So kann man es auch sehen!

Sagt der Anwalt zum Klienten: „Es wird schwierig, einen Freispruch für Sie zu erreichen, aber es ist nicht unmöglich. Wir müssen nur beweisen, dass der Fahrradfahrer mit Tempo 120 in die Kreuzung fuhr und dass Ihnen ein Yorkshireterrier auf dem Gehweg die Sicht versperrte.“

Je abstruser die Erklärung, desto witziger finden viele den Witz. Ganz so abstrus muss es in der eleganten Schlagfertigkeit nicht zugehen, doch allein die Formulierung: „Schwierig aber nicht unmöglich…“ kann Ihnen schon eine Hilfe dabei sein, von der Problemsicht in die lösungsorientierte Sicht zu wechseln.

Kreativitätsübung Dezember

Finden Sie 7 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »10« zu tun haben.

z. B. Zehn kleine Negerlein, Dezimalsystem, Zehn Gebote, …
—————————————————–

Finden Sie 5 Minuten lang Argumente dafür, dass es unbedingt Telefonhörer für Linkshänder geben muss.

Und nun finden Sie 5 Minuten lang Argumente, die dagegensprechen.

—————————————————–

Beschreiben Sie in 7 Minuten eine Schlange mit 22 Eigenschaften.

z. B. ohne Fuß, weich, muskulös, …

 

Denksport des Tages

In einer großen Firma hält ein Nachtwächter jede Nacht Wache. Eines Nachts schläft er ein und träumt davon, dass am nächsten Tag sein Chef mit einem Flugzeug abstürzen wird. Am nächsten Morgen geht er zum Chef und erzählt ihm ganz aufgeregt von seinem Traum. Er überzeugt ihn, seinen für diesen Tag gebuchten Flug zu verschieben. Tatsächlich stürzt das Flugzeug 10 Minuten nach dem Start ab. Überglücklich belohnt der Chef seinen Angestellten mit einer großen Geldsumme. Anschließend feuert er ihn. Warum?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats Dezember

Situation: Diana möchte am Wochenende mal wieder in die Disko und zum xten Male wird die Diskussion geführt, wann sie nach Hause kommen soll. Sie sind der Meinung, dass ein 14 jähriges Mädchen spätestens um 22.00 Uhr Zuhause zu sein hat. Darauf sagt Diana:

Das versteh ich nicht, das sehe ich gar nicht ein, die Anderen dürfen auch!

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Dann erkläre ich es Dir anders.
  2. Deswegen sprechen wir ja nun darüber.
    • Sie reagieren rein sachlich und lassen sich dadurch nicht von Ihrem Teenager provozieren. Das ist gut, um im konstruktiven Kontakt zu bleiben.
  3. Setze bitte Deine Brille auf und konzentriere Dich noch einmal auf das Problem.
  4. Mitdenken ist eben ganz schön schwierig.
  5. Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen.
  6. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Was genau möchtest Du wissen?
  7. Sehen ist nicht das Gleiche wie begreifen.
    • Das ist eine schöne Assoziation. Ob sie bei Ihrer Tochter weiterhilft, ist die andere Frage. Auf jeden Fall hilft es Ihnen dabei, nicht wütend zu werden und die eigene Handlungsfreiheit zu bewahren.
  8. Was konkret fehlt Dir noch, um Dir ein Bild machen zu können?
    • Mit dem Begriff »Bild machen« sprechen sie den Sinneskanal Ihrer Tochter an, den diese bevorzugt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass Sie gemeinsam zu mehr Verständnis füreinander finden.
  9. Aber vielleicht riechst du es?
    • Damit können Sie ablenken und vielleicht auch noch punkten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Sie bei Ihrem Teenager zunächst auf Verständnislosigkeit stoßen. Wichtig ist bei dieser Variante, dass Sie dann gleich mit einer Frage weitermachen, um den Kontakt nicht abbrechen zu lassen.

Kreativitätsübung November

Schaffen Sie aus Altbekanntem etwas Neues, indem Sie beliebige Begriffe kombinieren und diese neue Wortschöpfung dann erklären. Finden Sie 3 neue Kombinationen.

z. B. Schirmklingel: Schirm, der klingelt, wenn man ihn irgendwo stehen lässt; Fahrradklingel mit kleinem Schirm, damit sie nicht rostet; Schirm mit Bewegungsmelder, der klingelt, wenn etwas im Weg steht; …

———————————————–

Suchen Sie berühmte Frauen von A bis Z.

z. B. Prinzessin Ann, Barbra Streisand, …

Und wenn Sie es ganz gut machen wollen, dann finden Sie nun auch noch berühmte Männer von A – Z.

z. B. Aristoteles, Bach, …

———————————————–

Finden Sie 7 Minuten lang Synonyme / Metaphern für »begriffsstutzig«.

z. B. langsam im Denken, steht auf der Leitung, …

 

Denksport des Tages

In Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses soll einer der Häftlinge baden. Hierfür gibt es eine spezielle Zelle. Der Wärter bringt den Gefangenen dorthin und sie machen aus, dass der Häftling nach 2 Stunden wieder abgeholt wird.

Die Zelle ist 3 m breit, 2 m lang und 3 m hoch. Sie hat eine Türe, die 0,90 m breit und 2 m hoch ist. Die Zelle kann absolut wasser- und luftdicht verschlossen werden und hat kein Fenster. In der Mitte der Decke befindet sich eine Öffnung, 0,20 m x 0,20 m groß. Rechts daneben in 0,10 m Abstand hängt eine Lampe an einem 0,10 m langen Kabel. In der Zelle steht eine handelsübliche Badewanne, die 200 l Wasser fasst. Beim Aufdrehen bricht dem Häftling der Griff des Wasserhahns ab und er kann das Wasser nicht mehr abstellen! Gibt es eine Möglichkeit ihn vor dem Ertrinken zu retten?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats November

Situation: Ihre Freundin ist zum Kaffee da und erzählt schon seit fast 2 Stunden, wie gemein ihre Chefin sich ihr gegenüber verhält. Langsam reißt Ihnen der Geduldsfaden und Sie versuchen, dem Gespräch eine andere Richtung zu geben, indem Sie Ihre neueste Wohnungsdekoration zeigen. Darauf sagt Ihre Freundin kühl

Das interessiert (mich) nicht!

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

 

  1. Warum hör ich Dir dann die ganze Zeit zu?
  2. Bin ich dann morgen wieder dran mit erzählen?
    Wenn dabei Ihre Körpersprache angemessen angepasst ist, dann kann das eine wunderbare Antwort sein, die unaufdringlich transportiert, wie es Ihnen mit der Aussage Ihrer Freundin geht. Sie sind damit bereit für einen konstruktiven Dialog.
  3. Stimmt, hatte ich vergessen.
  4. Wie kann ich denn Dein Interesse wecken?
  5. Was interessiert Dich denn außer Deiner Chefin im Moment sonst so?
    • Durch die sachliche Frage bieten Sie einen konstruktiven Ansatz an, ohne auf die heftige Antwort der Freundin einzugehen. Wenn Sie sich dabei gut fühlen ist das eine gute Antwortmöglichkeit.
  6. Dann solltest Du überlegen, ob Du den richtigen Job hast.
  7. Schlag ein Thema vor, das uns beide interessiert.
    • Leicht schnippisch, doch nach solch einer Aussage durchaus angemessen.
  8. Kein Problem, ich erzähle es nicht weiter.
  9. Manche Menschen haben Bretter vor dem Kopf, die ihnen die Welt bedeuten.
  10. Ehe man den Kopf schüttelt sollte man sich vergewissern, dass man einen hat. Hans Kasper
    • Die letzten beiden Antwortvarianten stören die Beziehungsebene auf jeden Fall, sind aber witzig. Jetzt kommt es darauf an, wie wichtig Ihnen diese Freundin und Freundschaft ist.

Der Angriff des Monats Oktober

Situation: Lena möchte gemeinsam mit ihrem Freund das erste mal in den Urlaub fahren. Ihre Eltern sind entsetzt und sagen unisono:

Das geht nicht, dafür bist Du noch zu jung!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

___________________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

  1. »Geht nicht« „gibbet“ nicht.
  2. Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. Lothar Burbank
  3. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.Diese drei Antworten werden nicht gerade dazu beitragen, dass Sie von Ihren Eltern ein O. K. bekommen. Wenn Sie etwas Bestimmtes erreichen wollen ist es ungünstig, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen.
  4. Ach was.
  5. Sagt wer?
  6. Wenn wir wollen, geht es. Vielleicht nicht so, dann aber bestimmt anders.
  7. Die Weltgeschichte zeigt Gott Sei Dank, dass sich nicht jeder von diesem Satz entmutigen lässt.
  8.  Warum?
    Die »warum-Frage« löst beim anderen den Antwortreflex und zusätzlich eine Rechtfertigung aus. Dadurch setzen Sie Ihre Eltern direkt in Zugzwang. Allerdings wäre »weswegen« oder »was genau spricht dagegen« die bessere Wahl, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
  9. Wir haben es doch noch gar nicht probiert – also nicht lange reden sondern tun.
  10. Stellt Euch vor, ich bekomme es hin. Dann staunen wir alle.
  11. Mit der Entscheidung seid Ihr nicht gerade die Eltern des Monats.… und Sie nicht gerade die Tochter, die Erlaubnis bekommt, mit dem Freund in den Urlaub zu fahren. Die Antwort klingt schnippisch und ist nicht zielführend. Schlagfertigkeit ist gut, doch nicht immer sinnvoll.

Embodiment für die Schlagfertigkeits-Methode Schweigen

Besucher im Museum

Versetzen Sie sich in die Situation des Betrachters einer Gemäldesammlung. Sie sind ganz alleine im Raum und lassen die faszinierenden Bilder auf sich wirken. Sie betrachten diese genau, und lassen sich nichts entgehen.

Welchen Mottosatz verbinden Sie mit dieser Haltung?

  • Keine Panik!
  • Darauf lasse ich mich nicht ein.
  • Nur die Ruhe.

 

Übung macht den Meister!

Die Embodiments üben Sie für den Ernstfall folgendermaßen ein.

Versetzen Sie sich mit Hilfe folgender Fragen in den gewünschten Zustand.

  • Was nehmen Sie in dieser Rolle mit den Sinnen wahr?
  • Was sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie? Zum Beispiel:
  • Wie stehen Sie da? (gerade, leicht gebückt, Rücken durchgedrückt, Füße parallel oder leicht versetzt…?)
  • Wie ist Ihre Kopfhaltung?
  • Wo sind Ihre Hände?
  • Wie ist Ihr Gesichtsausdruck?
  • Wie ist Ihre Atmung?

Verstärken Sie diese Empfindung. Fühlen Sie sich ganz wie Ihr Vorbild. Potenzieren Sie das Gefühl und genießen Sie es. Verbinden Sie das Gefühl mit Ihrem Mottosatz. Atmen Sie tief ein und sprechen Sie beim Ausatmen Ihren Mottosatz. Wiederholen Sie das dreimal.

Verlassen Sie jetzt Ihr Vorstellungsbild und bewegen Sie sich ein wenig. Schütteln Sie Arme und Beine aus und seien Sie wieder Sie selbst.

Und nun wechseln Sie mit Hilfe Ihres Mottosatzes, der Haltung,… mehrfach ins Vorstellungsbild und zurück. Diesen Teil der Übung wiederholen Sie bitte die nächsten 3 Wochen täglich, am besten morgens und abends. Gut nutzen können Sie dafür auch Wartezeiten beim Einkaufen, an der Ampel,…

Führen Sie die Übung so lange durch, bis die Gefühlsänderung sich auf „Knopfdruck“ einleiten lässt, sie sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie – wie beim Autofahren – nicht mehr überlegen müssen, wo der nächste Gang ist sondern automatisch agieren können wie Ihr Vorstellungsbild.

Dabei viel Erfolg!

Witze

»Verheiratet?«
»Nein, aber ich tue trotzdem alles, was man mir sagt.«

»So nehmen Sie doch Vernunft an!«
»Tut mir leid, ich bin Beamter, ich darf nichts annehmen.«

»Wo waren sie denn in Ihrer Woche Urlaub?« – »Drei Tage im Stau und vier in Bayern.«

»Mein Opa ist mit einem einzigen Hemd in die USA ausgewandert. Jetzt hat er fünf Millionen.« – »Was macht er denn mit so vielen Hemden?«

Helga zu Hägar dem Schrecklichen: »Weißt du eigentlich, dass du im Schlaf schnarchst?« »Wann soll ich denn sonst schnarchen?«

Chef zum Mitarbeiter: »Sind Sie verrückt oder ich?« »Aber Chef, Sie werden doch keinen verrückten Mitarbeiter beschäftigen.«

Während eines Besuches in einer geschlossenen Anstalt fragt ein Besucher den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob jemand eingeliefert werden muss oder nicht.
Der Direktor sagt: »Nun, wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne auszuleeren.«
Der Besucher: »Ah, ich verstehe, und ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, damit es schneller geht, ja?«
Direktor: »Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen … Wünschen Sie ein Zimmer mit oder ohne Balkon?«

Embodiment für die Schlagfertigkeits-Methode: Die andere Seite

Für einen Freund ein Geschenk einkaufen

Wenn Sie für jemanden ein Geschenk aussuchen, dann überlegen Sie, was dem anderen gefallen könnte. Diese Haltung benötigen wir für dieses Embodiment.

Welchen Mottosatz verbinden Sie mit dieser Haltung?

  • Was könnte dir gefallen?
  • Was sagst du über dich selbst?
  • Aha, so denkst du.
  • Womit rechnest du vermutlich gerade überhaupt nicht?

Übung macht den Meister!

Die Embodiments üben Sie für den Ernstfall folgendermaßen ein.

Versetzen Sie sich mit Hilfe folgender Fragen in den gewünschten Zustand.

  • Was nehmen Sie in dieser Rolle mit den Sinnen wahr?
  • Was sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie? Zum Beispiel:
  • Wie stehen Sie da? (gerade, leicht gebückt, Rücken durchgedrückt, Füße parallel oder leicht versetzt…?)
  • Wie ist Ihre Kopfhaltung?
  • Wo sind Ihre Hände?
  • Wie ist Ihr Gesichtsausdruck?
  • Wie ist Ihre Atmung?

 

Verstärken Sie diese Empfindung. Fühlen Sie sich ganz wie Ihr Vorbild. Potenzieren Sie das Gefühl und genießen Sie es. Verbinden Sie das Gefühl mit Ihrem Mottosatz. Atmen Sie tief ein und sprechen Sie beim Ausatmen Ihren Mottosatz. Wiederholen Sie das dreimal.

Verlassen Sie jetzt Ihr Vorstellungsbild und bewegen Sie sich ein wenig. Schütteln Sie Arme und Beine aus und seien Sie wieder Sie selbst.

Und nun wechseln Sie mit Hilfe Ihres Mottosatzes, der Haltung,… mehrfach ins Vorstellungsbild und zurück. Diesen Teil der Übung wiederholen Sie bitte die nächsten 3 Wochen täglich, am besten morgens und abends. Gut nutzen können Sie dafür auch Wartezeiten beim Einkaufen, an der Ampel,…

Führen Sie die Übung so lange durch, bis die Gefühlsänderung sich auf „Knopfdruck“ einleiten lässt, sie sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie – wie beim Autofahren – nicht mehr überlegen müssen, wo der nächste Gang ist sondern automatisch agieren können wie Ihr Vorstellungsbild.

Dabei viel Erfolg!

Kreativitätsübung September

Erfinden Sie aus den Buchstaben des Wortes „Oktoberfest“ einen 11-Worte-Satz.

Danach bilden Sie nochmals Anagramme aus dem Wort.

z. B. Ober, Forst, …

————————————

Welches der nummerierten Wörter ist eine logische Fortsetzung der folgenden Sequenz?

Elefant Franzose Gelegenheit Hund Igel

  1. Frau   2. Helmut 3. Auto 4. Meer 5. Jodler

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.