Der Angriff des Monats März

Situation: Sie verabreden sich mit Ihrer Tochter im Cafe Sommer zum Eisessen. Das Wetter ist wunderschön, Sie genießen die Sonne und bestellen sich einen riesigen Eisbecher mit Sahne und ein Glas Prosecco. Das ist Ihrer Tochter etwas peinlich – Eltern sind in einem bestimmten Alter immer peinlich – und sie sagt:

„Ich glaub Du bist für diesen Eisbecher schon zu dick!

 

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

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Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Vielleicht habe ich ein wenig zugenommen. Aber ich kann das ja auch wieder abnehmen. Andere sind pumeliger.
    • Klingt ein bisschen beleidigt. Trotzdem eine schlagkräftige Antwort.
  2. Sagt wer?
  3. Willst Du mein Geheimrezept haben?
  4. Das ist Dein Problem!
  5. Es ist nett, dass Du Dich um meine Gesundheit sorgst.
    • Sachliche Interpretation und sehr elegante Replike. Damit können sie auch Ihre Tochter beeindrucken.
  6. Stan, ich bin lieber der Oliver von uns beiden.
  7. Und Du bist zu klein.
    • Schlagfertiger Gegenangriff. Ob der bei Ihrer Tochter angebracht ist, können Sie nur selbst entscheiden.
  8. Das scheint mir wirklich ein gutes fachliches Argument zu sein. Ja, Du bist überzeugend.
    • Vorsicht bei Ironie. Das kann bei Teenagern als cool angesehen werden, aber auch ins Auge gehen.
  9. Früher war ich noch gertenschlank, heute bin ich nur etwas zu klein für meine Größe.
    • Lustige Antwort die zeigt, dass Sie sich kein bisschen darüber aufregen. Klingt sehr souverän.
  10. Wie man sich füttert, so wiegt man.
  11. Auch Dicke haben mal dünn angefangen.
  12. Das Leben ist zu kurz, um allzu viele Mahlzeiten auszulassen. Tom Hanks
  13. Jeder ist so dick, wie er sich fühlt.
  14. Ich bin nur gut isoliert.
  15. Dafür habe ich eine eigene Postleitzahl.
  16. Der Liebe Gott hat dicke und dünne Bäume wachsen lassen. Die dicken bringen mehr Holz. Günther Strack
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Zitate von Frauen für Frauen

Diese Zitate sind von Frauen für Frauen. Nicht alle sind geeignet, eine kritische Situation zu entspannen, doch sie sind alle dazu geeignet, (Frauen) zu amüsieren. Sie erinnern sich: Oft ist die zweite Antwort die bessere, doch die erste hilft Frauen dabei, Abstand zu schaffen und zu halten. Und dazu sind diese Zitate wunderbar.

Sobald ein Mann anfängt, sich lächerlich zu benehmen, weißt Du: Er meint es ernst. – Franziska Reventlow

Wenn ein Mann verliebt ist, zeigt er sich so, wie er später nie wieder ist. – Sarah Ferguson

Ein Mann mit großem Bankkonto kann gar nicht hässlich sein. – Shirley MacLaine

Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt. – Lisa Marklund

Es ist Unsinn, dass Männer dauernd an Sex denken. Nur wenn sie denken, denken sie an Sex. – Marilyn Monroe

Die meisten Ehemänner sind der beste Beweis dafür, dass Frauen Humor haben. – Donna Leon

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Anekdoten

Hans von Bülow eilte in Bayreuth über die Straße. Ein Verehrer nähert sich mit den Worten: »Ich wette, Herr von Bülow, Sie kennen mich nicht mehr.« Der sagte: »Gewonnen!« und enteilte.

Theodor Mommsen sagte nach einem Blick auf die Festschrift zu seinem 60sten Geburtstag: »Ich werde Monate brauchen, den Unsinn zu widerlegen.«

Der amerikanische Hypnotherapeut Milton H. Erickson ging gegen 16 Uhr in einem entlegenen Stadtteil spazieren, als ein gefährlich aussehender Mann aus einer Toreinfahrt sprang und sich bedrohlich vor ihm aufbaute. Erickson schaute auf seine Uhr und sagte: »Es ist genau zehn Uhr« – und ging einfach weiter. Nach etwa 100 Metern schaute er sich um, da stand der Mann immer noch regungslos an derselben Stelle.

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Unterschied zwischen Wissenschaft, Philosophie und Dialektik

Wissenschaft ist, in einem dunklen Zimmer eine schwarze Katze zu suchen.

Philosophie ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen.

Dialektik ist, in einem dunklen Zimmer, in dem keine Katze ist, eine schwarze Katze zu suchen und plötzlich zu rufen: Ich hab sie!

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Verbal Tuning

Gestern sah ich unseren Hausmeister mit dem Auto vorbeifahren und auf der Fahrzeugseite prangte groß die Aufschrift: Facility Management. Was waren das noch für Zeiten, als Hausmeister noch Hausmeister hießen. Doch solche Euphemismen können auch sehr lustig sein. Gehen Sie doch mal gezielt auf die Suche nach diesen Neukreationen herkömmlicher Berufsbezeichnungen. Ab und zu in ein Gespräch eingestreut können Sie zur Unterhaltung beitragen. Doch Achtung: Bitte nicht übertreiben.

 

Statt Steuererhöhung sagen Politiker gerne: Einkommensverbesserungen auf Seiten des Staates. Und aus einer Reklamation wird so eine kostenlose Unternehmensberatung.

Noch ein paar Beispiele aus dem Leben:

  • Event Gastronomie Betreuer  für Türsteher
  • Raumpflegerin für Putzhilfe
  • Space Manager für  Regalauffüller
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Der Angriff des Monats Oktober

Situation: Sie befinden sich bei der öffentlichen Anhörung für einen neuen Tunnelbau. Dieser Bau wird Ihre Ruhe und Wohnqualität sehr beeinträchtigen. Sie wehren sich vehement und habe viele gute Argumente. Plötzlich werden Sie durch einen Zwischenruf aus dem Publikum unterbrochen:

Jetzt einmal ganz offen! Das meinen Sie doch nicht ernst, oder?

Ihre Antwort:

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1.  Wollen Sie meine Unterschrift?
  2. Ja, jetzt mal ganz offen: Doch!
  3. Jetzt einmal ganz offen: Warum fragen Sie?
    Sie verwenden bei 2 und 3 denselben Einstieg wie der Zwischenrufer. Das nimmt den Anderen in die Pflicht und verschafft Ihnen Zeit zum Nachdenken.
  4. Sie haben scheinbar ein paar kritische Anmerkungen. Da wir uns heute getroffen haben, um genau über diese Punkte zu sprechen, bitte ich Sie mir Ihre Gedanken etwas genauer zu erklären, um so ggf. noch Änderungen vornehmen zu können.
  5. Mensch, wie haben Sie das denn jetzt gemerkt?
  6. Ist der Papst katholisch?
    5 und 6 sind witzig, doch hier kommt es darauf an, ob Sie es sich mit diesem Zwischenrufer wirklich verderben wollen oder ob Sie eine Chance sehen, ihn in Ihr Boot zu holen. Dann wäre es besser, diese Antworten für die eigene Erheiterung zu nutzen und eine andere Antwort auszusprechen.
  7. Es ist meine volle Überzeugung und ich stehe dazu. Was genau halten Sie daran für unpraktikabel / nicht durchführbar / unverständlich?
    Die rein sachliche Antwort mit anschließender Erklärung lässt Sie wieder sehr souverän wirken. Durch die Frage unterstreichen Sie die Ernsthaftigkeit Ihres Anliegens.
  8. Was klingt an meiner Aussage nicht plausibel? Was ist nicht klar?
  9. Warum nicht? Haben Sie es nicht verstanden oder warum fragen Sie jetzt nach?
  10. Natürlich, und ich erkläre nochmals anders, warum ich so denke.
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Freche Sprüche, böse Zitate

  • Das einzig Intelligente an ihm ist sein Weisheitszahn.
    Mark Twain
  • Der Nachteil der Intelligenz besteht darin,
    dass man pausenlos dazulernen muss.
    Shaw
  • Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.
    Wilhelm Busch
  • Alles ist möglich, selbst dämliche Fragen wie Ihre.
    Joschka Fischer

Die folgenden habe ich mal irgendwo gehört, eines in der U-Bahn, ein anderes in der Fernsehserie Bones.

  • Um richtig dumm daherreden zu können, muss einer schon akademisch gebildet sein.
  • Du kannst Recht haben und trotzdem ein Idiot sein.
  • Das Schöne an einheitlichen Standards ist, dass man so viele verschiedene zur Auswahl hat.
  • Nett sein wird überbewertet.
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Kreativitätsübung September

Jedes Ding hat zwei Seiten, jeder Begriff mindestens zwei Aspekte. Finden Sie positive Formulierungen für negativ belegte Begriffe.

z. B. Verlust à Minuswachstum

Ihre Begriffe:

Stress                                                   Altersstarrsinn

dumm                                                   Rezession

alt                                                         Lüge

stur, engstirnig, eigensinnig                 zögerlich, lahm

vorschnell, oberflächlich                      Fehlschlag

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Finden Sie 5 Minuten lang Begriffe, die mit »a« beginnen, ein »k« enthalten jedoch kein »b«.

z. B. Anakonda, aufgetakelt, ankommen, …

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Finden Sie 7 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »4« zu tun haben.

z. B. Jahreszeiten, Quadrat, Kleeblatt, …

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Denksport des Monats

Sie haben einen leeren 5- und einen leeren 3-Liter-Kanister. Ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe der Kanister 4 Liter Wasser abzufüllen.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats September

Situation: Sie arbeiten als Chemiker bei einem großen Testlabor für Kosmetik und befinden sich gerade auf einer Party bei Freuden. Im Laufe des Small Talk haben Sie auch von Ihrer beruflichen Beschäftigung erzählt. Auf einmal sagt eine Ihrer Gesprächspartnerinnen konsterniert:

Macht Ihnen Ihr Beruf eigentlich kein schlechtes Gewissen?

Erst Ihre Antwort

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Nein. Bedenken Sie, was es nicht gäbe, wenn die Chemie nicht wäre.
  2. Da ich mir meiner Verantwortung bewusst bin, sehe ich keinen Grund dazu. Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Punkt?
    Die rein sachliche Antwort mit anschließender Erklärung lässt Sie souverän erscheinen. Allerdings können Sie dadurch auch zum Spielverderber werden, wenn es eine Aufforderung zum unterhaltsamen Streitgespräch sein sollte.
  3. Benutzen Sie keine Kosmetik?
  4. Warum?
  5. Nein! <Pause> Was konkret wollen Sie mit dieser Äußerung erreichen?
  6. Es ist unfair, dass 95 % meines Berufsstandes allen anderen einen so schlechten Ruf eintragen.
    Eine witzige Antwort, die den anderen zum Nachdenken veranlasst. Die inhärente Bestätigung wird er erst auf den zweiten Blick erkennen. Damit gewinnen Sie Zeit und irritieren den anderen.
  7. Meine Eltern wollten ja, dass ich Banker werde, aber so richte ich weniger Unheil an.
  8. Das ist die Wetterseite meines Gewissens. Da kann ich was aushalten.
  9. Mein Beruf ist mein Hobby!
  10. Machen Ihnen eigentlich solche Fragen kein schlechtes Gewissen?
  11. Was für ein Gewissen ?!
  12. Mein Gewissen entzieht sich Ihrem Wissen.
    Sie nehmen den Klang des Wortes mit einem sich darauf reimenden Wort auf und irritieren damit Ihr Gegenüber. So verschaffen Sie sich eine kleine Denkpause und Sie können sich in Ruhe eine gute Argumentation zurecht legen.
  13. Das Gewissen ist eine Uhr, die immer richtig geht. Nur wir gehen manchmal falsch. Erich Kästner
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Anekdoten und Geschichten

  • Hans von Bülow eilte in Bayreuth über die Straße. Ein Verehrer nähert sich mit den Worten: »Ich wette, Herr von Bülow, Sie kennen mich nicht mehr.« Der sagte: »Gewonnen!« und enteilte.
  • Inspektor Craddock sagte zu Miss Marple: »Ich glaube, bloß ein Weibergehirn und bestimmt auch nur Ihres konnte auf so was kommen.«
    Antwort von Miss Marple: »Es mag Sie ja irritieren, Inspektor, dass weibliche Gehirne manchmal den männlichen überlegen sind, doch Sie müssen sich nun leider damit abfinden.«
  • Der Chef sucht einen Schlüssel und hat ihn selber in der Tasche. Darauf sagt seine Sekretärin: »Jetzt mal ehrlich, wer von uns zwei ist denn nun blond?«
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