Und wieder ein paar Zitate als clevere Reaktion

  • Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. Aristoteles
  • Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci
  • Ein Jubiläum ist ein sehr wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. Sir Peter Ustinov
  • Besser einander beschimpfen als einander beschießen. Winston Churchill
  • Sich zurückziehen, um besser Anlauf nehmen zu können. Frz. Sprichwort
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Kreativitätsübung August

Nehmen Sie das Alphabet zu Hilfe und finden Sie mit jedem Anfangsbuchstaben einen Beruf.

z. B. Architekt, Bäcker, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe vorkommen.

Zirkuszelt                       fruchtbar

Kanu                              phantastisch

Kanonenkugel                 Rhinozeros

Studium                         Richtwert

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Suchen Sie jeweils mindestens zwei Bedeutungen für folgende Begriffe. Nehmen Sie sich pro Antwort soviel Zeit, wie Sie benötigen.

  • Ihre Papiere bitte!
  • Bankgeheimnis
  • Haltestelle
  • Hahn
  • Leiter

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Denksport des Monats

Sie wollen eine Zeitspanne von 45 Minuten abmessen. Dazu bekommen Sie ein Feuerzeug und zwei Brennfäden, von denen jeder, an einem Ende angezündet, genau eine Stunde braucht, um abzubrennen. Die Fäden sind nicht identisch, unterschiedlich dick und brennen deshalb auch unregelmäßig schnell ab. (Eine Hälfte des Fadens brennt also nicht 1/2 Stunde und somit 3/4 eines Fadens nicht die geforderten 45 Minuten. Wie können Sie damit die geforderte Zeitspanne von 45 Minuten abmessen?

Tipp: Denken Sie bei dieser Übung an die zwei Seiten, die jedes Problem haben kann – also auch Brennfäden.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats August

Situation: Sie sitzen mit einer Freundin auf einer Parkbank und unterhalten sich angeregt. Dabei haben Sie viel Spaß und lachen herzhaft. Auf der Parkbank daneben sitzt ein Herr und liest Zeitung. Auf einmal schaut er auf und sagt ganz unvermittelt:

Ihr Lachen verursacht mir eine Gänsehaut.

Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Dann schaudern Sie doch in sich hinein und bleiben in Ihrer trüben Stimmung.
    Sie verwenden eine Assoziation zum Thema „Gänsehaut“ und setzen eins drauf. So machen Sie sich zwar keine Freunde, doch der Angriff war auch nicht freundlich, deshalb ist das angemessen.
  2. Sie lassen sich aber leicht verunsichern!
  3. Ich hab ja eine Theorie, weswegen das bei Ihnen so ist, behalte sie aber für mich.
  4. Wie schön, ich hatte schon befürchtet, Sie damit schockiert zu haben!
  5. Wenigstens zeigen Sie Gefühle.
  6. Haben Sie sich schon mal überlegt, zur Gerichtsmedizin zu wechseln? Die sind genauso lustig.
  7. Ja, ist es so ansteckend?
    Damit eröffnen Sie eine weitere Runde. Denn solch eine Frage reizt dazu, noch mal nachzulegen. Wenn Sie in der Stimmung sind, Ihre Schlagfertigkeit zu trainieren, dann tun Sie das gerne. Wenn nicht, nehmen Sie lieber eine der anderen Varianten.
  8. Vielleicht sollte ich es mir patentieren lassen?
  9. Wenn ich Sie so sehe, wäre mir auch eher zum Weinen zumute.
  10. Wie wär’s bei Ihnen mal mit: »Hören statt stören!«
    9 und 10 sind witzig, jedoch auch heftig. Machen Sie diese Reaktion davon abhängig, wie der Ton Ihres Gegenüber war. Bei einem aggressiven Tonfall ist die Reaktion angemessen. War er eher leidend, dann wählen sie ein anderes Muster.
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Formulierungshilfen für das Büro Teil 2

Es geht lustig weiter 🙂

Anstatt: Mir doch Wurscht, du Depp!
Sagen Sie besser: Bedauerlicherweise kann ich Ihnen in diesem Punkt nicht weiterhelfen.

Statt: Na, hast du mit dem Chef geschlafen?
Besser: Hat man endlich deine Kompetenz erkannt?

Anstatt: Verdammte Sch…, diese Vollidioten haben mir nichts gesagt.
Wir müssen unsere interne Kommunikation verbessern.

Statt: Was habe ich mit dem Dreck zu tun???
Sagt man: Ich war von Anfang an nicht in dieses Projekt involviert!

Anstatt: Wir sind im Ar…!
Besser: Der Produktivitätsindex unseres Unternehmens zeigt einen sensiblen Rückgang. 

Keine Angst! Nächste Woche geht’s wieder seriös weiter 🙂

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Kreativitätsübung Juli

2 Wochen Sommerpause. Weiter geht‘s dann am 13. August mit Zitaten aus alle Welt.

Und nun zur Übung:

Stellen Sie sich vor, Sie sind in der Geschäftsleitung eines großen Konzerns. Sie wollen einen Teil der Produktion ins Ausland verlagern. Suchen Sie 7 Argumente, die für Ihre Vorhaben sprechen.

z. B. preiswert, konkurrenzfähig, international, …

Und nun nehmen Sie den Blickwinkel des Betriebsrates ein. Was spricht dafür, die Produktion im Inland zu belassen und da sogar weiter auszubauen? Finden Sie auch hier 7 Argumente.

z. B. Arbeitsplätze erhalten, Kaufkraft stärken, Standort stärken,

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Was wäre, wenn Menschen wie Blumen wachsen würden? Wie sähe die Welt dann aus? Finden Sie 20 Antworten.

z. B. bunt, immobil, kein Sex, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Adjektive zur Beschreibung einer Tanne.

z. B. grün, blau, weihnachtlich, …

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Denksport des Monats

In einer dunklen Höhle leben ein paar Dutzend Zwerge. Etwa die Hälfte von ihnen hat rote Mützen, die anderen haben grüne Mützen. Niemand kennt die Gesamtanzahl der Zwerge oder die Anzahl roter und grüner Mützen. Auch die Farbe seiner eigenen Mütze ist jedem einzelnen unbekannt, und die Farben der anderen Mützen sind im Dunkeln nicht zu erkennen.

Eines Tages sollen die Zwerge, sich einzeln aus der Höhle begeben und sich so aufstellen, dass rechts die Zwerge mit roten und links die mit den grünen Mützen versammelt sind. Dabei dürfen die Zwerge nicht miteinander sprechen, sich keine anderen Zeichen geben und sich auch nicht gegenseitig in die beiden Gruppen einsortieren. Hilfsmittel wie Spiegel, Rotmützenträger scheuchende Stiere o. ä. gibt es nicht. Weiterhin bewegen sich die Zwerge so langsam, dass sie gegenseitig die Farben der Mützen beim Verlassen der Höhle nicht sehen können. Wie schaffen sie nach Verlassen der Höhle Ordnung?

 

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Kreativitätsübung Juni

Beschreiben sie einen klaren Wintermorgen. Finden Sie 25 Begriffe.

z. B. Schnee, kalt, klar, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe, nicht unbedingt in der genannten Reihenfolge, vorkommen.

Rennpferd                      Sülze

Glatze                            fachsimpeln

Prinzessin                      durstig

rosarot

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Finden Sie 3 Minuten lang Synonyme für »herstellen«.

z. B. basteln, anfertigen, produzieren, …

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Denksport des Monats

Ein sehr reicher Mann lag im Sterben. Er hatte zwei Söhne, die ihm beide gleich lieb waren. In seiner Familie war es üblich, dem Ältesten die Ländereien zu hinterlassen und alle anderen Kinder waren dann auf dessen Großzügigkeit angewiesen. Der Vater wollte jedoch gerecht sein und durch einen fairen Wettkampf entscheiden lassen, welcher der Söhne die Ländereien erben sollte. Er rief die Söhne zu sich und sagte: »Ich habe nicht mehr lange zu leben. Nun ist es an Euch, wer von Euch mein Erbe antreten wird. Ein Wettreiten soll darüber entscheiden. Sattelt Eure schnellsten Pferde. Derjenige soll mein Nachfolger werden, dessen Pferd als zweites über die Ziellinie geht.«

Die beiden sind ratlos und gehen ins Dorf, um dort den Weisen zu befragen. Der hört sich die Geschichte an und gibt ihnen einen Hinweis für die Lösung. Was rät er den beiden Söhnen?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Juni

Situation: Sie sind im August auf einem Gartenfest eingeladen. Das Wetter ist wunderschön und Sie haben Freude daran, sich einmal wieder so richtig schön anzuziehen. Sie wählen ein gewagtes Oberteil, in dem Ihre gute Figur zur Geltung kommt. Sie amüsieren sich ausgezeichnet, doch gerade als Sie sich noch einmal Bowle nachschenken wollen kommen Sie an drei Damen vorbei, die in Ihre Richtung sehen und miteinander tuscheln. Sie vernehmen den Satz:

 „Na die hat’s nötig.“

Kreieren Sie erst Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. „Das habe ich gehört!“
    –        Sagen Sie das bedeutungsvoll, schauen Sie die Damen dabei direkt an und gehen Sie dann weiter. Damit lassen Sie die drei souverän im Regen stehen. Und Sie lassen sich auf das Spiel nicht ein, sondern bestimmen die Regeln selbst.
  2.  „Es wird ja immer nur der angegriffen, der den Ball hat. Also – danke für das Kompliment.“
  3.  „Schön, dass ich zu Ihrer Unterhaltung beitragen konnte.“
    –        Sie nehmen es humorvoll und zeigen durch diese Bemerkung, dass Sie über den Dingen stehen. Und – Sie lassen sich die Laune nicht verderben.
  4. „Was meinen Sie denn mit „nötig“?“.
  5. „Ich finde es auch schön, Sie hier zu sehen!“
    –        Die ironische Variante. Sie nehmen das Gegenteil und setzen die Übertreibung drauf. Eine gelungene Antwort, wenn Sie sich auf das Spiel einlassen wollen.
  6. „Sie haben es richtig erkannt. Es hat mir heute Freude gemacht, mich für diesen Anlass außergewöhnlich anzuziehen.“
  7. „Wenn ich Sie so ansehe, würde Ihnen ein bisschen Pep auch nicht schaden.“
    –        Sie gehen hier zum Gegenangriff über. Damit zeigen Sie jedoch auch, dass Sie sich angegriffen fühlen. Wenn Sie sich die Laune verderben lassen wollen, dann ist das die richtige Reaktion dafür.
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Tatsächlich passiert

Gestern sagte die Sekretärin eines meiner guten Kunden als Begrüßung zu mir: »Was machen Sie denn für ein Gesicht?« Und wieder einmal hatte ich meine Übung am lebenden Objekt. Ich setzte meinen »Jetzt-bin-ich-irritiert-Blick« auf (Achtung: bitte nicht verwechseln mit dem »Du-kommst-hier-nicht-rein-Blick«) und erfand zunächst einige Reaktionen um danach eine auszuwählen. Zur Auswahl standen:

  • Wie bitte?
  • Ist das die neuste Variante von »Guten Morgen«?
  • Ich freue mich auch, Sie zu sehen.
  • Wenn ich Gesichter machen könnte, würde ich Ihnen auch ein neues machen.
  • Welche Laus ist Ihnen denn heute Morgen schon über die Leber gelaufen?
  • Oh, das war jetzt ein ungünstiger Einstieg. Ich komm nochmal rein.
  • Ein freundliches.

Und gesagt habe ich: »Ich hab leider nur dieses eine Gesicht. Heute Morgen hätte ich mir auch lieber ein anderes ausgesucht.

Was wäre Ihre Reaktion hier?

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Kreativitätsübung Mai

Finden Sie 5 Minuten lang heimisches Obst und Gemüse. Nehmen Sie gerne wieder das Alphabet als Anhaltspunkt.

z. B. Apfel, Birne, Chinakohl, …

Und nun noch Obst und Gemüse, das importiert wird.

z. B. Ananas, Banane, Cherimoya, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Verben, die mit »q« beginnen.

z. B. quälen, quasseln, qualmen, …

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Beschreiben Sie eine Orange mit 17 Adjektiven.

z. B. süß, saftig, orange, …

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Denksport des Monats

Vor Ihnen liegen zehn Rollen mit Ein-Euro-Münzen wobei jede Rolle aus zehn Münzen besteht. Eine der zehn Rollen enthält jedoch lauter unechte Münzen. Doch Sie wissen nicht, welche. Die echten Münzen wiegen je 10 Gramm und die unechten entweder 1 Gramm mehr oder 1 Gramm weniger. Welches ist die Mindest-Zahl von Wägungen auf einer Skalenwaage, um den unechten Münz-Stapel zu identifizieren und zugleich zu bestimmen, ob die unechten Münzen schwerer oder leichter sind als die echten?

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Der Angriff des Monats Mai

Situation: Sie haben sich einen neuen teuren Pullover gekauft und stellen – leider erst – nach der ersten Wäsche fest, dass er einen doch recht auffälligen Webfehler hat. Sie gehen zurück ins Geschäft, um den Fehler zu reklamieren und bekommen von der Verkäuferin die pampige Antwort:

 „Das ist nicht mein Problem.“

  Erst Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Das wird es aber werden, wenn Sie sich der Sache nicht annehmen.
  2. Aber das kann ganz schnell Ihr Problem werden, wenn ich mich sofort zu Ihrem Vorgesetzten begebe.
    –        So eine schnelle Drohung liegt uns auf der Zunge, wenn uns im Kundenservice jemand so unprofessionell begegnet. Wenn Sie zu diesem Mittel greifen, müssen Sie allerdings auch bereit sein, die Drohung in die Tat umzusetzen.
  3. Ungelöste Probleme sind die Evergreens der Politiker. (David Frost)
  4. Problem ist so ein hässliches Wort. Jetzt nehmen wir einmal an, es wäre eine Herausforderung für Sie. Wie würden Sie dann dazu stehen?
    –        Sie bleiben konstruktiv und beziehen sich nur auf ein Wort. Dadurch bleiben Sie handlungsfähig und gehen nicht zum Gegenangriff über. Damit haben Sie eine gute Chance, Herrin der Lage zu bleiben.
  5. Ich sehe schon, Ihre Anwesenheit hat lediglich dekorative Bedeutung.
    –        Mit der Bemerkung heben Sie den Fehdehandschuh auf und gehen zum Angriff über. Ob das eine günstige Strategie ist, um zu einem Umtausch zu kommen ist fraglich. Doch es ist auf jeden Fall eine Genugtuung für Sie.
  6.  Der Weitblick mancher Leute besteht darin, die nächsten Probleme zu übersehen. (Wolfgang Eschker)

 

TIPP: Wägen Sie ab, wie viel Ihnen dieses Geschäft und der Vorgang wert ist. Wollen Sie für diese eine Situation eine adäquate Lösung oder wollen Sie eine allgemeine Genugtuung? Stehen Sie auf jeden Fall für sich ein und lassen Sie sich nicht abwerten. Noch zwei zielführende Fragen:

  • Ist das Ihre Vorstellung von Kundenservice?
  • Wollen oder können Sie mir keine klare Antwort geben?
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