Die überraschende Antwort

Ein älterer Herr antwortete auf die Frage, wie er es gemacht habe, 105 Jahre alt zu werden: »Weil ich nie aufgehört habe zu atmen.«

Kellner tropft einer Dame Tee auf die Bluse. Darauf sagt sie: »Ich hatte Sie eigentlich für jemanden gehalten, der nicht zu blöd ist, Tee zu servieren.«
Darauf sagt er: »Und ich hätte Sie gerne weiterhin für eine Dame gehalten.«

Peter schläft im Unterricht. Als der Lehrer das entdeckt, schüttelt er ihn kräftig und fragt entrüstet: »Weißt Du, wie man so etwas wie Dich nennt?«
»Ja« gähnt Peter, »einen aufgeweckten Jungen.«

Kellner: »Ihr Glas ist leer! Soll ich Ihnen ein neues bringen?«
»Was soll ich mit zwei leeren Gläsern?«

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Schlagfertigkeit in Witzen

Berliner Garderobenfrau wird gefragt: »Sind Sie sicher, dass das mein Mantel ist?«
»Das nicht. Aber es ist der, den Sie mir gegeben haben.«

Kennen Sie den Unterschied zwischen Mut, Übermut und Schlagfertigkeit?

Mut ist, wenn ein Mann nur mit einer Badehose bekleidet in die Oper will.
Übermut ist, wenn er zur Garderobenfrau geht und fragt, ob er seine Hose abgeben kann.
Schlagfertig ist die Garderobenfrau, die antwortet: »Wollen Sie Ihren Knirps nicht auch hierlassen?«

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Kreativitätsübung Mai

Finden Sie 7 Minuten lang Anwendungsmöglichkeiten für einen Tennisball.

z. B. werfen, Autotür öffnen, auf die Anhängerkupplung stecken, …

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Finden Sie 5 Minuten lang Verben, die etwas mit »Urlaub« zu tun haben.

z. B. ausruhen, reisen, besichtigen, …

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Finden Sie 6 Minuten lang Synonyme für »sprechen«.

z.B. reden, flüstern, säuseln, …

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Denksport des Monats

Diesmal haben Sie 12 äußerlich völlig gleiche Kugeln K1- K12. Eine der Kugeln ist entweder leichter oder schwerer als die anderen elf.

Bitte bestimmen Sie nun mit höchstens drei Wägungen mit Hilfe einer Balkenwaage  die abweichende Kugel.

… wenn sie nach einigem Nachdenken selbst nicht auf die Lösung kommen – schicken Sie mir eine e-mail. Sie erhalten dann von mir die Lösung.

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Der Angriff des Monats Mai

Situation: Sie weichen in einem Geschäft einem Gabelstapler aus, gehen dabei ein paar Schritte rückwärts und treten aus Versehen einem Herrn auf den Fuß. Noch bevor Sie sich entschuldigen können sagt der:

 „Sie Trampel!“

Finden Sie zuerst Ihre eigene Antwort:

Mögliche Reaktionen:

  1. „Danke für das Kompliment, <Pause> das ich gar nicht verdient habe!“
    Sie bleiben selbstbewusst und höflich. Mit dem zweiten Halbsatz weisen Sie den Angriff elegant zurück.
  2. „Sind Sie immer so nett zu Ihren Mitmenschen?“
    Fragen veranlassen den anderen stets dazu, über eine Antwort zumindest nachzudenken. Sie sind ironisch und wenn Sie dazu noch lächeln, wird die Wirkung noch deutlicher.
  3. „Oh, sind Sie heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?“
    Oder „Wer hat Sie denn heute schon geärgert?“
    Sie gehen in die Offensive und sprechen die Art der Reaktion an. Das ist auch ein Gegenangriff.
  4. „Ich hinterlasse wenigstens Spuren. Und die nicht nur im Sand.“
    Humorvolle Definition und Assoziation zum Thema Trampel. Wenn Sie genügend Abstand für sich selbst haben, ist das eine schöne Reaktion.
  5. „Dann seien Sie froh, dass ich nur einen Fuß erwischt habe.“
    Zustimmen und noch eins draufsetzen. Dadurch zeigen Sie sich überlegen und haben die Situation im Griff.
  6. „Meinen Sie Wüstenschiff, Trampeltier oder Dromedar?“
    Sie fragen genau nach. Damit nehmen Sie den anderen bis zu einem gewissen Grad auch ernst. Außerdem gewinnen Sie dadurch Abstand.
  7. „Und Sie sind ein Gentleman. Und <Pause> vielleicht irren wir uns beide!“
    Durch diese souveräne Antwort zeigen Sie sich überlegen und bleiben freundlich. Der zweite Satz zeigt sehr deutlich, wie daneben die Äußerung der anderen Person war. Mein absoluter Antwortfavorit.
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Schöne Formulierungen 2

Diese Formulierungen habe ich alle von Herrn Manfred Rommel in diversen Vorträgen gehört. Er ist ein Meister der Formulierkunst. Hier einige Beispiele:

  • Wenn man von jemandem etwas will, darf man ihm keine Zeit lassen, nein zu sagen.
  • Ich kenne einen Herrn, von dem ich noch kein intelligentes Wort gehört habe. Ich vermag nicht zu glauben, dass das auf Verstellung beruht.
  • Die Klugheit gebietet, Menschen, von denen man etwas will, freundlich zu behandeln.
  • Ein virtuoser Navigator in flachen Gewässern.
  • Es hat wenig Sinn, Leute zu beschimpfen. Vor allem nicht, wenn man sie noch braucht.

 

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Mit Charme fängt man Mäuse. Schöne Formulierungen 1

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen einem Blitz und einem Glühwürmchen. Mark Twain

Oder wie Martin Walser es formulierte: Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft’s.

Je schöner unsere Formulierungen sind, umso besser wirken unsere Worte. Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Erstschlag ist die Höflichkeit. Lächeln Sie und seien Sie freundlich. Und denken Sie ab sofort nie mehr, jemand sei durchgeknallt. Nennen Sie es lieber einen »bio-psychischen Kurzschluss«.

Sammeln Sie doch statt Briefmarken schöne Formulierungen.

Einige meiner Lieblingsbeispiele:

  • Bitte keine Anschuldigungen. Ich bin ja durchaus willens, für die Unannehmlichkeiten aufzukommen.
  • Sie hatten mir doch versprochen, dass es so funktioniert.
    Ich hatte mich offensichtlich geirrt.
  • Strafrecht ist sehr robust und verändert die Lebenssituation des Menschen erheblich. Prof. Kirchhof
  • Er hat ein Talent, sich in Schwierigkeiten zu bringen.
  • Ich hab’s versucht heißt übersetzt: Ich habe entschieden, dass das Nichterreichen meines Ziels ebenfalls ein akzeptabler Weg ist, mit meinem Leben fortzufahren.
  • Wer sich in der Gesellschaft professioneller Bedenkenträger aufhält, braucht sich nicht wundern, wenn seine Stimmung in den Keller geht.
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Anekdoten – auch früher gab es schlagfertige Reaktionen

Der Reichtagsabgeordnete Rudolf Virchow, von Hause aus Pathologe, warf Reichskanzler Otto von Bismarck vor, er vermisse bei ihm auch das leiseste Verständnis von nationaler Politik. Bismarck konterte mit chirurgischer Präzision: »Ich muss dem Herrn Abgeordneten dieses Kompliment zurückgeben – unter Weglassung des Eigenschaftswortes ’national‘.«

Friedrich August III von Sachsen lässt sich von einem Dorfbarbier rasieren. Der schneidet ihn mehrfach. Er sagt: »Das kommt vom Saufen.« »Wohl Majestät, Alkohol macht die Haut spröde.«

Von Alfred Adler wird berichtet, dass er einmal zu einer Dame, die sich mit Skrupeln plagte, dass sich ein Offizier ihretwegen erschossen hatte, sagte: »Und jetzt denken Sie, das sei Ihre Schuld? Das könnte Ihnen so passen.«

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Schlagfertige (-kräftige :-)) Witze zwischen Mann und Frau

Er: »Du wirst doch nicht einen Volltrottel heiraten, nur weil er Geld hat?»
Sie: »Kommt darauf an – wie viel hast Du denn?«

Ein Ehepaar so um die 50 fährt über Land – natürlich mit dem Mann am Steuer, weil die ja eh besser fahren. Als ein Frosch über die Straße hüpft, kann der Fahrer gerade noch mit einer Vollbremsung kurz vor ihm den Wagen zum Stehen bringen. Er steigt aus, um nachzusehen und der Frosch spricht zu ihm: Ich bin ein ganz besonderer Frosch und weil Du mich gerettet hast, kann ich Dir einen Wunsch erfüllen! Oh, sagt der 50-jährige daraufhin: Dann möchte ich eine 20 Jahre jüngere Frau haben! Und simsalabim … war er 70 Jahre alt.

Sie: »Wie findest Du das Essen?«
Er: »Wieso musst Du schon wieder Streit anfangen?«

»Gnädige Frau, wollen Sie nicht auch etwas für unser neues Trinkerheim beisteuern?«
»Gern. Sie können meinen Mann haben.«

Arzt: »Ihr Mann gefällt mir gar nicht.«
»Mir auch nicht, aber die Kinder hängen so an ihm.«

Sorry, doch mir sind diesmal nur schlagfertige Witze auf Kosten der armen Männer aufgefallen. Ich freue mich über Eure Zusendungen von Witzen, bei denen die Herren gewinnen.

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Der Angriff des Monats Dezember

Situation: Diana möchte am Wochenende mal wieder in die Disko und zum xten Male wird die Diskussion geführt, wann sie nach Hause kommen soll. Sie sind der Meinung, dass ein 14 jähriges Mädchen spätestens um 22.00 Uhr Zuhause zu sein hat. Darauf sagt Diana:

Das versteh ich nicht, das sehe ich gar nicht ein, die Anderen dürfen auch!

Ihre Antwort: ________________________________________________________________

 

Gelungene Abwehrtechniken:

  1. Dann erkläre ich es Dir anders.
  2. Deswegen sprechen wir ja nun darüber.
    • Sie reagieren rein sachlich und lassen sich dadurch nicht von Ihrem Teenager provozieren. Das ist gut, um im konstruktiven Kontakt zu bleiben.
  3. Setze bitte Deine Brille auf und konzentriere Dich noch einmal auf das Problem.
  4. Mitdenken ist eben ganz schön schwierig.
  5. Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen.
  6. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Was genau möchtest Du wissen?
  7. Sehen ist nicht das Gleiche wie begreifen.
    • Das ist eine schöne Assoziation. Ob sie bei Ihrer Tochter weiterhilft, ist die andere Frage. Auf jeden Fall hilft es Ihnen dabei, nicht wütend zu werden und die eigene Handlungsfreiheit zu bewahren.
  8. Was konkret fehlt Dir noch, um Dir ein Bild machen zu können?
    • Mit dem Begriff »Bild machen« sprechen sie den Sinneskanal Ihrer Tochter an, den diese bevorzugt. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel größer, dass Sie gemeinsam zu mehr Verständnis füreinander finden.
  9. Aber vielleicht riechst du es?
    • Damit können Sie ablenken und vielleicht auch noch punkten. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Sie bei Ihrem Teenager zunächst auf Verständnislosigkeit stoßen. Wichtig ist bei dieser Variante, dass Sie dann gleich mit einer Frage weitermachen, um den Kontakt nicht abbrechen zu lassen.
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Embodiment für die Schlagfertigkeits-Methode Standards

Straßenkehrer

Neben unseren Hausmeistern gibt es noch einen wunderbaren Menschen, der rund um unser Gebäude täglich Ordnung schafft. Egal wie die Menschen am Wochenende die Straße zurückgelassen haben – leere Flaschen, Scherben, Verpackungen … –, er stellt unermüdlich die Ordnung wieder her. Dabei geht er nach dem stets gleichen Muster vor. So hat auch der Straßenkehrer in Michael Endes unvergesslichem »Momo« gearbeitet.

Welchen Mottosatz verbinden Sie mit dieser Haltung?

  • Ich will hier nur sitzen.
  • Eins nach dem anderen.
  • Schritt für Schritt zum Erfolg.

Übung macht den Meister!

Die Embodiments üben Sie für den Ernstfall folgendermaßen ein.

Versetzen Sie sich mit Hilfe folgender Fragen in den gewünschten Zustand.

  • Was nehmen Sie in dieser Rolle mit den Sinnen wahr?
  • Was sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken Sie? Zum Beispiel:
  • Wie stehen Sie da? (gerade, leicht gebückt, Rücken durchgedrückt, Füße parallel oder leicht versetzt…?)
  • Wie ist Ihre Kopfhaltung?
  • Wo sind Ihre Hände?
  • Wie ist Ihr Gesichtsausdruck?
  • Wie ist Ihre Atmung?

Verstärken Sie diese Empfindung. Fühlen Sie sich ganz wie Ihr Vorbild. Potenzieren Sie das Gefühl und genießen Sie es. Verbinden Sie das Gefühl mit Ihrem Mottosatz. Atmen Sie tief ein und sprechen Sie beim Ausatmen Ihren Mottosatz. Wiederholen Sie das dreimal.

Verlassen Sie jetzt Ihr Vorstellungsbild und bewegen Sie sich ein wenig. Schütteln Sie Arme und Beine aus und seien Sie wieder Sie selbst.

Und nun wechseln Sie mit Hilfe Ihres Mottosatzes, der Haltung,… mehrfach ins Vorstellungsbild und zurück. Diesen Teil der Übung wiederholen Sie bitte die nächsten 3 Wochen täglich, am besten morgens und abends. Gut nutzen können Sie dafür auch Wartezeiten beim Einkaufen, an der Ampel,…

Führen Sie die Übung so lange durch, bis die Gefühlsänderung sich auf „Knopfdruck“ einleiten lässt, sie sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist und Sie – wie beim Autofahren – nicht mehr überlegen müssen, wo der nächste Gang ist sondern automatisch agieren können wie Ihr Vorstellungsbild.

Dabei viel Erfolg!

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