Eine friedvolle Weihnachtszeit …

… mit vielen Fertigkeiten und keinen schlagenden Argumenten.

Das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.

Der Schlag-Fertigkeits Blog verabschiedet sich in die Weihnachtspause.

Ab dem 10. Januar geht es wieder im gewohnten Rhythmus weiter.

Schauen Sie sich doch in der Zwischenzeit mal wieder die älteren Beiträge an. Die sind nach wie vor aktuell und … leider vergessen wir ja vieles so schnell wieder. Gut dass es hier festgehalten wurde.

Haben sie besondere Wünsche an meinen Blog? Unter den „Wunsch-Einsendungen“ verlose ich drei meiner Bücher.

Einsendeschluss: 13. Januar 2018

Alles Gute und auf ein erfolgreiches Jahr 2018

Ihre Petra Philipp

 

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Angriff des Monats Dezember

Situation: Sie sitzen im Konzert und lauschen gebannt dem schönen Streichquartett. Plötzlich klingelt hinter Ihnen ein Mobiltelefon und die »Dame« nimmt das Gespräch entgegen. Das Gespräch beginnt mit: „Ich bin gerade im Konzert. Wie geht es Euch?“ Darauf drehen Sie sich um und bitten, das Gespräch zu beenden. Die Dame reagiert darauf mit dem Satz:

 „Ich kann telefonieren, solange es mir passt.“

Suchen Sie erst eine eigene Antwort!

Mögliche Reaktionen:

  1. „Das sind ja interessante Umgangsformen, die Sie hier pflegen. Bitte pflegen Sie die doch draußen weiter.
    Sie bleiben höflich, sprechen die Vorgehensweise an und verstärken Ihre Bitte. Sehr souverän.
  2. „Nein. Nicht im Konzert!“
  3. „Was halten Sie davon, wenn sie auch gleich noch mitsingen? Da freuen sich die Darsteller bestimmt sehr.“
  4. „Schalten Sie lieber Ihr Telefon aus, sonst rufe ich einen Saalordner.“
    Direkte Antwort auf die Unverschämtheit und Androhung von Sanktionen. Eine angemessen Reaktion auf solch eine Frechheit.
  5. „Sie haben dann sicher nichts dagegen, wenn ich das Telefon für Sie ausschalte.“
    Sie gehen hiermit überhaupt nicht auf den Angriff der Person ein, sondern stellen die Ursprungssituation wieder her.
  6. „Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten. Sie befinden Sich in einem Konzert und nicht auf dem Rummelplatz. Ich würde jetzt gerne weiter zuhören. Also unterlassen Sie das Telefonieren.“
    Sie pampen zurück und wiederholen Ihre Aufforderung. Das wirkt bestimmt und führt vermutlich zum Ziel, kann jedoch auch zum Streit ausarten.
  7. „Oh, ich wusste nicht, dass Sie Ärztin im Dienst sind. Ich rufe Ihnen gleich einen Saalordner, damit er Sie zu Ihrem Hubschrauber bringen kann.“
    Sie nehmen an, dass die andere Person einen triftigen Grund hat, das Konzert zu stören, sprechen Ihre Vermutung aus und bieten Ihre Hilfe an. Das ist sehr ironisch, doch nicht ohne Charme.
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Souverän kontern

In diesem Ton kommen wir nicht ins Geschäft.
aus dem Film: Papa ante Portas

Sie merken es mir nicht an, aber innerlich zittere ich vor Angst.
White Collar

Unseren Feinden haben wir viel zu verdanken.
Sie verhindern, dass wir uns auf die faule Haut legen.
Oscar Wilde

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Kreativitätsübung November

Finden Sie 5 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »6« zu tun haben:

  1. B. Sechs Richtige im Lotto, Sex sells, …

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Erzählen Sie eine Geschichte, in der folgende Begriffe vorkommen:

Karaoke                         Kamillentee

kriegerisch                      Marienkäfer

Baumflüsterer                 Krokodil

Mord                              Inder

reserviert

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Verbinden Sie zwei Begriffe miteinander und erfinden Sie neue Anwendungsmöglichkeiten dafür. Nehmen Sie sich pro Begriffspaar 3 Minuten Zeit.

Tischtuch                  Steinschleuder (Mit Steinen Tischdecke befestigen, …)

Bäcker                      Autogramm     (Das persönliche Brot, mit Signatur, …)

Magnet                     Automobil         (Magnetschwebeautos, …)

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Denksport des Monats:

Sie kommen an eine Weggabelung und wissen nicht, ob der linke oder der rechte Weg zum Ziel führt. Glücklicherweise ist gleich in der Nähe ein Haus, deren Bewohner Sie fragen können. In dem Haus wohnen drei Brüder, von denen der Eine immer die Wahrheit sagt, der Andere immer lügt und der Dritte mal lügt und sich manchmal für die Wahrheit entscheidet. Sie dürfen zwei beliebige Fragen stellen, um herauszufinden, welches der richtige Weg für Sie ist, auch zwei Mal den gleichen Bruder befragen. Aber nicht eine Frage an alle drei gleichzeitig stellen. Welche Fragen bringen Sie an Ihr Ziel?

Tipp: Das ist eine ganz verzwickte Aufgabe unter verschärften Bedingungen. Schicken Sie mir gerne Ihre Lösungsvorschläge.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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So kontrollieren Sie in akuten Situationen Ihre Gefühlsäußerungen

Schaffen Sie inneren Abstand, indem Sie nicht sofort und automatisch reagieren, sondern innerlich zählen. Bringen Sie sich in eine andere Verfassung, indem Sie Ihre Körperhaltung ändern, tief ein- und ausatmen, sich bewegen. Gemeinsam mit der körperlichen Entspannung löst sich auch die seelische Belastung.

Nehmen Sie sich Bedenkzeit. Sagen Sie: „Ich denke darüber nach und gebe Ihnen später / morgen Bescheid.“

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Verbal Tuning

Gestern sah ich unseren Hausmeister mit dem Auto vorbeifahren und auf der Fahrzeugseite prangte groß die Aufschrift: Facility Management. Was waren das noch für Zeiten, als Hausmeister noch Hausmeister hießen. Doch solche Euphemismen können auch sehr lustig sein. Gehen Sie doch mal gezielt auf die Suche nach diesen Neukreationen herkömmlicher Berufsbezeichnungen. Ab und zu in ein Gespräch eingestreut können Sie zur Unterhaltung beitragen. Doch Achtung: Bitte nicht übertreiben.

 

Statt Steuererhöhung sagen Politiker gerne: Einkommensverbesserungen auf Seiten des Staates. Und aus einer Reklamation wird so eine kostenlose Unternehmensberatung.

Noch ein paar Beispiele aus dem Leben:

  • Event Gastronomie Betreuer  für Türsteher
  • Raumpflegerin für Putzhilfe
  • Space Manager für  Regalauffüller
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Kreativitätsübung Oktober

Was bedeutet die Abkürzung »DVNKU«? Finden Sie wenigstens 5 Deutungsmöglichkeiten

Z. B. Deutscher Verein notorischer Kunst Unterhändler.

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Sie sind auf einer einsamen Insel gelandet mit nichts als 200 leeren Glasflaschen à 0,5 Liter Füllmenge. Was können Sie damit alles machen, um Ihre Situation zu verbessern?

Notieren Sie 7 Minuten lang alle Lösungen.

z. B. Brennglas für Feuer, als Baumaterial verwenden, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Synonyme für »Vorteil«.

z. B. Oberwasser, Nutzen, Profit, Bonus, …

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Denksport des Monats

Drei Forscher werden von einem Indianerstamm gefangen genommen. Der Häuptling ist ein Freund von Rätseln. Er verspricht ihnen die Freiheit, wenn Sie das Rätsel lösen könne, dass er ihnen stellt. Es gibt insgesamt drei weiße und zwei schwarze Federn! Die Gefangenen bekommen jeweils eine Feder auf den Kopf, die restlichen zwei sind nicht sichtbar. Sie sitzen hintereinander aufgereiht. Der Hinterste sieht die zwei vor sich, der Mittlere einen und der Vordere nur die Prärie. Sie können sich nicht umdrehen. Einer der drei soll sagen, welche Farbe die Feder auf seinem Kopf hat. Nach einer längeren Zeit sagt der Vorderste: »Wenn die Anderen beiden mitgedacht und entsprechend reagiert haben, dann ist meine Feder auf dem Kopf eine?« Ja, welche ist es denn und wie kann er das wissen?

Tipp: Wichtig ist der Hinweis, dass der vorderste eine Weile abwartet, den anderen beiden also Zeit lässt, logische Schlüsse zu ziehen. Beginnen Sie also beim Hintersten mit der Überlegung: Was sieht er?

 

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

 

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Kreativitätsübung September

Jedes Ding hat zwei Seiten, jeder Begriff mindestens zwei Aspekte. Finden Sie positive Formulierungen für negativ belegte Begriffe.

z. B. Verlust à Minuswachstum

Ihre Begriffe:

Stress                                                   Altersstarrsinn

dumm                                                   Rezession

alt                                                         Lüge

stur, engstirnig, eigensinnig                 zögerlich, lahm

vorschnell, oberflächlich                      Fehlschlag

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Finden Sie 5 Minuten lang Begriffe, die mit »a« beginnen, ein »k« enthalten jedoch kein »b«.

z. B. Anakonda, aufgetakelt, ankommen, …

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Finden Sie 7 Minuten lang Begriffe, die etwas mit der Zahl »4« zu tun haben.

z. B. Jahreszeiten, Quadrat, Kleeblatt, …

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Denksport des Monats

Sie haben einen leeren 5- und einen leeren 3-Liter-Kanister. Ihre Aufgabe ist es, mit Hilfe der Kanister 4 Liter Wasser abzufüllen.
… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats September

Situation: Sie arbeiten als Chemiker bei einem großen Testlabor für Kosmetik und befinden sich gerade auf einer Party bei Freuden. Im Laufe des Small Talk haben Sie auch von Ihrer beruflichen Beschäftigung erzählt. Auf einmal sagt eine Ihrer Gesprächspartnerinnen konsterniert:

Macht Ihnen Ihr Beruf eigentlich kein schlechtes Gewissen?

Erst Ihre Antwort

 

Mögliche Reaktionen:

 

  1. Nein. Bedenken Sie, was es nicht gäbe, wenn die Chemie nicht wäre.
  2. Da ich mir meiner Verantwortung bewusst bin, sehe ich keinen Grund dazu. Welche Erfahrungen haben Sie in diesem Punkt?
    Die rein sachliche Antwort mit anschließender Erklärung lässt Sie souverän erscheinen. Allerdings können Sie dadurch auch zum Spielverderber werden, wenn es eine Aufforderung zum unterhaltsamen Streitgespräch sein sollte.
  3. Benutzen Sie keine Kosmetik?
  4. Warum?
  5. Nein! <Pause> Was konkret wollen Sie mit dieser Äußerung erreichen?
  6. Es ist unfair, dass 95 % meines Berufsstandes allen anderen einen so schlechten Ruf eintragen.
    Eine witzige Antwort, die den anderen zum Nachdenken veranlasst. Die inhärente Bestätigung wird er erst auf den zweiten Blick erkennen. Damit gewinnen Sie Zeit und irritieren den anderen.
  7. Meine Eltern wollten ja, dass ich Banker werde, aber so richte ich weniger Unheil an.
  8. Das ist die Wetterseite meines Gewissens. Da kann ich was aushalten.
  9. Mein Beruf ist mein Hobby!
  10. Machen Ihnen eigentlich solche Fragen kein schlechtes Gewissen?
  11. Was für ein Gewissen ?!
  12. Mein Gewissen entzieht sich Ihrem Wissen.
    Sie nehmen den Klang des Wortes mit einem sich darauf reimenden Wort auf und irritieren damit Ihr Gegenüber. So verschaffen Sie sich eine kleine Denkpause und Sie können sich in Ruhe eine gute Argumentation zurecht legen.
  13. Das Gewissen ist eine Uhr, die immer richtig geht. Nur wir gehen manchmal falsch. Erich Kästner
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Und wieder ein paar Zitate als clevere Reaktion

  • Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit. Aristoteles
  • Wer sich in einer Diskussion auf seine Autorität beruft, gebraucht nicht den Verstand, sondern sein Gedächtnis. Leonardo da Vinci
  • Ein Jubiläum ist ein sehr wichtiges Datum, an dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird. Sir Peter Ustinov
  • Besser einander beschimpfen als einander beschießen. Winston Churchill
  • Sich zurückziehen, um besser Anlauf nehmen zu können. Frz. Sprichwort
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