 weitere Minuten Substantive, die ein »z« an einer anderen Stelle als am Anfang haben.

z. B. Mütze, Herrgottsschnitzer, Pfütze, …

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Denksport des Monats

Sie haben 9 gleich aussehende und gleich große Kugeln und eine Balkenwaage. Eine der Kugeln ist leichter als die anderen 8. Finden Sie mit 2 Wiegevorgängen die leichtere Kugel.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Jokerübung

Schauen sie sich, wenn Sie heute unterwegs sind, die Autokennzeichen an, die Ihnen begegnen. Bilden Sie Wörter mit den Anfangsbuchstaben der Kennzeichen.

Z.B. RT-BP =  Richtig tolles blaues Packpapier / Roter Traktor bringt Pakete

Der Angriff des Monats Februar

Situation: Sie haben Probleme mit Ihrem neuen PC und gehen zurück in das Geschäft, in dem sie diesen gekauft haben. Sie fragen nach der seltsamen Fehlermeldung, die Ihr Gerät produziert und bekommen vom Fachverkäufer zur Antwort:

 „Sie verstehen das sowieso nicht!“

 Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Wenn Sie Ihre Einstellung damit meinen, dann gebe ich Ihnen Recht.“
    Sie beziehen die Aussage auf den Sprecher und machen deutlich, was Sie von der Antwort halten.
  2. „Tut mir leid, an dem Tag hab ich in der Schule gefehlt. Vielleicht sind Sie ja so großzügig und opfern mir Ihre kostbare Zeit.“
    Die Reaktion ist sehr ironisch. Vorsicht. Nicht jeder versteht Ironie.
  3. „Haben Sie auch Schwierigkeiten mit diesen Fehlermeldungen? Mir scheint es so, denn sonst könnten Sie es mir ja leicht verständlich erklären.“
    Sie kehren den Angriff inhaltlich um.
  4. „Sie bekommen eine zweite Chance für Ihre Antwort.“
    Humorvoll. Dabei ist es wichtig, dass Sie sehr selbstbewusst auftreten.
  5. „Stimmt. Ich bräuchte jemanden, der es »gescheit« erklären kann.“
    Gegenangriff. Der kann entschärft werden mit einem Zusatz wie: „Sind Sie die Person, die mir dabei weiterhelfen wird?
  6. „Was genau verstehe ich nicht? Was kann ich tun, um es besser zu verstehen?“
    Nutzen Sie den Antwortreflex des anderen. Dadurch gerät der in Zugzwang.
  7. „Ich kann mich nicht mit ihnen messen, Sie sind der Fachmann. Doch bitte gestehen sie mir auch Sachverstand zu.“
    Sachliche Darstellung.
  8. „Wie kommen Sie auf solch eine unqualifizierte Äußerung?“
    Im Zweifelsfall ist die Frage immer eine gute Wahl!

Freche Sprüche – gesammelte Werke

Ein flotter Spruch zur rechten Zeit hat schon oft geholfen, aus unguten Situationen zu entkommen. Unter dieser Kategorie werde ich in unregelmäßigen Abständen einige meiner Lieblingssprüche verraten.

  • Arroganz ist Niveau von unten gesehen.
  • Depp ist inzwischen ein internationaler Beruf.
  • Es ist Ihr Recht als … (z.B. Chef, Psychiater, Buchhalter, … ) alles falsch zu verstehen.
  • Wo es an Argumenten fehlt, bleibt immer noch der Wille zur Macht, das heißt die rohe Gewalt. Manfred Rommel
  • Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.
  • Warum sachlich, wenn‘s auch persönlich geht? André Heller
  • Eine Null kann bestehende Probleme verzehnfachen.

Reaktionsmuster erkennen

Suchen sie in den drei Anekdoten nach dem jeweiligen Reaktionsmuster. Was verwenden die drei Personen in ihrer Reaktion?

Als Bernard Shaws Stück »Candida« in New York neu aufgeführt wurde, kabelte er der Titelheldin, der Schauspielerin Cornelia Skinner: »Ausgezeichnet, unübertrefflich.« Vom Lob überwältigt, kabelte Miss Skinner zurück: »Lob unverdient.« Darauf kabelte Shaw: »Ich meinte das Stück.« Darauf kabelte Miss Skinner: »Ich ebenfalls.«

Der Physiker Allessandro Volta antwortete auf die Frage, wieso er seinen Kaffee ohne Zucker trinke: »Weil ich so mehr Kaffee in die Tasse bekomme.«

Theodor Heuss sagte auf die Aussage: »Auf Ihrer Weste ist Zigarrenasche«: »Des ist die gwöhnt.«

Kreativitätsübung November

Schaffen Sie aus Altbekanntem etwas Neues, indem Sie beliebige Begriffe kombinieren und diese neue Wortschöpfung dann erklären. Finden Sie 3 neue Kombinationen.

z. B. Schirmklingel: Schirm, der klingelt, wenn man ihn irgendwo stehen lässt; Fahrradklingel mit kleinem Schirm, damit sie nicht rostet; Schirm mit Bewegungsmelder, der klingelt, wenn etwas im Weg steht; …

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Suchen Sie berühmte Frauen von A bis Z.

z. B. Prinzessin Ann, Barbra Streisand, …

Und wenn Sie es ganz gut machen wollen, dann finden Sie nun auch noch berühmte Männer von A – Z.

z. B. Aristoteles, Bach, …

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Finden Sie 7 Minuten lang Synonyme / Metaphern für »begriffsstutzig«.

z. B. langsam im Denken, steht auf der Leitung, …

 

Denksport des Tages

In Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses soll einer der Häftlinge baden. Hierfür gibt es eine spezielle Zelle. Der Wärter bringt den Gefangenen dorthin und sie machen aus, dass der Häftling nach 2 Stunden wieder abgeholt wird.

Die Zelle ist 3 m breit, 2 m lang und 3 m hoch. Sie hat eine Türe, die 0,90 m breit und 2 m hoch ist. Die Zelle kann absolut wasser- und luftdicht verschlossen werden und hat kein Fenster. In der Mitte der Decke befindet sich eine Öffnung, 0,20 m x 0,20 m groß. Rechts daneben in 0,10 m Abstand hängt eine Lampe an einem 0,10 m langen Kabel. In der Zelle steht eine handelsübliche Badewanne, die 200 l Wasser fasst. Beim Aufdrehen bricht dem Häftling der Griff des Wasserhahns ab und er kann das Wasser nicht mehr abstellen! Gibt es eine Möglichkeit ihn vor dem Ertrinken zu retten?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Wie Denkrillen unser Verhalten beeinflussen

Über Milton Erickson, den bekannten Hypnotherapeuten, wird folgende Anekdote erzählt: Erickson ging gegen 16.00 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Erickson schaut auf seine Uhr, sagt: »Es ist genau 10 Uhr 10!« und geht einfach weiter. Nach etwa 100 Meter schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

Einer meiner Freunde erzählte mir, wie er einmal bei einer Geburtstagsfeier eine drohende Schlägerei zwischen zwei Handballspielern stoppte. Beide waren schon etwas angetrunken und bauten sich drohend voreinander auf. Er tippte den einen am Arm und fragte ihn, ob er wüsste, wo der nächste Zigarettenautomat sei. Beide schauten ihn irritiert an. Dann fragte er den anderen: „Weißt Du einen?“ Er bekam zwar keine Antwort, doch beide setzten sich wieder auf ihre Plätze.

Das sind schöne Beispiele dafür, welche Streiche uns unser Gehirn spielen kann. Unser Gehirn arbeitet gerne energiesparend. Deshalb gibt es viele Vorgehen, die immer wieder gleich ablaufen und das erwarten wir dann auch so. Vor allem unter Stress laufen oft automatische Reaktionen ab.

Bei körperlicher Bedrohung wie bei verbaler Aggressivität gibt es vorgedachte Reaktionen. Reagieren Sie anders als erwartet, so holen Sie dadurch Ihr Gegenüber aus seinem Angriffsmuster.