Kreativitätsübung April

Begeben Sie sich auf Wörtersuche.

  • Finden Sie fünf Wörter mit der Endung »ung«.
  • Finden Sie drei Wörter mit einem Doppel »s«.
  • Finden Sie sieben Wörter, die mit »C« oder »c« anfangen.
  • Finden Sie vier Wörter mit vier Silben.

—————————————————

Bilden Sie Anagramme. Ein Anagramm ist ein Wort oder eine Wortfolge, die durch Umstellen der Buchstaben ein anderes Wort oder einen anderen Satz ergibt. Setzen Sie in dieser Übung aus den einzelnen Buchstaben des vorgegebenen Satzes so viele sinnvolle Worte wie möglich zusammen. Benutzen Sie dabei möglichst viele Buchstaben.

Nehmen Sie als Basis den Satz: Eden ist machbar.

z. B. Amtsdiener Bach, Meide Nachbar, schneidet Arm ab, …

—————————————————

 Finden Sie 7 Minuten lang Verben, die mit »k« anfangen.

z. B. kriechen, kugeln, krähen, …

—————————————————

Denksport des Monats:

Im Erdgeschoss Ihres neu gebauten Hauses befinden sich diesmal vier Lichtschalter, von denen jeder mit einer Glühbirne im Keller verkabelt ist. Leider wissen sie nicht, welcher Schalter für welche Glühbirne da ist. Wie können sie das feststellen, ohne mehr als einmal in den Keller gehen zu müssen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Kreativitätsübung März

Überlegen Sie sich 25 Anwendungsmöglichkeiten für eine oder mehrere Büroklammern.

z. B. Kette basteln, Schlüsselanhänger, als Pin für die Pinwand, …

—————————————————

Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »laufen«.

z. B. fließen, strömen, gehen, hetzen, …

—————————————————

Denksport des Monats

Im Erdgeschoss Ihres neu gebauten Hauses befinden sich drei Lichtschalter, von denen einer mit einer Glühbirne im Keller verkabelt ist. Für die anderen beiden haben Sie noch keine Glühbirnen. Wie können sie feststellen, welcher der drei Schalter der richtige ist, ohne mehr als einmal in den Keller gehen zu müssen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats März

Situation: Sie warten beim Arzt – trotz Termin – nun schon fast eine Stunde. Sie begeben sich zur Anmeldung, an der schon wieder einige Personen stehen. Sie sprechen direkt die Arzthelferin an, dass Sie nun schon eine Stunde warten. Darauf sagt die zu Ihnen:

 „Ich glaub, Ihnen geht’s zu gut!“

 Finden Sie erst eine eigene Antwort!

 Mögliche Reaktionen:

  1.  „Noch nicht ganz, aber wenn es soweit ist, sag ich Ihnen gerne Bescheid. Wann kann ich nun Dr. Linke sehen?“
    Sie wirken selbstbewusst und lassen sich nicht abwimmeln. Dabei bleiben sie höflich.
  2. „Wie bitte? Ich habe Ihre Auskunft nicht verstanden.“
    Sie bleiben freundlich bestimmt. Dieser Standardsatz passt häufig und klingt immer gut.
  3. „Mir fehlt jetzt nur noch ein Gläschen Champagner und Ihre Auskunft.“
    Sie nehmen es mit Humor. Lächeln Sie dabei.
  4.  „Wenn Sie das sagen. Und was genau meinen sie nun damit?“
    Sie gehen hier direkt auf die Frage der Person ein und erwarten eine Erklärung.
  5. „Was bitte heißt »zu gut«? Kann es einem Menschen wirklich »zu« gut gehen, oder geht es eher Ihnen »zu schlecht«?“
    Haben Sie eine philosophische Ader? Dann passt diese Antwort wunderbar.
  6. „Wenn es mir gut ginge, dann wäre ich nicht beim Arzt. Welche Laus ist Ihnen denn über die Leben gelaufen?“
    Sie gehen hier zum Gegenangriff über. Wenn Sie wollen, können Sie das mit einem charmanten Lächeln abschwächen.
  7. „Ich verbitte es mir, so von Ihnen angesprochen zu werden! Freundlichkeit ist für Sie wohl ein Fremdwort.“
    Sie setzen eine klare Grenze.
  8.  „Danke der Nachfrage. Mir geht es hoffentlich bald wieder richtig  gut. Und jetzt zu Ihnen. Was genau wollten Sie mir damit sagen?“
    Charmant, charmant. So machen Sie sich auch in Ihrer Arztpraxis Freunde. Angriffe zu überhören ist eine wunderbare Möglichkeit, den anderen ins Leere laufen zu lassen.
  9. „Jetzt mal ehrlich – kann es einem je zu gut gehen?“
    Sie nehmen den sachlichen Inhalt der Aussage, ohne auf die Frechheit zu reagieren. Sehr elegant.

Kreativitätsübung Februar

Finden Sie 13 Adjektive für die Beschreibung eines Elefanten.

z. B. mächtig, groß, grau, …

—————————————————

Finden Sie 3 Minuten lang Verben, die mit »z« beginnen.

z. B. zwingen, zuhören, zusammenkommen, …

Und jetzt noch 2 weitere Minuten Substantive, die ein »z« an einer anderen Stelle als am Anfang haben.

z. B. Mütze, Herrgottsschnitzer, Pfütze, …

—————————————————

Denksport des Monats

Sie haben 9 gleich aussehende und gleich große Kugeln und eine Balkenwaage. Eine der Kugeln ist leichter als die anderen 8. Finden Sie mit 2 Wiegevorgängen die leichtere Kugel.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Jokerübung

Schauen sie sich, wenn Sie heute unterwegs sind, die Autokennzeichen an, die Ihnen begegnen. Bilden Sie Wörter mit den Anfangsbuchstaben der Kennzeichen.

Z.B. RT-BP =  Richtig tolles blaues Packpapier / Roter Traktor bringt Pakete

Der Angriff des Monats Februar

Situation: Sie haben Probleme mit Ihrem neuen PC und gehen zurück in das Geschäft, in dem sie diesen gekauft haben. Sie fragen nach der seltsamen Fehlermeldung, die Ihr Gerät produziert und bekommen vom Fachverkäufer zur Antwort:

 „Sie verstehen das sowieso nicht!“

 Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Wenn Sie Ihre Einstellung damit meinen, dann gebe ich Ihnen Recht.“
    Sie beziehen die Aussage auf den Sprecher und machen deutlich, was Sie von der Antwort halten.
  2. „Tut mir leid, an dem Tag hab ich in der Schule gefehlt. Vielleicht sind Sie ja so großzügig und opfern mir Ihre kostbare Zeit.“
    Die Reaktion ist sehr ironisch. Vorsicht. Nicht jeder versteht Ironie.
  3. „Haben Sie auch Schwierigkeiten mit diesen Fehlermeldungen? Mir scheint es so, denn sonst könnten Sie es mir ja leicht verständlich erklären.“
    Sie kehren den Angriff inhaltlich um.
  4. „Sie bekommen eine zweite Chance für Ihre Antwort.“
    Humorvoll. Dabei ist es wichtig, dass Sie sehr selbstbewusst auftreten.
  5. „Stimmt. Ich bräuchte jemanden, der es »gescheit« erklären kann.“
    Gegenangriff. Der kann entschärft werden mit einem Zusatz wie: „Sind Sie die Person, die mir dabei weiterhelfen wird?
  6. „Was genau verstehe ich nicht? Was kann ich tun, um es besser zu verstehen?“
    Nutzen Sie den Antwortreflex des anderen. Dadurch gerät der in Zugzwang.
  7. „Ich kann mich nicht mit ihnen messen, Sie sind der Fachmann. Doch bitte gestehen sie mir auch Sachverstand zu.“
    Sachliche Darstellung.
  8. „Wie kommen Sie auf solch eine unqualifizierte Äußerung?“
    Im Zweifelsfall ist die Frage immer eine gute Wahl!

Gegen den Chef zur Wehr setzen

Sie haben das Recht, sich zu wehren! Lassen Sie sich nicht alles gefallen – auch nicht von Chefs!

Gerade bei cholerischen Chefs ist es notwendig, ihnen Grenzen zu setzen. Niemand hat das Recht, über uns zu verfügen, auch wenn er dafür bezahlt. Wir selbst bestimmen, wie wir arbeiten und auf welche Art. Wir wollen uns wohlfühlen und als Mensch wahrgenommen werden.

Menschen tun Dinge die funktionieren. Wer gelernt hat, dass auf Herumbrüllen oder Anfeindungen wie: „Sie sind eine Null!“ keine negativen Sanktionen folgen sondern Angst und Unterwerfung, wird dieses Verhalten nicht ändern. Die Person hat gar keinen Anlass, etwas zu ändern. Anbrüllen und Beschimpfungen sind Beleidigungen und die sind ein Straftatbestand. Wiederholte Beleidigungen können sogar die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar machen, was Schadenersatzansprüche bedeutet. Am besten spricht man das Verhalten nach dem ersten Auftreten am folgenden Tag an. Fordern Sie darin respektvolles Verhalten Ihnen gegenüber ein.

Mögliche Vorgehensweise:

  1. Schildern der Situation.
  2. Ich empfinde das als beleidigend / respektlos. Das möchte ich so nicht.
  3. Was kann / soll ich tun, falls sich das wiederholt?

Für sich selbst einzustehen ist dabei nicht einfach. Es ist meist einfacher, sein Kind zu verteidigen, als sich selbst. Doch es lohnt sich. Nur so erhalten sie den verdienten Respekt. Üben Sie Ihre Vorgehensweise vorher mehrfach laut und lassen Sie die Szene auch mental einige Male vor Ihrem inneren Auge ablaufen. Dann sind Sie gerüstet für dieses wichtige Gespräch. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!

Reaktionsmuster erkennen

Suchen sie in den drei Anekdoten nach dem jeweiligen Reaktionsmuster. Was verwenden die drei Personen in ihrer Reaktion?

Als Bernard Shaws Stück »Candida« in New York neu aufgeführt wurde, kabelte er der Titelheldin, der Schauspielerin Cornelia Skinner: »Ausgezeichnet, unübertrefflich.« Vom Lob überwältigt, kabelte Miss Skinner zurück: »Lob unverdient.« Darauf kabelte Shaw: »Ich meinte das Stück.« Darauf kabelte Miss Skinner: »Ich ebenfalls.«

Der Physiker Allessandro Volta antwortete auf die Frage, wieso er seinen Kaffee ohne Zucker trinke: »Weil ich so mehr Kaffee in die Tasse bekomme.«

Theodor Heuss sagte auf die Aussage: »Auf Ihrer Weste ist Zigarrenasche«: »Des ist die gwöhnt.«

Standards- oder Brückensätze

Ich wünsche allen ein phantastisches Jahr 2019 und freue mich über Rückmeldungen zu meinen blog-Beiträgen. Wie im letzten Jahr wird es jeden Mittwoch einen neuen Beitrag geben. Wie im letzten Jahr wird es strukturiert zugehen. Jeden Monat gibt es eine Anekdote oder einen Witz, eine Kreativübung, eine Sprüchesammlung / Standards, einen Angriff mit möglichen Reaktionen und eine Überraschung. Es lohnt sich also, weiterhin reinzuschauen. Lassen Sie sich per e-mail oder Twitter erinnern, damit Sie keinen Beitrag verpassen und Ihren »Erinnerer« für Ihre Weiterentwicklung  in der eleganten Schlagfertigkeit regelmäßig bekommen.

Gedanken muss man aufschreiben, wenn man sie hat und nicht erst, wenn man sie braucht.

Nehmen Sie sich doch für 2019 vor, Ihr persönliches Superbuch der eleganten Schlagfertigkeit zu erstellen. Fangen Sie heute noch damit an und beginnen Sie mit einer Seite Ihrer Standardantworten oder Brückensätzen. Vielleicht ist ja bei den folgenden schon einer für Sie dabei:

In 80 % der beruflichen Diskussionen reicht der Einsatz von Brückensätzen aus, um souverän mit unsachlichen Angriffen zurecht zu kommen.

Dem anderen zeigen, dass man ihn ernst nimmt, den unfairen Angriff stoppen, gleichzeitig den Dialog aufrechterhalten. Deeskalieren und dem anderen zeigen, dass sein Beitrag zur Problemlösung wichtig ist. Oft reicht der Hinweis auf die unsachliche Taktik, wie z.B. so:

  • Herr Müller, mit gegenseitigen Schuldzuweisungen kommen wir nicht weiter. Lassen Sie uns besprechen, wie wir jetzt das Problem lösen können. Mein Vorschlag…

Oder allgemeiner:

  • Ich frage mich, wie Sie zu dieser Einschätzung kommen. Zumal das Gegenteil richtig ist…
  • Diese Aussage erstaunt mich…
  • Das sieht auf den ersten Blick vielleicht so aus. Doch gerade weil wir … tun, sind wir …
  • Das mag auf den ersten Blick so aussehen. Wenn man jedoch genauer hinschaut dann wird deutlich…
  • Ich mache mir Sorgen um unsere Zusammenarbeit.
  • Ich bin enttäuscht, dass…
  • Ich fühle mich bedrängt und das macht es für mich schwierig, mich frei zu äußern.

Kreativitätsübung November

Schaffen Sie aus Altbekanntem etwas Neues, indem Sie beliebige Begriffe kombinieren und diese neue Wortschöpfung dann erklären. Finden Sie 3 neue Kombinationen.

z. B. Schirmklingel: Schirm, der klingelt, wenn man ihn irgendwo stehen lässt; Fahrradklingel mit kleinem Schirm, damit sie nicht rostet; Schirm mit Bewegungsmelder, der klingelt, wenn etwas im Weg steht; …

———————————————–

Suchen Sie berühmte Frauen von A bis Z.

z. B. Prinzessin Ann, Barbra Streisand, …

Und wenn Sie es ganz gut machen wollen, dann finden Sie nun auch noch berühmte Männer von A – Z.

z. B. Aristoteles, Bach, …

———————————————–

Finden Sie 7 Minuten lang Synonyme / Metaphern für »begriffsstutzig«.

z. B. langsam im Denken, steht auf der Leitung, …

 

Denksport des Tages

In Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses soll einer der Häftlinge baden. Hierfür gibt es eine spezielle Zelle. Der Wärter bringt den Gefangenen dorthin und sie machen aus, dass der Häftling nach 2 Stunden wieder abgeholt wird.

Die Zelle ist 3 m breit, 2 m lang und 3 m hoch. Sie hat eine Türe, die 0,90 m breit und 2 m hoch ist. Die Zelle kann absolut wasser- und luftdicht verschlossen werden und hat kein Fenster. In der Mitte der Decke befindet sich eine Öffnung, 0,20 m x 0,20 m groß. Rechts daneben in 0,10 m Abstand hängt eine Lampe an einem 0,10 m langen Kabel. In der Zelle steht eine handelsübliche Badewanne, die 200 l Wasser fasst. Beim Aufdrehen bricht dem Häftling der Griff des Wasserhahns ab und er kann das Wasser nicht mehr abstellen! Gibt es eine Möglichkeit ihn vor dem Ertrinken zu retten?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

Der Angriff des Monats November

Situation: Ihre Freundin ist zum Kaffee da und erzählt schon seit fast 2 Stunden, wie gemein ihre Chefin sich ihr gegenüber verhält. Langsam reißt Ihnen der Geduldsfaden und Sie versuchen, dem Gespräch eine andere Richtung zu geben, indem Sie Ihre neueste Wohnungsdekoration zeigen. Darauf sagt Ihre Freundin kühl

Das interessiert (mich) nicht!

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

 

  1. Warum hör ich Dir dann die ganze Zeit zu?
  2. Bin ich dann morgen wieder dran mit erzählen?
    Wenn dabei Ihre Körpersprache angemessen angepasst ist, dann kann das eine wunderbare Antwort sein, die unaufdringlich transportiert, wie es Ihnen mit der Aussage Ihrer Freundin geht. Sie sind damit bereit für einen konstruktiven Dialog.
  3. Stimmt, hatte ich vergessen.
  4. Wie kann ich denn Dein Interesse wecken?
  5. Was interessiert Dich denn außer Deiner Chefin im Moment sonst so?
    • Durch die sachliche Frage bieten Sie einen konstruktiven Ansatz an, ohne auf die heftige Antwort der Freundin einzugehen. Wenn Sie sich dabei gut fühlen ist das eine gute Antwortmöglichkeit.
  6. Dann solltest Du überlegen, ob Du den richtigen Job hast.
  7. Schlag ein Thema vor, das uns beide interessiert.
    • Leicht schnippisch, doch nach solch einer Aussage durchaus angemessen.
  8. Kein Problem, ich erzähle es nicht weiter.
  9. Manche Menschen haben Bretter vor dem Kopf, die ihnen die Welt bedeuten.
  10. Ehe man den Kopf schüttelt sollte man sich vergewissern, dass man einen hat. Hans Kasper
    • Die letzten beiden Antwortvarianten stören die Beziehungsebene auf jeden Fall, sind aber witzig. Jetzt kommt es darauf an, wie wichtig Ihnen diese Freundin und Freundschaft ist.